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Welche Einflüsse gibt es bei der Empfehlung für eine Rehabilitation durch den Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen?

Title: Welche Einflüsse gibt es bei der Empfehlung für eine Rehabilitation durch den Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen?

Term Paper , 2002 , 41 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Arnold Rekittke (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Im Rahmen der 1995 eingeführten Pflegeversicherung (SGB XI), welche mittlerweile ein fester Bestandteil der sozialen Sicherung in Deutschland geworden ist, wurde aus dem SGB V der Grundsatz ambulant vor stationär, Rehabilitation vor Pflege aufgenommen. Dadurch wird die besondere Bedeutung der Rehabilitation hervorgehoben. Im § 5 SGB XI ist festgelegt, dass vor Eintritt einer Pflegebedürftigkeit vorrangig alle geeigneten Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen ergriffen werden sollen, um eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern sowie eine Verschlimmerung zu verhindern. Ob und in welchen Maße jemand pflegebedürftig ist, wird laut § 18 (1) SGB XI durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) - die Gutachtenorganisation der Krankenversicherung, welche aus dem vertrauensärztlichen Dienst hervorgegangen ist - festgestellt. Dieser schlägt den Krankenversicherungen vor, „ob und in welchen Umfang Maßnahmen zur Beseitigung, Minderung oder Verhütung einer Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit einschließlich der medizinischen Rehabilitation geeignet, notwendig und zumutbar sind“ - dadurch haben Versicherte Anspruch auf ambulante medizinische Rehabilitation. Der MDK empfiehlt diese Maßnahmen allerdings nur. Die Krankenkasse kann umsetzen und der behandelnde Arzt muss die Rehabilitation verordnen. Der Kostenträger der Rehabilitation ist allerdings die Krankenkasse und nicht die Pflegekasse. Von der Seite der politisch Verantwortlichen wird immer wieder der Stellenwert der Rehabilitation und der Grundsatz ‚Rehabilitation vor Pflege’ betont, wie auch der ehemalige Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Jordan, 1999 meinte, da es verhindere, dass sie (die Patienten) zu früh von anderen abhängig seien. Es ist aber auch der wirtschaftlichere Weg, weil Kosten verringert bzw. vermieden werden könnten. Er konstatierte hier ein großes Defizit, da Rehabilitation vorrangig stationär stattfände und betonte den Bedarf an ambulanten Rehabilitationsstrukturen. Ambulante Rehabilitation-Strukturen sind ihm zufolge kaum vorhanden, sie müssten dringend
aufgebaut und erprobt werden und gerade in der geriatrischen Rehabilitation gäbe es große Defizite.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung und Methoden

2.1. Häufigkeiten

2.2. Chi-Quadrat-Test, Korrelation und Kontingenzkoeffizienten

2.2.1.1. χ²-Test - MDK-Region

2.2.1.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - MDK-Region

2.2.2.1. χ²-Test - Jahr der Begutachtung

2.2.2.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten – Jahr der Begutachtung

2.2.3.1. χ²-Test - Beruf des Gutachters

2.2.3.2. Korrelation bzw. Kontingenzkoeffizienten - Beruf des Gutachters

2.2.4.1. χ²-Test - Ort der Untersuchung

2.2.4.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Ort der Untersuchung

2.2.5.1. χ²-Test Pflege durch Angehörige/Anzahl der Einheiten

2.2.5.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Pflege durch Angehörige/Anzahl der Einheiten

2.2.6.1. χ²-Test - Pflegekasse des Begutachteten

2.2.6.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Pflegekasse des Begutachteten

2.2.7.1. χ²-Test - Ersatzkasse der Begutachteten

2.2.7.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Ersatzkasse der Begutachteten

2.2.8.1. χ²-Test - Geschlecht der Begutachteten

2.2.8.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Geschlecht der Begutachteten

2.2.9.1. χ²-Test - bisherige Pflegestufe

2.2.9.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Bisherige Pflegestufe

2.2.10.1. χ²-Test - Wie lautet die pflegebegründete Diagnose?

2.2.10.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Wie lautet die pflegebegründete Diagnose?

