Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis I I
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 Zielstellung 1
1.2 Abgrenzung des Themas 1
1.3 Gang der Untersuchung 2
2. Grundlagen und Begriffserläuterungen3
2.1 Charakteristika der Bungalowparks und die Einordnung in
die Gruppe der Freizeitparks 3
2.2 Die Kurzreise 5
2.3 Die Teilpauschalreise 8
2.4 Das Konzept der Bungalowparks und seine Elemente 8
3. Die Bedeutung von Marken 11
3.1 Begriffsbestimmung und die Bestandteile einer Marke 11
3.2 Vorgehensweise beim Erstellen einer Marke 13
3.3 Ziele der Einführung von Marken 15
4. Center Parcs - Auftritt auf dem Markt deutscher Freizeitparkbetreiber 17
4.1 Der Erfolg der Unternehmung Center Parcs 17
4.2 Die 3 Sub-Marken in Deutschland 18
4.2.1 Center Parcs Original 18
4.2.2 Free Life from Center Parcs 20
4.2.3 Sea Spirit from Center Parcs 21
I
5. Vergleich der Angebotsstrukturen der drei Sub-Marken 22 5.1 Analysekriterien 22 5.2 Differenzierung nach dem Produkt 22 5.3 Differenzierung nach der Standortwahl 26
6. Ergebnis und Schlussfolgerungen 29
Anhang IV Literaturverzeichnis V
I
Abbildungsverzeichnis
1. Betriebsarten von Freizeitzentren und Freizeitparks 4
2. Urlauber und Urlaubsreisende 6
3. Arten und Formen des Tourismus 7
4. Die Linienmarke 12
5. Funktionen der Marke 15
6. Das Logo der Untermarke Center Parcs Original 19
7. Das Logo der Untermarke Free Life 20
8. Das Logo der Untermarke Sea Spirit 21
9. Saisonale Preisschwankungen bei den Untermarken im Überblick 24
10. Standorte der drei Center Parcs Sub-Marken 26
III
Center Parcs - Vergleich der Angebotsgestaltung der drei Sub-Marken in Deutschland
1. Einleitung
1.1 Zielstellung
Zweck dieser Studie ist es, die Produkte der Center Parcs Europe N.V Rotterdam und den aus ihr entsprungenen Sub-Marken abzugrenzen, zu untersuchen und zu vergleichen. Der Vergleich orientiert sich hierbei explizit an der Darstellung der gravierenden Gemeinsamkeiten und den Besonderheiten der Angebotsstruktur der Center Parcs Sub-Marken auf der Ebene Deutschlands. Diese Studie entstand im Rahmen und mit dem Umfang einer Hauptseminararbeit am Fachbereich Tourismuswirtschaft an der Universität Rostock.
1.2 Abgrenzung des Themas
Der angestrebte Vergleich erfolgt unter der Beschränkung auf die innerhalb von Deutschland wahrnehmbaren Angebote. Ein Einbeziehen der gesamten Angebotspalette aus Belgien, Frankreich, Groß Britannien und gerade den Niederlanden würde nicht nur den Rahmen dieser Arbeit sprengen, sondern vielmehr aufgrund des unterschiedlichen Entwicklungsstandes der einzelnen Parks in den Ländern nicht sinnvoll erscheinen. Aus eben diesem Grund beschränkt sich der Vergleich auf die Angebote der Center Parcs und ihren Sub-Marken unter Vernachlässigung der am Markt agierenden Konkurrenten. Eine Gegenüberstellung der brancheninternen Akteure auf deutscher Ebene ist der ‘Stiftung Warentest’ 2/2000 zu entnehmen. Ökonomisch wäre auch die Nebeneinanderstellung der nachfragenden Gruppen der diversen Länder interessant. Die sich aus den kulturellen Unterschieden entwickelten Besonderheiten hinsichtlich der Nachfrage und die daraus folgenden Differenzierungen im Angebot soll aber ebenfalls nicht Teil dieser Studie sein. Berücksichtigung findet die Nachfrageseite hier nur bei den Tendenzen der Entwicklung und der Vorstellung des Konzeptes der von den Center Parcs geprägten Form des Marktauftrittes.
