PISA: Kompetenzen:
Lesekompetenz und mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen
Inhaltsverzeichnis
1. Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen 6
2. Lesekompetenz PISA 7
2.1 Definition des Konstruktes Lesekompetenz 7
2.2 Drei Aspekte der Lesekompetenz 7
2.3 Kompetenzstufen in PISA 8
2.4 Entwicklung von Testaufgaben 10
2.5 Beispiel einer Testaufgabe Tschadsee 10
2.6 Ergebnisse 10
Leistungen im Lesen im internationalen Vergleich
Mittelwertsunterschiede
Streuung
Verteilung auf die Kompetenzstufen
2.7 Mögliche Ursachen 11
3. Mathematische Kompetenz 11
3.1 TIMMS 11
3.1.1 Definition des Konstruktes Math -naturwissenschaftliche
Kompetenz bei TIMSS 11
3.2 PISA: Mathematisc h-naturwissenschaftliche Kompetenz 12
3.2.1 Definition des Konstruktes 12
3.2.2 Modellierung der Aufgaben 12
3.2.3 Kompetenzstufen 12
3.2.4 Beispiel einer Testaufgabe: Fläche eines Kontinents 13
3.2.5 Ergebnisse 13
Mathematikleistungen im internationalen Vergleich
Verteilung auf die Kompetenzstufen
3.2.6 Mögliche Ursachen 14
3.2.7 Konsequenzen 14
4. Nathurwissenschaftliche Kompetenz 15
4.1. Definition des Konstruktes Nathurwissenschaftliche Grundbildung 15
4.2 Kompetenzstufen 15
4.3 Beispiel einer Testaufgaben: Semmelweis Tagebuch 16
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PISA: Kompetenzen: Lesekompetenz und mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen
4.4 Ergebnisse…………………………………………………………………..……16
Nathurwissenschaftliche Kompetenz im internationalen Vergleich Mittelwertsunterschiede Verteilung auf Kompetenzstufen
4.5. Mögliche Ursachen…………………………………………………………..…17
5. Konsequenzen für die Praxis……………………………………………………………17
Literaturhinweise ……………………………..……………………………………………19
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PISA: Kompetenzen: Lesekompetenz und mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen
1. Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen
„Programme for International Student Assessment“ – PISA und „Die Dritte internationale Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie“ (Third International Mathematics and Science Study) – TIMMS sind die bekanntesten Programmen zur zyklischen Erfassung basaler Kompetenzen der nachwachsenden Generation. PISA wird von der Organisation für wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) durchgeführt. Die PISA-Studie, als ein Indikatorenprogramm der OECD, hat das Ziel, „den OECD-Mitgliedsstaaten vergleichende Daten über die Ressourcenausstattung, individuelle Nutzung sowie Funktions- und Leistungsfähigkeit ihrer Bildungssysteme zur Verfügung zu stellen“ (OECD 1999; Artelt, Baumert, Klieme et. al., 2001, S. 4). Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich an diesem Programm gemäß einer Vereinbarung zwischen den Bundesministerien für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder. Die aus der Studie gewonnenen Daten sollen eine Grundlage für politisch- administrative Entscheidungen zur Verbesserung der nationalen Bildungssysteme genutzt werden. Bei PISA handelt es sich um eine international standardisierte Leistungsmessung, die von den 32 Teilnehmerstaaten (davon 28 Mitgliedsstaaten der OECD) gemeinsam entwickelt wurde. Es wurde zwischen 4500 und 10000 15-jährige Schülerinnen und Schüler in jedem Land getestet.
