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7KHPD 7HOHDUEHLW XQG 7HOHNRRSHUDWLRQ Anforderungen an, Probleme
von und Chancen für ein Unternehmen durch standortübergrei-
fende Kooperation der Mitarbeiter
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Inhaltsverzeichnis I
Abk ürzungsverzeichnis II
1. Problemstellung 1
2. Neue Arbeitsformen durch Telekooperation 1
2.1. Telearbeit: Organisation und Gestaltung verteilter Arbeit 2
2.1.1. Arbeitsort 2
2.1.2. Arbeitszeit 3
2.1.3. Vertragsform 4
2.1.4. Technische Infrastruktur 4
2.2. Telemanagement: Koordination und Führung verteilter Arbeit 4
2.2.1. Neue Anforderungen beim Management 5
2.2.2. Wandel von Managementprinzipien 6
2.3. Teleservice als Innovationsfeld für neue Dienstleistungsprodukte 7
3. Treiber und Hemmfaktoren für Telearbeit 7
4. Barrieren bei der Einführung von Telearbeit 9
4.1. Technische Barrieren 9
4.2. Psychologische Barrieren 9
4.3. Barrieren und Erfahrungen der Telearbeiter und Unternehmen 10
5. Abwägung von Vor- und Nachteilen der Telearbeit 10
6. Zukunftsaussichten 11
7.Thesenförmige Zusammenfassung 12
Literaturverzeichnis 13
II
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a.a.O. am angegebenen Ort Aufl. Auflage Art. Artikel bzw. beziehungsweise DB „Der Betrieb“ (Zeitschrift) DGB Deutscher Gewerkschaftsbund d.h. das heißt etc. et cetera f. folgende ff. fortfolgende GG Grundgesetz Jg. Jahrgang MBO Management by Objectives OM „Office Management“ (Zeitschrift) WISU „Das Wirtschaftstudium“ (Zeitschrift) z.B. zum Beispiel zfo „Zeitschrift Führung und Organisation“
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Moderne Informations- und Kommunikationstechniken überbrücken Raum und Zeit in einem noch vor wenigen Jahren kaum für möglich gehaltenen Ausmaß und schaffen neue Möglichkeiten der Arbeitsorganisation. Die Technik ermöglicht zudem eine früher nicht gekannte Vernetzung der Arbeit, dass die gemeinsame Arbeit vieler Personen in einem zentralen Betrieb immer weniger erfordert. 1 Telearbeit ist die Konsequenz dieser Flexibilität der Arbeitsorganisation. 2 In Deutschland ist im Vergleich mit dem Ausland, sowohl in Europa als auch weltweit, die Verbreitung der Telearbeit noch gering und nimmt nur relativ langsam zu. 3 Technisch ist Telearbeit problemlos möglich, dennoch behindern viele organisatorische Faktoren, wie die in den meisten Unternehmen vor-handenen Strukturen, Verhaltensweisen und Führungsstile, die Ausbreitung von Telearbeit. 4 Telearbeit bedeutet Führung auf Distanz, deswegen müssen herkömmliche Führungstechniken angepasst und in Frage gestellt werden. In den nächsten Abschnitten werden die neuen Arbeitsformen durch Telekooperation nähern erläutert. Deutlich wird dabei die Unschärfe des Begriffs, die vielen Begleiterscheinungen und Alternativen. Des weiteren werden Motive und Barrieren der Telearbeit aufgezeigt sowie die Zukunft der Telearbeit umrissen.
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Durch die rasante Fortentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik, der Markt- und Wettbewerbssituation sowie Arbeits- und Geschäftswelt ist eine Auflösung traditioneller Unternehmensgrenzen sichtbar, was neue Herausforderungen für Unternehmen beinhaltet. „An die Stelle einer strengen räumlichen und zeitlichen Gebundenheit der Unternehmung tritt eine schrittweise Standortauflösung mit der Herausbildung neuer Formen standortverteilter und standortunabhängiger Zusammenarbeit: der Telekooperation.“ 5 Telekooperation ist eine mediengestützte Leistungserstellung zwischen standortverteilten Aufgabenträgern, Organisationseinheiten und Organisation und lässt sich in 3 Formen unterteilen, nämlich Telearbeit, Telemanagement und Teleservice. 6
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1 Vgl. Schade, Otto Werner: Das Multimedia-Zeitalter ist angebrochen, in: OM, 44 Jg. (1996), S.27.
