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Ermittlung ausgewählter Herausforderungen an das Automobilhandelsmanagement durch die Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung

Title: Ermittlung ausgewählter Herausforderungen an das Automobilhandelsmanagement durch die Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung

Term Paper , 2003 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Toni Trogrlic (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Der europäische Automobilvertrieb über die Kfz-Händler ist seit 1985 durch die sogenannte Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) geregelt. Die GVO stellt die gesetzlichen Regeln für die Ausgestaltung der Verträge zwischen Hersteller und Händler. Die vorliegende Arbeit soll dem Leser einen Einblick über die novellierte GVO, die am 01.10.2002 in Kraft trat geben.
Der indirekte Vertrieb von Automobilen in Deutschland erfolgt in der Regel im Rahmen von Vertragshändlersystemen. Die eingeschalteten Vertragshändler, die ständig damit betreut sind, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Waren zu vertreiben, verpflichten sich eine Mindestmenge an Vertragswaren auf Lager zu nehmen und jeden Monat einen Mindestbestand an Erzeugnissen abzunehmen. Im Gegenzug garantieren die Hersteller den Händlern die exklusive Belieferung mit Automobilen und Original- Ersatzteilen in einem räumlich abgegrenzten Verkaufsgebiet.
In Kapitel 2 werden zuerst die wesentlichen Bedeutungen der GVO und die des Automobilhandelsmanagements herausgearbeitet. In den nachfolgenden Kapiteln 3 und 4 widme ich meine Aufmerksamkeit einerseits der kritischen Analyse der Gründe für eine Novellierung der GVO und andererseits versuche ich die wichtigsten Eckpunkte der Reform in punkto Vertrieb darzustellen.
Durch sinkende Umsatzzahlen reduzierte sich die Zahl der Betriebsstätten in Deutschland um mehr als 1000. Eine Vertriebsnetzumfrage für 2003 ergab einen Rückgang von 23.662 auf 22.627 Betriebsstätten. Viele Vertragshändler sehen jetzt zusätzlich durch eine solche Neuregelung des Automobilvertriebs ihre Wettbewerbsposition bedroht. „Das Institut für Automobilwirtschaft in Nürtingen rechnet sogar damit, dass es in sieben Jahren in Deutschland nur Ermittlung ausgewählter Herausforderungen an das Automobilhandelsmanagement durch die Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung noch 5.000 Händler geben wird.“ Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden welche Konsequenzen eine Neuregelung der GVO für den Automobilhandel haben könnte. Anschließend wird erläutert, welche Handlungsoptionen der Automobilhändler für ein Überleben am Markt hat.
Der letzte Teil dieser Arbeit enthält eine zusammenfassende Schlussbetrachtung mit einem recht spekulativen Versuch eines Ausblicks.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Grundlegung

3. Kritische Analyse der Gründe für die Novelle der GVO

4. Ermittlung und Darstellung ausgewählter Änderungen gegenüber der bisherigen GVO

5. Konsequenzen aus den dargestellten Änderungen für das Automobilhandelsmanagement

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) auf das Automobilhandelsmanagement. Ziel ist es, die zentralen Herausforderungen für Automobilhändler durch die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen zu identifizieren und konkrete Handlungsoptionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten.

  • Analyse der gesetzlichen Änderungen durch die GVO 1400/2002
  • Wettbewerbliche Auswirkungen auf das Automobilvertriebssystem
  • Konsequenzen für die Geschäftsmodelle von Autohäusern
  • Strategische Handlungsempfehlungen für das Management
  • Einfluss auf Kundenbindung und Servicequalität

Auszug aus dem Buch

Standortklausel

Die Standortklausel in der neuen GVO ermöglicht den Händlern in Selektivvertriebssystemen künftig auch in anderen Teilen ihres Landes oder in einem anderem EU-Mitgliedsstaat Zweigniederlassungen oder Lieferstellen einrichten zu können. So könnte es beispielsweise für einen Händler in Spanien, der häufig Fahrzeuge an Verbraucher aus Frankreich verkauft, interessant sein, eine Verkaufsniederlassung oder Lieferstätte in Marseille einzurichten. Nach der neuen Verordnung steht dem nun nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der GVO für den europäischen Automobilvertrieb und skizziert die Problematik sinkender Betriebsstättenzahlen im Kontext der neuen regulatorischen Anforderungen.