1
1.3 Gang der Untersuchung
Die genaue Erfassung der Problemstellung ist essentiell für die richtige Bearbeitung eines Themas. Eine Analyse des Problems hinsichtlich Umfang und Art der Umsetzung erschien nach Erhalt des Auftrages sinnvoll. Im nächsten Zug wurden Materialien und Informationen gesammelt und begonnen diese zu sortieren und aus zu arbeiten. In dieser Phase wurde das Unternehmen Center Parcs Leisure Deutschland GmbH erstmals direkt kontaktiert um einen ihrer Angebotskataloge zu bestellen. Die gesammelten Materialien, Unterlagen, Ausdrucke und sonstige Informationen wurden nun zusammen mit der entsprechenden Fachliteratur gelesen und notiert. Nach einleitenden Worten, wird im zweiten Abschnitt die Theorie erläutert. Die für das einheitliche Verständnis wichtigen Begriffe werden erklärt und definiert. Das Prinzip der Kurzreise und das der Pauschalreise werden beleuchtet und schematisiert. Im dritten Abschnitt wird das Konzept bei der Strukturierung einer Marke betrachtet. Hierbei wird darauf eingegangen, welche Bedeutung die Marke für eine Unternehmung hat und wie diese eine neue Marke kreieren kann. Auch die Funktion von Marken werden genannt.
Der vierte Abschnitt beschäftigt sich schon intensiv mit der eigentlichen Unternehmung Center Parcs. Die Entstehung bis heute wird dem Leser ebenso näher gebracht, wie die bestehenden Strukturen des Unternehmens hinsichtlicher Untermarken. Diese werden vorgestellt und näher betrachtet, bevor es im fünften Abschnitt zur Gegenüberstellung kommt. Zuerst werden die Kriterien anhand welcher die Parks verglichen werden genannt. Letztendlich werden die drei Submarken mit Betrachtung des Produkts nebeneinandergestellt sowie des Standortes des Parks und die Effekte dieser auf das Angebot. Im letzten Teil der Untersuchungen werden die wichtigsten Ergebnis noch einmal genannt und diskutiert.
2
2. Grundlagen und Begriffserläuterungen
2.1 Charakteristika der Bungalowparks und die Einordnung in die Gruppe der Freizeitparks
Die Zeiten, in denen Familien in einem "freistehenden eingeschossigen Wohnhaus mit Flachdach [...]" 1 wohnten, wenn sie einen Urlaub auf einer Anlage mit Bungalows buchten, sind längst
passé. Der Begriff ‚Bungalowpark‘ steht heute für weit aus mehr als nur für spärlich eingerichtete 'Hütten' in denen der Besucher aufgrund der spärlichen Freizeitangebote lediglich übernachtet. Die hohe Nachfrage nach dieser Art des Kurzurlaubs in der Vergangenheit hat Innovationen und eine stetige Aufwertung der Beherbergung in den Parks hervorgerufen. Nach Mundt (Reiseveranstaltung S.334f) befinden sich die Bungalowparks in ihrer Entwicklung mittlerweile in der 'dritten Generation'. Die so entstanden Ferienhausanlagen könnten von der Infrastruktur auch als Bungalowferiendörfer interpretiert werden. Doensen definiert sie als: "mehr oder weniger geschlossene Einheiten aus mindestens 20 Ferienhäusern mit einer eigenen Rezeption und dazugehörigen Gastronomiebetrieben[...]." (Mundt, Reiseveranstaltung S. 333) Er unterscheidet drei nach ihrer Größe von einander abgegrenzte Typen von Bungalowferiendörfern: kleine (20 bis 250 Bungalows), mittlere (mehr als 250 bis 500 Bungalows) und große (mehr als 500 Bungalows) Feriendörfer.