Bei der TIMS-Studie (Third International Mathematics and Science Study) handelt es sich ebenfalls um eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung. Diese wurde von der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) durchgeführt. Die IEA ist eine Forschungsorganisation, der überwiegend Regierungseinrichtungen der Mitgliedsstaaten angehören. Die deutsche Forschungsgruppe setzt sich aus drei Partnern zusammen: dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB), dem Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel (IPN) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB). Die fast vierzigjährige Tradition internationaler Schulleistungsvergleiche macht Timms zu einer verlässlichen Studie, die Daten zu den Leistungen von mehr als einer halben Million Schüler aus rund 15000 Schulen in
46 Ländern ermittelt. Außerdem liefert sie Hintergrundinformationen über den
Unterricht, die Lehrer, die Schulen sowie Aspekte der außerschulischen Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler. (vgl. URL: www.timms.mpg.de).
In der PISA-Studie werden drei Bereiche erfasst: Lesekompetenz (Reading Literacy), mathematische Grundbildung (Mathematical Literacy) und naturwissenschaftliche Grundbildung (Sientific Literacy). Die Definition der Kompetenzen deckt nicht nur das Programm des Curriculums ab, sondern auch Kenntnisse und Fähigkeiten, die für das Erwachsenenleben vorausgesetzt werden.
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PISA: Kompetenzen: Lesekompetenz und mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenzen
Mit TIMSS werden zum ersten Mal gleichzeitig die Mathematik- und Naturwissenschaftsleistungen von Schlüsseljahrgängen in der Grundschule (TIMSS/Population I), in der Sekundarstufe I (TIMSS/Population II) und Sekundarstufe II (TIMSS/Population III) untersucht. Dabei hat sich Deutschland an den Teile II und III beteiligt. Die beiden TIMSS-Tests zur mathematischen und zur naturwissenschaftlichen Grundbildung wurden von Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und beruflichen Schulen der Sekundarstufe II bearbeitet. Die
TIMSS stellt in der Konzipierung von Tests für internationale Vergleichsstudien
einen Wendepunkt dar, indem sie einen Kompromiss zwischen Lehrplanbildung und Orientierung am praktischen Alltagshandeln herstellt.
In der hier vorliegenden Arbeit sollten die beiden zentralen Kompetenzen und die Ergebnisse der Studien zur Untersuchung dieser beschrieben werden: die Lese- und die mathematisch-naturwissenschaftliche Kompetenz. In beiden Studien werden die Kompetenzen gleich definiert, es sind Schlüsselqualifikationen zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Im Folgenden soll die Lesekompetenz beschrieben werden: Was wird unter dem Begriff der Lesekompetenz versanden? Welche Aspekte umfasst die Lesekompetenz? Welche Textsorten kommen in den Testaufgaben vor und wie wurden diese entwickelt? Wie sind die einzelnen Kompetenzstufen definiert? Welche Ergebnisse wurden in der Untersuchung erzielt und as kann aus diesen Ergebnissen gefolgert werden?
2. Lesekompetenz PISA
2.1. Definition des Konstruktes „Lesekompetenz
In der PISA-Studie wird unter „Lesekompetenz“ „die Fähigkeit, geschriebene Texte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, ihren Absichten und ihrer formalen Struktur zu verstehen und in einem größeren Zusammenhang anordnen zu können, sowie in der Lage zu sein, Texte für verschiedene Zwecke sachgerecht zu nutzen.“ (Artelt, Baumart, Klieme, 2001, S. 11) Somit wird unter Lesekompetenz eine Art Voraussetzung für die Weiterentwicklung des eigenen Wissens und der eigenen Fähigkeiten verstanden – eine Bedingung zum selbständigen Lernen.
2.2. Drei Aspekte der Lesekompetenz
Der Begriff der Lesekompetenz wurde durch drei Aspekte genau bestimmt: Informationen ermitteln; Textbezogenes Interpretieren; Reflektieren und Bewerten. Für diese drei Aspekte der Lesekompetenz werden die Ergebnisse getrennt ermittelt. In den Kompetenzstufen finden sich die hier genannten Aspekte wieder, wobei sie noch mal genauer bestimmt werden.
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Natalia Schlichter, Francesca Terranova, 2004, Lesekompetenz und naturwissenschaftliche Kompetenzen anhand PISA und TIMMS, Munich, GRIN Publishing GmbH
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