2. Begriffliche Grundlegung: Dieses Kapitel definiert die GVO 1400/2002, ihre Grundprinzipien wie den Verbotskatalog und die Marktanteilsschwellen sowie die Aufgaben des Automobilhandelsmanagements.

3. Kritische Analyse der Gründe für die Novelle der GVO: Die Analyse beleuchtet die Kritik an bisherigen selektiven und exklusiven Vertriebssystemen und die Argumente der Wettbewerbshüter hinsichtlich Preisunterschieden in der EU.

4. Ermittlung und Darstellung ausgewählter Änderungen gegenüber der bisherigen GVO: Hier werden die spezifischen Änderungen wie die Aufhebung der Standortklausel, der Mehrmarkenvertrieb und die Trennung von Verkauf und Kundendienst detailliert beschrieben.

5. Konsequenzen aus den dargestellten Änderungen für das Automobilhandelsmanagement: Das Kapitel erörtert den verschärften Wettbewerbsdruck, drohende Insolvenzen und leitet Handlungsoptionen wie stärkere Kundenbindung und Kooperationen ab.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Schlussbetrachtung resümiert die Unsicherheit durch die GVO und wagt einen spekulativen Ausblick auf die strukturellen Veränderungen im internationalen Automobilsektor.

Schlüsselwörter

Gruppenfreistellungsverordnung, GVO, Automobilhandelsmanagement, Vertriebssystem, Selektiver Vertrieb, Standortklausel, Mehrmarkenvertrieb, Wettbewerb, Kundenbindung, Automobilvertrieb, Neuwagenverkauf, Servicegeschäft, Marktentwicklung, EU-Recht, Betriebsstätten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der am 01.10.2002 in Kraft getretenen novellierten Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) auf die Managementstrukturen und Vertriebswege im Automobilhandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen das selektive Vertriebssystem, die Liberalisierung durch den Mehrmarkenvertrieb, die Standortwahlfreiheit sowie die zunehmende Bedeutung von Servicequalität und Kundenbindung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Konsequenzen der regulatorischen Änderungen für den Automobilhandel zu ermitteln und aufzuzeigen, wie sich Händler strategisch anpassen können, um am Markt zu überleben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse der relevanten EU-Verordnungen sowie einer kritischen Auswertung von Branchenstudien und Expertenmeinungen zum Automobilsektor.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Gründen für die Novellierung, den spezifischen inhaltlichen Änderungen gegenüber der GVO 1475/95 und den resultierenden ökonomischen Herausforderungen für Autohäuser.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind GVO, Automobilhandelsmanagement, Mehrmarkenvertrieb, Standortklausel, Wettbewerbsintensivierung und Kundenbindung.

Welche Rolle spielt die "Standortklausel" in der neuen GVO?

Die neue GVO hebt die strikte Standortbindung auf, was es Händlern ermöglicht, Zweigniederlassungen in anderen Regionen oder EU-Mitgliedsstaaten zu eröffnen, um ihre Verkaufschancen zu erweitern.

Warum ist der Mehrmarkenvertrieb laut der Arbeit kritisch zu hinterfragen?

Obwohl er rechtlich eine Besserstellung bedeutet, wirft die Arbeit die Frage auf, ob die hohen Investitionen in Personal und Ausstattung für mehrere Marken bei gleichzeitigem Wettbewerbsdruck tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll sind.

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Details

Title
Ermittlung ausgewählter Herausforderungen an das Automobilhandelsmanagement durch die Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy
Grade
1,0
Author
Toni Trogrlic (Author)
Publication Year
2003
Pages
15
Catalog Number
V44332
ISBN (eBook)
9783638419567
Language
German
Tags
Ermittlung Herausforderungen Automobilhandelsmanagement Novelle Gruppenfreistellungsverordnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Toni Trogrlic (Author), 2003, Ermittlung ausgewählter Herausforderungen an das Automobilhandelsmanagement durch die Novelle der Gruppenfreistellungsverordnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44332
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