Inhaltsverzeichnis
Tabellenverzeichnis und Abbildungsverzeichnis II
1 Einleitung 1
2 Neue Technologien 2
2.1 Information 2
2.2 Kommunikation 3
2.3 Informations- und Kommunikationstechnologien 5
2.3.1 Die Entwicklung der IuK-Technologien 6
2.3.2 Neue Technologien als Basis der Neuen Ökonomie 7
3 Neue Technologien und Produktivität in den USA und im
Euro - Währungsgebiet 8
3.1 Die USA als Vorreiter in der Neuen Ökonomie 8
3.2 Produktivitätsentwicklung im Euro-Währungsgebiet 11
3.3 Der Beitrag der Neuen Technologien zum
Wirtschaftswachstum 13
3.3.1 IuK-produzierende Gewerbe 14
3.3.2 IuK-nutzende Gewerbe 15
3.4 Neue Technologien und Wirtschaftswachstum 15
4 Fazit 17
Anhang verzeichnis III
Anhang 1 IV
Anhang 2 V
Anhang 3 VI
Literaturverzeichnis VII
Eidesstattliche Erklärung VIII
I
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Informationsformen 3 Abb. 2 Kommunikationsmodell nach Shannon / Weaver 4 Abb. 3 Die Entwicklung der Kommunikationsdienste 6 Abb. 4 Arbeitsproduktivität und Beschäftigungswachstum in den Vereinigten Staaten, 1981-2000 9 Abb. 5 Privatwirtschaftliche Investitionen - Nachfragekurve für EDV-Investitionsgüter, 1990-2000 10 Abb. 6 Arbeitsproduktivität und das Beschäftigungswachstum im Euro- Währungsgebiet, 1980-2000 12
Tabellenverzeichnis
Tab. 1 Gliederung der IuK -produzierenden und benutzenden Branchen 13 Tab. 2 Entwicklung nach Sektoren in der USA und Euro-Währungsgebiet (in %) 14 Tab. 3 Aufgliederung der Wertschöpfung und des Arbeitsproduk-
1. Einleitung
Informationsgesellschaft, Informationszeitalter, Neue Ökonomie sind
Schlagwörter, die in den vergangenen Jahren entstanden sind.
Die Verfügbarkeit von Informationen zur rechten Zeit am rechten Ort in der notwendigen Qualität und Quantität ist für Unternehmen zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil geworden. Der Einsatz der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien hat aus diesem Grund an Priorität gewonnen. Diese Neuen Technologien gelten als Triebfeder der Neuen Ökonomie, vo n der erstmals Anfang der neunziger Jahre in den USA die Rede war.
Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die Informations- und Kommunikationstechnologien geben, und den Zusammenhang zur Neuen Ökonomie herstellen. Im dritten Kapitel werden die Auswirkungen, welche die Neuen Technologien auf die Produktivität in den USA und dem Euro-Währungsgebiet haben untersucht.
1
2 Neue Technologien
In den Medien ist verstärkt von den „Neuen Technologien“ die Rede, dahinter verbergen sich die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien. 1 In den folgenden Kapiteln sollen grundlegende Begriffe erläutert werden, die mit dieser Thematik in Verbindung stehen.
