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Potenziale elektronischer Marktplätze für die Beschaffung des Einzelhandels

Title: Potenziale elektronischer Marktplätze für die Beschaffung des Einzelhandels

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 44 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Matthias Steiner (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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„B2B-Marktplätze werden in drei, vier Jahren eine ähnliche Bedeutung haben, wie unsere internen Warenwirtschaftssysteme.“ (1)

Dr. Ulf Kalmbach, Leiter Strategische Organisation Rewe Zentral AG
Seit Anfang des vergangenen Jahres haben die großen Einzelhändler mehr als 300 Mio. US-Dollar in den Aufbau elektronischer Marktplätze investiert. Erste Erkenntnisse und Erfolge aus Pilotprojekten haben gezeigt, dass die Einzelhändler die Vision von Dr. Kalmbach durchaus in die Tat umsetzen könnten, die Gesamtheit aller potenziellen Nutzeneffekte elektronischer Marktplätze stellt sich dagegen weitaus vielfältiger dar.
Im Folgenden sollen alle auf elektronischen Marktplätzen verfügbaren Dienste vorgestellt werden. Im Anschluss daran soll aufgezeigt werden, wie Einzelhändler durch den Einsatz der jeweiligen Dienste ihren Beschaffungsprozess bereits optimieren konnten und welche langfristigen Potenziale die elektronischen Marktplätze darüber hinaus beinhalten. Anhand eines Fallbeispiels wird deutlich werden, wie ein konkretes Unternehmen durch den Einsatz elektronischer Marktplätze seinen Beschaffungsprozess optimieren konnte und wo unausgeschöpfte Potenziale liegen.
Im abschließenden Fazit soll die Frage beantwortet werden, ob den elektronischen Marktplätzen tatsächlich die von Dr. Kalmbach prognostizierte Bedeutung zukommen wird.
[...]
_____
1 Vgl. Rode, Jörg; Weber, Björn: Die Viererbande in: Lebensmittel Zeitung Spezial: E-Business – Der Handel sucht den Anschluss, Ausgabe 1/2001, S. 12-15, S. 13

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Beschaffung im Handel

2.1 Der traditionelle Beschaffungsprozess

2.1.1 Überblick

2.1.2 Strategische Beschaffung

2.1.3 Operative Beschaffung

2.2 Schwächen der traditionellen Beschaffung

2.3 Traditionelle Lieferantenbeziehung

3 Neue Entwicklungen und Trends in der Beschaffung

3.1 Efficient Consumer Response

3.2 Supply Chain Management

3.3 Continuous Replenishment (CRP)

3.4 Vendor Managed Inventory (VMI)

3.5 Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)

4 Elektronische Marktplätze

4.1 Definition

4.2 Formen von Business-to-Business Marktplätzen

4.2.1 Überblick

4.2.2 Horizontale Marktplätze

4.2.3 Vertikale Marktplätze

4.3 Ausgewählte elektronische Marktplätze

4.4 Produkte und Dienstleistungen auf Marktplätzen

4.4.1 Überblick

4.4.2 Community

4.4.3 Content

4.4.4 Commerce

4.4.4.1 Überblick und Nutzenpotenziale

4.4.4.2 Kataloge

4.4.4.3 Auktionen

4.4.4.4 Ausschreibungen

4.4.5 Collaboration

4.4.5.1 Überblick und Nutzenpotenziale

4.4.5.2 CPFR

4.4.5.2.1 Entstehung und Entwicklung

4.4.5.2.2 Zielsetzung

4.4.5.2.3 Geschäftsmodell

4.4.5.2.4 Vorteile

4.4.5.3 Supply Chain Visibility

4.4.5.4 Product Development

5 Chancen für den Einzelhandel

6 Fallbeispiel Karstadt-Quelle AG / Textilbranche

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial elektronischer Marktplätze für die Optimierung des Beschaffungsprozesses im Einzelhandel. Dabei steht die Frage im Vordergrund, inwieweit diese Plattformen durch verschiedene digitale Dienste eine effizientere Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen können.

  • Traditionelle vs. elektronische Beschaffungsprozesse
  • Kooperationskonzepte wie ECR, CRP, VMI und CPFR
  • Funktionsweisen und Typen elektronischer Marktplätze
  • Einfluss von Commerce- und Collaboration-Diensten
  • Praktische Anwendung anhand des Falls Karstadt-Quelle AG

Auszug aus dem Buch

4.4.4.2 Kataloge

In einer Datenbank werden die Produktkataloge und Preislisten aller auf dem Marktplatz vertretenen Anbieter aggregiert. Nachfrager, die ein bestimmtes Produkt suchen, erhalten nach einer Suchanfrage eine Auswahl identischer, ähnlicher oder ergänzender Produkte von verschiedenen Anbieter. Preise, Qualität und Konditionen können so verglichen und das ausgewählte Produkt direkt beim Hersteller bestellt werden.