2.2.11.1. χ²-Test - Liegt Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI vor

2.2.11.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Liegt Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI vor

2.2.12.1. χ²-Test - Welche Pflegestufe liegt bei Pflegebedürftigkeit vor

2.2.12.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - Welche Pflegestufe liegt bei Pflegebedürftigkeit vor

2.2.13.1. χ²-Test - In welche Altersklasse (5 Jahres-Einteilung) wird der Patient eingestuft

2.2.13.2. Korrelation und Kontingenzkoeffizienten - In welche Altersklasse (5 Jahres-Einteilung) wird der Patient eingestuft

2.3. T-Test und einfaktorielle ANOVA

2.3.1. T-Test bei unabhängigen Stichproben Jahr Gutachten

2.3.2. T-Test bei unabhängigen Stichproben Geschlecht

2.3.3. T-Test bei unabhängigen Stichproben UntersucherInn

2.3.4. T-Test bei unabhängigen Stichproben Ort Untersuchung

2.3.5. T-Test bei unabhängigen Stichproben Liegt Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI vor

2.3.6. T-Test bei unabhängigen Stichproben Welche Pflegestufe liegt bei Pflegebedürftigkeit vor

2.3.7. T-Test bei unabhängigen Stichproben Pflege durch Angehörige / Anzahl d. Einheiten

2.3.8. T-Test bei unabhängigen Stichproben In welche Altersklasse (5 Jahres-Einteilung) wird der Pat. Eingestuft

2.3.9. T-Test bei unabhängigen Stichproben in welcher Pflegekasse sind sie?

2.3.10. T-Test bei unabhängigen Stichproben in welcher Ersatzkasse sind sie?

2.3.11. T-Test bei unabhängigen Stichproben wie lautet die pflegebegründete Diagnose?

2.4 Clusteranalyse

2.4.1. Cluster der benutzten Variablen

2.4.2. Clusterung ATL’s mit „sind Maßnahmen zur Rehabilitation erforderlich?“

2.4.3. Clusterung aller speziellen Rehaempfehlung mit „sind Maßnahmen zur Rehabilitation erforderlich?“

2.4.4. Clusterung der ATL’s mit organischen Einschränkungen und „sind Maßnahmen zur Rehabilitation erforderlich?“

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht quantitativ, welche Faktoren die Empfehlung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) für Rehabilitationsmaßnahmen bei pflegebedürftigen Personen beeinflussen. Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Versicherten- und Gutachtermerkmalen und der Entscheidung für eine Rehabilitation zu prüfen, um Erkenntnisse über die Umsetzung des Grundsatzes „Rehabilitation vor Pflege“ zu gewinnen.

  • Analyse des Einflusses von MDK-Regionen und dem Ort der Begutachtung auf die Rehabilitationsempfehlungen.
  • Untersuchung soziodemografischer Faktoren wie Geschlecht und Alter der Versicherten.
  • Bewertung des Einflusses der pflegebegründeten Diagnose und der bisherigen Pflegestufe.
  • Einsatz statistischer Methoden wie Chi-Quadrat-Tests, Korrelationsanalysen, T-Tests und Clusteranalysen zur Signifikanzprüfung.
  • Vergleich der Rehabilitationswahrscheinlichkeiten über verschiedene Versicherungs- und Gutachterkonstellationen hinweg.

Auszug aus dem Buch

2. Fragestellung und Methoden

Welche Unterschiede hat die Region des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK-Region) in der ein Versicherter lebt, das Jahr der Untersuchung (Jahr), die Berufsgruppe der untersuchenden Gutachter (UntersucherIn), der Ort der Untersuchung (Ort Untersuchung), Pflege durch Angehörige und Anzahl der Einheiten, die Pflegekasse der Versicherten, die Ersatzkasse der Versicherten, die pflegebegründete Diagnose, das Geschlecht der Versicherten (Sex), die bisherige Pflegestufe, die Pflegebedürftigkeit nach SGB XI und das Alter der Versicherten in 5 Jahres Einteilung auf eine Empfehlung von Seiten des MDK-Gutachters in Bezug auf eine Rehabilitation (sind Maßnahmen zur Rehabilitation erforderlich?). Hierbei möchte ich eine gleichlautende Nullhypothese (H0) für alle erstgenannten Variablen in Bezug auf die Variable „Sind Maßnahmen zur Rehabilitation erforderlich?“ stellen, und zwar, das die Variablen unabhängig voneinander sind. Meine dazugehörende Alternativhypothese (H1) heißt demnach, das sie jeweils in Abhängigkeit zueinander stehen. Um zu entscheiden, ob etwa eine Korrelation (Zusammenhang) oder ein auftretender Mittelwertunterschied zufällig zustande gekommen ist oder nicht werden z.B. beim Mittelwertvergleich zwei Hypothesen aufgestellt: zum einen die Nullhypothese (H0), welche besagt, das beide untersuchten Stichproben derselben Grundgesamtheit entstammen. Dadurch ist der Mittelwertunterschied zufällig. Dem gegenüber wird eine Alternativhypothese (H1) formuliert. Diese besagt, das beide Stichproben unterschiedlichen Grundgesamtheiten entstammen und der Mittelwertunterschied ist nicht zufällig zustande gekommen. Prüfstatistiken berechnen Prüfgrößen, die bestimmten theoretischen Verteilungen folgen und die Berechnung sogenannter Irrtumswahrscheinlichkeiten p, (0<=p<=1) erlauben. Das ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu irren, wenn man die falsche Nullhypothese verwirft und die Alternativhypothese annimmt. D.h. p < 0,05 (p < 5%).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den gesetzlichen Rahmen der Pflegeversicherung und den Grundsatz „Rehabilitation vor Pflege“, um die Relevanz der Untersuchung und die Datenbasis zu begründen.