2.1 Information
Der Begriff „Information“ wird in der Literatur durch eine Vielzahl von Definitionen beschrieben. Der Ursprung des lateinischen Wortes Information entspringt dem platonisch-aristotelischen Eidosbegriff, der das innere Wesen eines Gegenstandes wiedergibt. 2 In der Betriebswirtschaft bezeichnet die Information „...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge der Realität, das der Vorbereitung von Handlungen dient. 3 “ An anderer Stelle definiert Rupprecht-Däullary die Information als ein „...in bestimmter Form kodierter Ausschnitt von Wissen 4 “. Diese Informationen, welche in Form von z.B. Sprach-oder Textinformationen weitergegeben werden können, dienen der Wissens-Vermittlung und Erweiterung. So ist evident, dass auch in der unternehmerischen Praxis die Verfügbarkeit von Informationen eine entscheidende Rolle spielt. Um sich erfolgreich am Markt präsentieren zu können, ist es erforderlich, über aktuelle Informationen bezüglich des relevanten Marktes, der Konkurrenz und der Leistung bzw. der Leistungserstellung zu verfügen. 5 Auf Grund der enormen Bedeutung der Informationen für den Erfolg eines Unternehmens wurde seit den 50er Jahren verstärkt diskutiert die Informationen als Produktionsfaktor zu betrachten. Nach der traditionellen volkswirtschaftlichen Definition der Produktionsfaktoren erfolgt eine Differenzierung in Arbeit, Boden und Kapital. Bei dieser Begriffsbildung wird allerdings vorausgesetzt, dass Informationen „...als ideenspendende, verknüpfende, begleitende, vorauseilende und dokumentierende Größe
1 Vgl. EZB Monatsbericht Juli 2001, S. 41
2 Vgl. Röß 1993, S. 6
3 Lück 1993, S. 564
4 Rupprecht-Däullary 1994, S. 102
5 Vgl. Schwickert 1995, S. 77
2
selbstverständlich vorhanden sind und eingesetzt werden können. 6 “ In neueren Betrachtungen geht man jedoch verstärkt davon aus, dass Informationen als Querschnittsfaktor die gesamte Wertschöpfungskette durchziehen und somit entfalten sie erst ihre volle Wirkung im Zusammenspiel mit anderen Produktionsfaktoren. Sie stellen sicher, dass die anderen Produktionsfaktoren bestmögliche Verwendung finden.
Informationen können in verbaler oder non-verbaler Form vorliegen. Die Abbildung 1 soll diese Art der Untergliederung verdeutlichen.
Abb. 1: Informations formen
Quelle: Vgl. Rupprecht-Däullary 1994, S. 106
2.2 Kommunikation
In engem Zusammenhang mit der Information steht der Begriff der Kommunikation. Darunter ist der „Prozess, bei dem Informationen zum Zwecke der aufgabenbezogenen Verständigung ausgetauscht werden 7 “ zu verstehen. Der Ablauf der Kommunikation wird in dem klassischen Kommunikationsmodell von Shannon / Weaver verdeutlicht. Ein Sender leitet eine Botschaft über einen Übertragungskanal an den Empfänger (Abbildung 2).
6 Picot 1990b, S. 6 bei Rupprecht -Däullary 1994, S. 103
7 Reichwald 1990a bei Rupprecht-Däullary 1994, S. 109
3
Abb. 2: Kommunikationsmodell nach Shannon / Weaver Quelle: Vgl. Rupprecht-Däullary 1994, S. 108
Im Unternehmen werden vier Formen der Kommunikation unterschieden. So existiert die Mensch-Mensch-Kommunikation (face-to-face), die Maschine-Maschine-Kommunikation, die Mensch-Maschine-Kommunikation und die Mensch-Maschine-Mensch-Kommunikation. 8 Die Mensch-Mensch-Kommunikation wird direkt zwischen zwei oder •
mehr Menschen über akustische oder optische Signale durchgeführt. Die Informationen werden unmittelbar also ohne Hilfsmittel übertragen. Es wird von der Mensch-Maschine-Kommunikation gesprochen, wenn •
ein Mensch mit einer Maschine (z.B. Computer) kommuniziert. Diese Art der Kommunikation findet zum Beispiel im Internet Anwendung indem man auf eine Datenbank zugreift.
Die Maschine-Maschine-Kommunikation ist eine Art der Kommunikation, •
bei der zwei oder mehr Maschinen untereinander Daten austauschen. Natürlich dient auch dies dem Menschen, findet aber ohne dessen Eingriff statt. Ein typischer Vertreter dieser Art ist EDI 9 , hier t auschen Computer untereinander Dokumente (z.B. Rechnungen aus). Von Mensch-Maschine-Mensch-Kommunikation spricht man, wenn die •
zwischenmenschliche Kommunikation über Maschinen durchgeführt wird.
beispielsweise Video-, Telefon-, Computerkonferenzen. In der heutigen Zeit werden die Unternehmen mit einer zunehmenden Flut an Informationen konfrontiert. Um deren Bewältigung gerecht werden zu können ist der Einsatz leistungsfähiger Informations- und Kommunikationstechnologien
8 Vgl. Röß 1993, S. 9
9 Electronic Data Interchange
10 Vgl. www.d-vision.de/ecommerce/lexikon/lex82.htm
4
Arbeit zitieren:
Sabine Thiele, 2002, Neue Technologien und Produktivität im Euro-Währungsgebiet und USA, München, GRIN Verlag GmbH
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