2 Vgl. Schade: Das Multimedia-Zeitalter, a.a.O., S.27.
3 Vgl. Harms, Jörg Menno: Telearbeit in Reinkultur wird keinen Aufschwung erleben, in: OM, 44 Jg. (1996), S. 26.
4 Vgl. Brettreich-Teichmann, Werner: Auf und ab von Projekten rund um virtuelle Arbeitsplätze, in: OM, 44 Jg. (1996), S. 81.
5 Reichwald, Ralf; Möslein, Kathrin: Telearbeit und Telekooperation, in: Bullinger, Warnecke, Neue Organisationsformen im Unternehmen. Heidelberg 1996, S. 691-708, hier S. 691.
6 Vgl. Reichwald, Möslein: Telearbeit und Telekooperation, a.a.O., S. 692.
II
Weder im allgemeinen Sprachgebrauch noch in der Literatur existiert eine einheitliche Terminologie für die Arbeitsform „Telearbeit“. In den deutschsprachigen Veröffentlichungen wird von „Fernarbeit“, „elektronische Heimarbeit“ oder „Teleheimarbeit“ gesprochen. 7 Das Präfix „Tele“ kennzeichnet die Abhängigkeit von einem Bildschirm und wird assoziiert mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. 8 Durch bestimmte konstitutive Merkmale lässt sich der Sachverhalt eingrenzen und erklären. Telearbeit nach Brandes: 9 • „ist eine regelmäßig durchgeführte Erwerbsarbeit; • bedarf der Nutzung von Hilfsmitteln der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien;
• ist räumlich flexibel, d.h. eine von einer zentralen Arbeitsstätte getrennte, dezentralisierte Arbeit;
• findet konkret zu Hause oder in der Nähe des Wohnortes der Arbeitskräfte statt und stellt eine neue Form der Arbeitsorganisation dar.“
Dennoch ist eine Abgrenzung von Telearbeit zu vielen existierenden Formen der flexiblen Arbeit schwierig. Zum Beispiel fallen die freien Berufe nicht in die Kategorie der Telearbeit, denn sie stellen keine neue Form der Arbeitsorganisation dar, obwohl viele Künstler, Notare oder Architekten von zu Hause aus arbeiten. 10 Ähnliches gilt für Arbeitskräfte, die zusätzlich zu ihrer normalen Arbeitszeit im Büro noch freiwillig Arbeit mit nach Hause nehmen sowie Außendienstmitarbeiter, die möglicherweise mittels Notebooks zentrale Kundendaten abfragen. 11 Um die Möglichkeiten telekooperativer Aufgabenbewältigung auszuschöpfen muß neben den Arbeitsort gleichermaßen die Arbeitszeit, Vertragsform und die Art der technischen Infrastruktur Berücksichtigung finden. 12
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Unterscheidungen, ob der Arbeitsplatz nur zu Hause (Teleheimarbeit), in wohnortnahen Telezentren (Satellitenbüro, Nachbarschaftsbüro) oder standortunabhängig (mobile Telearbeit) ist, sind zu treffen. 13 Nachbarschaftsbüros sind gekennzeichnet durch eine Zusammenfassung mehrerer dezentraler Arbeitsplätze unterschiedlicher Trägerorganisationen in gemeinsame Räume und Satellitenbüros als eine dezentrale Verlagerung von
7 Vgl. Fischer, Ulrich: Tele-Heimarbeit und Schutz der Arbeitskraft, München 1991, S. 23.
8 Vgl. Lenk, Thomas: Telearbeit-Möglichkeiten und Grenzen einer telekommunikativen Dezentralisierung von betrieblichen Arbeitsplätzen, Berlin 1989, S. 22.
9 Brandes, Annette: Telearbeit und Mitarbeiterführung, Wiesbaden 1999, S. 7f.
10 Vgl. Brandes: Telearbeit und Mitarbeiterführung, a.a.O., S. 8.
11 Vgl. Brandes: Telearbeit und Mitarbeiterführung, a.a.O., S. 8.
12 Vgl. Reichwald, Möslein: Telearbeit und Telekooperation, a.a.O., S. 693.
13 Vgl. Burr, Wolfgang; Kreis-Engelhardt, Barbara: Telearbeit in Versicherungsunternehmen, in: Versi- cherungswirtschaft, 53 Jg. (1998), S. 1415-1422, hier S. 1415.
Arbeit zitieren:
Sandra Fricke, 2001, Telearbeit und Telekooperation: Anforderungen an, Probleme von und Chancen für ein Unternehmen durch standortübergreifende Kooperation der Mitarbeiter, München, GRIN Verlag GmbH
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