Obwohl sich die Konzepte der wenigen größeren Anbieter Europas ähneln, haben sich doch spezifische konzeptionelle Ansätze herausgebildet. Bevor diese Konzepte vorgestellt und von einander abgegrenzt werden, muss das Verständnis der Bungalowparks zunächst vereinheitlicht werden. Hierzu muss von den anderen Formen von Freizeitparks differenziert werden. Der Ausdruck Freizeitpark oder auch der des Freizeitzentrums kann aufgrund seiner Wortbestandteile nicht klar identifiziert werden. Freizeit kann als die Zeit des Tages oder der Woche verstanden werden, der nicht am Arbeitsplatz verbracht wird. Somit ist ein Freizeitpark eine abgegrenzte Anlage, in dem man seine Freizeit verbringen kann. Oder auch: „Umzäunte Einrichtungen unter freiem Himmel, für deren Benutzung ein Eintrittsgeld erhoben wird. Sie dienen der touristischen Naherholung und werden meist von Familien mit Kindern oder Gruppen besucht. Neben bestimmten Attraktionen, die nur besichtigt oder erlebt werden, wird auch die
1 Quelle: www.zwangversteigerungen-brd.de
3
Möglichkeit zur sportlichen Betätigung gegeben, [...].“ 2 Dies sagt nichts über Arrangement, Attraktivität oder Angebote aus. H. R. Scherrieb bestimmt den Begriff wie folgt: "Freizeit- und Erlebnisparks sind Anlagen, in denen Freizeitzwecken dienende Einrichtungen verschiedener oder derselben Art vorhanden sind, wobei diese Einrichtungen untereinander in einem engen räumlichen und funktionellen Zusammenhang stehen." Er weist ebenfalls darauf hin, dass die Freizeitindustrie sich auf Mindestgrößen der Parks einigen konnte. Scherrieb analysiert die diversen Arten von Freizeitparks und weist sie je einer von 4 Gruppen zu (Abbildung 1). Diese Arbeit orientiert sich an der Gruppe der Erholungsparks unter genauerer Betrachtung der Freizeit-Resorts, da Scherrieb die Bungalowparks hier einordnet.
Abbildung 1: Betriebsarten von Freizeitzentren und Freizeitparks
2 Quelle: Schroeder - Lexikon der Tourismuswirtschaft unter ‚Freizeitparks‘
4
2.2 Die Kurzreise
Die Definition der "Reise" bzw. des "Reiseverkehrs" ist weitestgehend abstrakt und grenzt den Begriff nur unzureichend ein. So versteht man in den meisten Begriffserläuterungen unter einer Reise lediglich das Verlassen des Wohnortes 3 . Man bedient sich jedoch bei der Analyse der Reiseaktivitäten der sogenannten "konstitutiven Elemente des Fremdenverkehrs oder Reisens". Diese Teilbereiche des Fremdenverkehrs beschäftigen sich (Freyer, Tourismus - Einführung in die Fremdenverkehrsökonomie):
"-mit dem Ortswechsel von Personen, der über den normalen Aufenthaltsort hinausgeht und an einen 'fremden' Ort führt; dieser Ortswechsel erfolgt mit verschiedenen Transportmitteln.
-mit dem Aufenthalt am fremden Ort, [...]. Dieser Aufenthalt ist vorübergehend, der Reisende hat die Absicht, nach Stunden, Tagen, Wochen oder Monaten zurückzukehren.
-mit den Motiven des Ortswechsels, also der Frage, warum gereist wird."
Der Begriff ‚Urlaub‘ wird heute umgangssprachlich fast synonym mit der Reise verwendet. Nach Mundt & Lohmann wird der Urlaub dieser Tage verstanden als "die Erlaubnis, ohne das Arbeitsverhältnis damit zu beenden, für eine Zeit die Dienstaufgaben niederzulegen." Allein aus diesem Verständnis heraus wird deutlich, dass die Urlaubsreisenden nur eine Teilmenge der Reisenden insgesamt ist (Siehe Abbildung 2), denn nicht jeder der Urlaub hat, verreist auch. Jede Reise lässt sich kategorisieren hinsichtlich ihrer Dauer, der mit ihr zurückgelegten Entfernung und der Motivation des Reisenden seinen dauerhaften Wohnort vorübergehend verlassen zu wollen. Für das Verständnis dieser Untersuchung reicht eine Beschränkung auf die Differenzierung der Dauer nach aus. So sind für diese Untersuchung nur die Kurzurlaubsreisen bzw. die Kurzreisen (hier und auch weiterhin synonym verwendet) von Bedeutung. Folglich ist es ausreichend diese zu definieren: "Kurzurlaubsreisen sind private Reisen, die mindestens zwei und maximal vier Tage dauern (respektive mindestens eine und maximal drei Übernachtungen
3 vgl. Mundt, Einführung in den Tourismus S. 2
5
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Diplom-Kaufmann Hagen Brey, 2005, Center Parcs - Vergleich der Angebotsgestaltung der drei Submarken in Deutschland, Munich, GRIN Publishing GmbH
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