Durch das Eröffnen von Vergleichsmöglichkeiten und die Erhöhung der Markttransparenz, generieren Marktplätze für die Nachfrager, also Einzelhandelsunternehmen, einen sichtbaren Mehrwert. Durch Nachfragebündelung verleiht der Marktplatz den Einzelhändlern eine gewisse Kaufmacht, wodurch diese dann wesentlich geringere Einkaufspreise erzielen können. Diese Art der Nachfragebündelung, auch Powershopping genannt, existiert bereits seit längerer Zeit im B2C-Bereich (z. B. LetsBuyIt.com). Durch den direkten Hersteller-Händler-Kontakt und den dadurch bedingten Wegfall des traditionellen Handelsvermittlers (Disintermediation), ergeben sich weitere Kostensenkungspotenziale.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz elektronischer Marktplätze für den Handel und Skizzierung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Beschaffung im Handel: Analyse der traditionellen Beschaffungsprozesse und deren Schwachstellen sowie der bestehenden Lieferantenbeziehungen.

3 Neue Entwicklungen und Trends in der Beschaffung: Erläuterung moderner Konzepte zur Prozessoptimierung wie Efficient Consumer Response (ECR) und Supply Chain Management.

4 Elektronische Marktplätze: Umfassende Definition und Kategorisierung der Marktplatzmodelle sowie detaillierte Untersuchung der darauf verfügbaren Dienste.

5 Chancen für den Einzelhandel: Diskussion der strategischen Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz elektronischer Marktplätze.

6 Fallbeispiel Karstadt-Quelle AG / Textilbranche: Konkrete Anwendung und Überprüfung der theoretischen Erkenntnisse am Beispiel der Beschaffung von Textilien über TexYard.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Marktplätzen als „Enabler“ für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung.

Schlüsselwörter

Elektronische Marktplätze, Beschaffungsmanagement, Einzelhandel, ECR, B2B, Supply Chain Management, CPFR, Kataloge, Auktionen, Ausschreibungen, Collaboration, Prozessoptimierung, Warennachschub, Markttransparenz, Karstadt-Quelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Potenziale elektronischer B2B-Marktplätze, um die Beschaffungsprozesse im Einzelhandel effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die traditionellen Beschaffungsprozesse, die verschiedenen Kooperationsmodelle (ECR, CPFR, etc.) und die technologische Unterstützung durch elektronische Plattformen in Form von Community-, Content-, Commerce- und Collaboration-Diensten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu evaluieren, ob und wie elektronische Marktplätze als technologische Plattformen („Enabler“) dazu beitragen können, durch Kooperation und Standardisierung langfristige Optimierungspotenziale in der gesamten Wertschöpfungskette des Handels zu realisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse der bestehenden ECR- und SCM-Ansätze sowie eine Fallstudienanalyse der Karstadt-Quelle AG, um die praktische Anwendung und den Nutzen der Marktplatz-Dienste zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Beschaffung, die Klassifizierung von B2B-Marktplätzen und die detaillierte Vorstellung der angebotenen Dienste wie Katalogsysteme, Auktionen, Ausschreibungen und kooperative Planungs-Tools.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Elektronische Marktplätze, Beschaffungsmanagement, Efficient Consumer Response (ECR), Supply Chain Management und Collaboration charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Karstadt-Quelle AG im Kontext der Untersuchung?

Das Unternehmen dient als praxisnahes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie durch die Nutzung spezialisierter Marktplätze wie TexYard Ausschreibungsprozesse verkürzt und durch den Einsatz von RFQ-Tools das Preisniveau bei der Beschaffung gesenkt werden konnte.

Was versteht man in dieser Arbeit unter dem „Megahub“?

Der Megahub beschreibt eine gemeinsame Infrastruktur, die von Plattformen wie Transora und GNX initiiert wurde, um die Kommunikation über verschiedene Marktplätze hinweg zu ermöglichen und den Austausch von Informationen für ein unternehmensübergreifendes Supply Chain Management zu erleichtern.

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Details

Title
Potenziale elektronischer Marktplätze für die Beschaffung des Einzelhandels
College
Saarland University  (Institut für Handel und Internationales Marketing)
Course
Beschaffungsmanagement im Handel
Grade
1,3
Author
Matthias Steiner (Author)
Publication Year
2002
Pages
44
Catalog Number
V3473
ISBN (eBook)
9783638121378
Language
German
Tags
B2B Elektronische Marktplätze CPFR SCM Beschaffung Einzelhandel Konsumgüterindustrie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Steiner (Author), 2002, Potenziale elektronischer Marktplätze für die Beschaffung des Einzelhandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3473
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