2. Fragestellung und Methoden: Hier werden die Forschungsfragen, die statistischen Hypothesen sowie die angewandten Methoden (Chi-Quadrat-Test, T-Test, ANOVA, Clusteranalyse) zur Auswertung der MDK-Daten detailliert dargelegt.

2.1. Häufigkeiten: Dieses Kapitel bietet einen deskriptiven Überblick über die Verteilungen der untersuchten Variablen wie MDK-Regionen, Gutachtergruppen und Diagnosen im vorliegenden Datensatz.

2.2. Chi-Quadrat-Test, Korrelation und Kontingenzkoeffizienten: Dieser Abschnitt analysiert mittels statistischer Tests die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen soziodemografischen Merkmalen bzw. Gutachtermerkmalen und der Rehabilitationsempfehlung.

2.3. T-Test und einfaktorielle ANOVA: Hier wird geprüft, ob sich Mittelwerte in Bezug auf die Rehabilitationsempfehlungen bei unterschiedlichen Gruppen signifikant voneinander unterscheiden.

2.4 Clusteranalyse: Das Kapitel nutzt explorative Verfahren, um homogene Gruppen von Fällen oder Variablen zu identifizieren, die ein ähnliches Profil bezüglich der Rehabilitationsempfehlungen aufweisen.

Schlüsselwörter

Pflegeversicherung, SGB XI, Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen, MDK, Rehabilitation, Rehabilitation vor Pflege, Pflegestufe, Pflegebegründete Diagnose, Chi-Quadrat-Test, T-Test, Korrelationsanalyse, Clusteranalyse, Quantitative Sozialforschung, Geriatrische Rehabilitation, Empfehlungsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht auf Basis von Daten aus MDK-Gutachten der Jahre 1996 und 1997, welche Faktoren Einfluss darauf haben, ob bei pflegebedürftigen Personen eine Rehabilitation empfohlen wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Umsetzung des Grundsatzes „Rehabilitation vor Pflege“, die statistische Analyse von MDK-Entscheidungen und die Identifikation von Mustern in Rehabilitationsempfehlungen in verschiedenen Bundesländern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Prüfung, ob soziodemografische Faktoren oder die Art der Begutachtung signifikante Auswirkungen auf die Empfehlung zu medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Untersuchung, die statistische Analyseverfahren wie Chi-Quadrat-Tests, T-Tests, einfaktorielle ANOVA und Clusteranalysen anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert deskriptive Häufigkeiten sowie die statistische Signifikanz von Zusammenhängen zwischen Variablen wie Alter, Geschlecht, Pflegestufe, Diagnose und der Entscheidung für oder gegen eine Rehabilitation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Pflegeversicherung, MDK, Rehabilitation, Rehabilitation vor Pflege, Pflegestufe, quantitative Sozialforschung, Korrelationsanalyse.

Welche Rolle spielt die Region bei der Rehabilitationsempfehlung?

Die Arbeit zeigt, dass Unterschiede zwischen den MDK-Regionen bestehen, was darauf hindeutet, dass der regionale Ort der Begutachtung einen Einfluss auf die Entscheidung für Rehabilitationsmaßnahmen haben kann.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Rehabilitationsempfehlung?

Die Datenanalyse lässt darauf schließen, dass mit steigendem Alter der Versicherten tendenziell weniger Rehabilitationsmaßnahmen empfohlen werden als bei jüngeren Pflegebedürftigen.

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Details

Title
Welche Einflüsse gibt es bei der Empfehlung für eine Rehabilitation durch den Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen?
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Grade
2,0
Author
Arnold Rekittke (Author)
Publication Year
2002
Pages
41
Catalog Number
V28858
ISBN (eBook)
9783638305198
Language
German
Tags
Welche Einflüsse Empfehlung Rehabilitation Medizinischen Dienste Krankenversicherungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Arnold Rekittke (Author), 2002, Welche Einflüsse gibt es bei der Empfehlung für eine Rehabilitation durch den Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28858
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