II Inhaltsverzeichnis III Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Bilanzierung nach HGB und IAS 2
2.1. Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB 3
2.1.1. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 3
2.2. Grundlagen der Rechnungslegung nach IAS 4
2.3. Die wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IAS 6
3. Gründe für eine Harmonisierung der Rechnungslegung 7
3.1. Globalisierung der Unternehmen 7
3.2. Globalisierung des Kapitalmarktes 8
3.3. Schaffung übernationaler Wirtschaftsräume 8
3.4. Notierung von Aktien an ausländischen Wertpapierbörsen 9
3.5. Unterschiede zwischen interner und externer Rechnungslegung in multinationalen Unternehmen 9
3.6. Volkswirtschaftliche Relevanz 10
4. Ausblick und Schlussbetrachtung 10
IV Literaturverzeichnis
II
Abk ürzungsverzeichnis
a.a.O. am angegebenen Ort Abs. Absatz d.h. dass heißt bzw. beziehungsweise DAX Deutscher Aktienindex EG Europäische Gemeinschaft EU Europäische Union ff. fortfolgende FTAA Free Trade Area of the Americans GoB Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung GuV Gewinn und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standards IASC International Accounting Standards Committee IOSC International Organization of Security Commissions KapEAG Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz NAFTA North American Free Trade Agreement NYSE New York Stock Exchange
§ Paragraph §§ Paragraphen SEC Securities and Exchange Commission Tab. Tabelle UNO United Nations Organization US-GAAP US-Generally Accepted Accounting Principles Vgl. Vergleiche z.B. zum Beispiel
III
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit soll dem Leser einen Einblick in die Rechnungslegung nach HGB und IAS geben. Des Weiteren werden die Gründe für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IAS angesprochen. Durch die fortlaufende Internationalisierung der Wirtschaftbeziehungen verlangen die Kapitalmärkte verstärkt international vergleichbare Jahres- und Konzernabschlüsse. Deutsche Unternehmen gehen aus diesem Grund vermehrt dazu über Jahres- und Konzernabschlüsse nach den US-Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) oder nach den International Accounting Standards (IAS) zu veröffentlichen. Ab dem Jahre 2005 werden alle börsennotierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union zur Aufstellung von Konzernabschlüssen nach IAS verpflichtet. Die IAS werden daher künftig in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland eine herausragende Stellung einnehmen. Die US-GAAP werden in meiner Arbeit nicht näher bzw. nur ganz kurz betrachtet.
In Kapital 2 werden zunächst die Grundlagen der Rechnungsauslegung nach HGB und IAS näher erläutert. Dabei wird etwas detaillierter auf die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung eingegangen. Als letzten Punkt in Kapitel 2 wird auf die wesentlichen Unterschiede zwischen HGB und IAS hingewiesen.
In Kapitel 3 widme ich meine Aufmerksamkeit den spezifischen Gründen für eine Harmonisierung und Standardisierung der Rechnungslegung. Dabei wird auf die Globalisierung der Unternehmen, die Globalisierung der Kapitalmärkte und die Notierung von Aktien an ausländischen Wertpapierbörsen eingegangen. Die Schaffung übernationaler Wirtschaftsräume und die Unterschiede zwischen interner und externer Rechnungslegung in multinationalen Unternehmen werden ebenfalls angesprochen. Neben den betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wird als letzter Punkt in Kapitel 3 die volkswirtschaftliche Relevanz dargestellt. Eine abschließende
volkswirtschaftlicheAnalyse wäre an dieser Stelle zu weitgehend, es soll deshalb nur kurz auf die augenscheinlichsten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge eingegangen werden.
In Kapitel 4 geht es mir darum, eine Schlussbetrachtung bzw. ein Ausblick auf die zukünftige Rechnungslegung in Deutschland zu geben. Dabei richtet sich mein Augenmerk auf die US-GAAP, denn ohne die amerikanische Rechnungslegung hätten die IAS niemals in so kurzer Zeit eine so hohe Qualität erlangt.
1
2. Bilanzierung nach HGB und IAS
Deutschland gehört zu den Ländern mit der rückständigsten handelsrechtlichen Rechnungslegung. Daraus haben mittlerweile fast alle im DAX-30 enthaltenen Gesellschaften, aber auch andere große deutsche Unternehmen die Konsequenzen gezogen. Sie bilanzieren entweder nach IAS oder US-GAAP. Dies wurde durch den in das HGB aufgrund des am 1. Mai 1998 in Kraft getretenen
Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetztes (KapEAG) eingefügten § 292a ermöglicht. Wegen der rückständigen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften haben bereits seit 1994, d. h. vor dem Inkrafttreten des KapEAG, große deutsche Unternehmen einen sogenannten dualen Konzernabschluss (Abschluss, der dem HGB aber auch den IAS-Vorschriften entspricht) erstellt. 1
Tabelle 1:
Zeitliche Entwicklung der im DAX-30 angewandten Rechnungslegungsnormen:
Quelle: Hans-Jürgen Kirsch, Matthias Dohrn und Jörn Wirth, Bestandsaufnahme- und Prüfungspraxis der DAX-100-Unternehmnen, in: Die Wirtschaftprüfung, Jahrgang 55, Heft 22/2002, S. 1221.
Arbeit zitieren:
Diplom Betriebswirt Mario Pasalic, 2003, Gründe für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB und IAS, München, GRIN Verlag GmbH
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