Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
1 Was versteht man unter Case Management? 4
1.1 Definitionen Case Management 4
2 Artikel aus Pflegfachzeitschriften zum Thema Case Management 4
2.1 Literatur des Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend zu Case Management 11
Zusammenfassung 13
Literaturverzeichnis
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Einleitung
Die demographische Entwicklung der Bevölkerung und die Erhöhung des Altersdurchschnittes in Deutschland zeigen, dass in den folgenden Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen und akut Erkrankten stark zunehmen wird. Die Einführung des Fallpauschalensystems (DRG), welches gesetzlich ab dem Jahr 2004 in Deutschland umgesetzt wird, lässt erwarten, dass Belegungszeiten im stationären Bereich noch kürzer als bislang sein werden. Sobald die akutmedizinische Behandlung beendet ist und der Patient ohne Berücksichtigung eines vielleicht noch bestehenden Selbstpflegedefizits entlassen wird, steigt die Zahl der Wiedereinweisungen, besonders von chronisch Kranken. In der häuslichen Situation treten für Patienten weitere Schwierigkeiten auf, die es zu bewältigen gilt. Neben der Versorgung durch ambulante Pflegedienste stehen Patienten und Angehörige vor der Situation, die Vielfalt nebeneinander bestehender Hilfeangebote zu differenzieren und die für sie entsprechend nötigen auswählen zu müssen. Durch mangelnde Vernetzung und Koordinierung der Angebote erreichen diese die Betroffenen zum Teil nur schwer oder gar nicht.
Hier fehlt ein Schnittstellenmanagement und diese Lücke gilt es in den nächsten Jahren zu schließen. Case Management, ein Konzept welches in den USA entwickelt wurde, ist auch für Deutschland der Lösungsansatz für obengenannte Hindernisse. Case Management soll Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen befähigen, die Vielfalt der Angebote zu koordinieren und dem Patienten zugänglich zu machen. Das deutsche Gesundheitswesen leidet an Zersplitterung und mangelnder Patienten- und Ergebnisorientierung. Case Management ist ein innovativer Lösungsansatz für diese Probleme. Der Case Manager soll Vermittler zwischen den Gesund heitsberufsgruppen und zugleich Anwalt der Patienten sein. Der Pflege-Case-Manager hat das Ziel, den individuellen Bedarf an Stützleistung zu erfassen, um die Ressourcen von hilfe- und pflegebedürftigen Patienten in die Weiterversorgung zu integrieren. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Case Management und zeigt einen kleinen Ausschnitt von Artikeln aus Pflegefachzeitschriften, welche im Kontext Case Management und Pflegewissenschaft stehen. Es werden Projektmodelle vorgestellt und aufgezeigt.
Weiterführende Literatur zu Case Management ist im Literaturverzeichnis zu finden.
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1 Was versteht man unter Case Management?
Case Management hat die Aufgabe, ,,ein zielgerichtetes System von Zusammenarbeit zu organisieren, zu kontrollieren und auszuwerten, das am konkreten Unterstützungsbedarf der einzelnen Person ausgerichtet ist und an deren Herstellung die betroffene Person konkret beteiligt wird.“ 1
1.1 Definitionen Case Management
Case Management wird nach WENDT definiert als Praxis einer Person oder einer professionellen Gruppe, die ein Netzwerk aus formellen oder informellen Unterstützungen sowie von Aktivitäten organisiert, koordiniert und unterhält, welche dazu bestimmt sind, die Lebenstüchtigkeit und das Wohlergehen von in mehrfacher Hinsicht bedürftigen Menschen zu optimieren (1995, S.22f).
SCHAEFFER und EWERS definieren Case Management als eine auf den Einzelfall ausgerichtete diskrete, d.h. von unterschiedlichen Personen und in diversen Settings anwendbare Methode zur Realisierung von Patientenorientierung und
Patientenpartizipation sowie Ergebnisorientierung in komplexen und hochgradig arbeitsteiligen Sozial- und Gesundheitssystemen (vgl. 2000, S. 8).
2 Artikel aus Pflegfachzeitschriften zum Thema Case Management
Titel: Nursing Case Management in den USA Autor: Thomas, B. Quelle: Pflege Aktuell, 3/1999, S.148-151 Abstract:
Der Artikel beschreibt Nursing Case Management, ein Modell, welches bereits in den USA praktiziert wird und aufzeigt, wie Pflegekräfte arbeiten: zum einen als Manager für den Patienten und andererseits zur Koordinierung notwendiger Leistungen. Die Fragestellung des Artikels ist:
1 Vgl.: http://www.case-manger.de/Wasist.htm
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Sind diese Modelle auch für Deutschland umsetzbar? Hilft es Kosten zu senken bei gleichzeitiger besserer Pflegequalität? Die Aufgabenbereiche des Case Managers werden vorgestellt. Als Beispiel wäre zu nennen, dass Case Manager den Patienten und seine Familie über die entsprechende Erkrankung schulen. Es wird speziell auf die Umsetzung von Case Management im häuslichen Bereich eingegangen. Ziel des Case Management im häuslichen Bereich ist es, eine persönliche Beziehung zu dem Patienten zu entwickeln und seine bestmögliche Gesundheit in der häuslichen Pflege zu erreichen. Nach Ansicht der American Nurse Association ist das Pflegepersonal die geeignete Berufsgruppe, Case Management bei Patienten mit multiplen Gesundheitsproblemen auszuüben. Case Management schafft einen Austausch zwischen verschiedene Berufsgruppen, wodurch Versorgungslücken und Defizite erkannt werden. Es fördert die ganzheitliche Betrachtungsweise.
Titel: ,, Die Menschen wissen, es ist jemand für sie da!‘‘
Care- und Case-Management durch das Modell PAGT in Hamburg
Autor: Döhner, H./Kofahl, C.
Quelle: Häusliche Pflege, 9/1996, S. 638- 646
Abstract:
Seit Ende 1992 wird vo m Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das "Projekt Ambulantes Gerontologisches Team", ein Modellvorhaben mit wissenschaftliche Begleitforschung, gefördert.
Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen und ihrer Angehörigen. Teams aus Hausärzten, Patientenbegleitern und einer Koordinatoren sind eingebunden, die eng mit den im Stadtteil vorhandenen Diensten kooperieren. Das Modell verbindet Care- und Case Management. Von den Patienten wurde das Modell als positiv bewertet und vermittelte ihnen ein erhöhtes Sicherheitsgefühl. Überleitungen zwischen verschiedenen Einrichtungen wurden verbessert und Entlastungen bei der Bewältigung der Alltagsprobleme geschaffen.
Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten, die Überleitung von stationären oder teilstationären Einrichtungen zur häuslichen Umgebung, das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Diensten und die Kommunikation aller Mitglieder des regionalen Versorgungssystems bringt neben höherer Arbeitszufriedenheit
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Quote paper:
Heike Wohlleben, 2004, Case Management - Artikel aus Pflegezeitschriften, Munich, GRIN Publishing GmbH
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