Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 02
Bonner -Postkorb -Module (BPM) 2. Seite 03
2.1. Konzeption Seite 03
2.2. Konstruktion der Postkörbe Seite 04
2.3. Gütekriterien und empirische Fundierung Seite 05
2.3.1. Reliabilität Seite 05
2.3.2. Validität Seite 05
2.3.3. Objektivität Seite 05
2.3.4. Normierung Seite 06
2.4. Durchführung Seite 06
3. Mailbox 90 Seite 07
3.1. Konzeption Seite 07
3.2. Gütekriterien und empirische Fundierung Seite 09
3.2.1. Reliabilität Seite 09
3.2.2. Validität Seite 09
3.2.3. Objektivität Seite 19
3.2.4. Normierung Seite 10
3.3. Durchführung und Auswertung Seite 10
4. Unterschiede und Gemeinsamkeiten Seite 11
4.1. Konzeption Seite 12
4.2. Durchführung und Auswertung Seite 12
4.3. Reliabilität Seite 13
4.4. Validität Seite 14
4.5. Objektivität Seite 14
5. Fazit Seite 15
6. Quellenverzeichnis Seite 17
1
1. Einleitung
Um personelle Fehlentscheidungen zu vermeiden, wollen viele größere Unternehmen genau wissen, wen sie einstellen, und versuchen dies durch bestimmte Au swahlmethoden und Tests herauszufinden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten der Au swahlverfahren: der Eignungstest oder das Assessment Center. Der Begriff „Assessment Center“ (im Folgenden AC abgekürzt) wird zur Bezeic hnung unterschiedlicher Auswahlverfahren verwendet und bedeutet wörtlich übersetzt „Ei nschätzungs-. Bewertungs- und Beurteilungszentrum“ (vgl. www.wikipedia.org). Bevor solch ein AC einen Bewerber einlädt, muss dieser zuvor das ganz normale Bewe rbungsgespräch bei dem Unternehmen, bei dem er sich beworben hat, durchlaufen. Wesentliche Inhalte von AC sind strukturierte Interviews, Gruppendiskussionen, Ro llenspiele (Mitarbeitergespräche, Kollegengespräche, Verkaufsgespräche), Präsent ationsaufgaben, Fragebögen (psychometrische Testverfahren, Persönlichkeits- und Leistungstests) sowie Postkorb-Fallstudien. Durch diese Bestandteile wird die Brauchbarkeit (Güte) für die Personalbeurteilung bedingt.
Die vorliegende Arbeit wird sich speziell mit dem Aufbau, der Du rchführung, den Zielen, den Gütekriterien sowie einem Vergleich der Bonner-Postkorb-Module (im Folgenden BPM abgekürzt) CaterTrans, Chronos, Minos und AeroWings und der Mailbox ´90 (im Folgenden M90 abgekürzt) beschäftigen.
2
2. Bonner-Postkorb-Module (BPM)
Die Bonner-Postkorb-Module können im Rahmen von Assessment Centern zur Personalauswahl und -entwicklung eingesetzt werden (vgl. Handbuch, S. 226). Sie bestehen aus den vier einzelnen Postkörben CaterTrans, Chronos, Minos und Aero-Wings, welche zur Erfassung der beruflichen Eignung von Führungskräften im Rahmen der betrieblichen Personalauswahl, Personalentwicklung und Potenzia lanalyse, sowie der Erfassung analytischer und organisatorischer Kompetenzen dienen (vgl. www.testzentrale.de).
2.1. Konzeption
Die Module sind nach den Prinzipien der Postkorbaufgabe konstruiert, welche sich durch eine Reihe von, für den Posteingang einer Führungskraft typischen, Schriftstücken auszeichnet. Der Teilnehmer bearbeitet diese Schriftstücke wie Briefe, Memos, Protokolle und Notizen, in einem fiktiven Unternehmen. Hierzu muss er im Stande sein, eine hohe Anzahl an Informationen zu bearbeiten, wobei er über gewisse Hi n-tergrundinformationen verfügen sollte.
Die einzelnen Postkörbe sind in unterschiedliche berufliche Kontexte gebunden: So wird im Postkorb CaterTrans der Geschäftsbetrieb eines im Bereich Flugcatering tätigen Dienstleistungsunternehmens thematisiert, im Postkorb Chronos geht es um das Personalmanagement in einer Zeitarbeitsfirma, Minos simuliert einen Produktions- und Auslieferungsbetrieb in einem Chemieunternehmen und AeroWings erfordert Management der Logistikabteilung einer Fluggesellschaft. Die Anzahl der Schriftstücke eines jeden Postkorbs sind festgelegt: Der Postkorb CaterTrans enthält 21 Schriftstücke, Chronos 17 Schriftstücke, Minos 18 Schriftstücke und AeroWings 19 Schriftstücke. In jedem Postkorb wird das Analyseverhalten, die Organis ation und Planung sowie das Entscheidungsveralten des Teilnehmers erfasst (vgl. Brocke in Kanning/Holling 2002, S. 226f).
Die Postkörbe können entweder allein oder im Verbund mit weiteren situativen Übungen in einem AC eingesetzt werden. Jedoch sollten, um die gesamte Breite b e-
3
ruflicher Anforderungen abzudecken, zusätzliche Maß nahmen wie z.B. Gruppendiskussionen, Mitarbeitergespräche oder Präsentationsübungen durchgeführt werden . Zur Erfassung der Sozialkompetenz sind Gruppendiskussionen und Mitarbeitergespräche besser geeignet als die Postkorbübung (vgl. Musch u.a. 2001, S. 19f). Auch sollte vor dem Einsatz eines der Module im Rahmen von Assessment Centern überprüft werden, ob es auch innerhalb der Organisation einset zbar ist.
2.2. Konstruktion der Postkörbe
Damit offensichtlich wird, dass der Teilnehmer Lösungen selbständig erarbeiten kann, wurde anstelle von Multiple-Choice-Items, die offene Beantwortung gewählt. Auch werden ausschließlich Aufgaben mit sachlogischen, eindeutigen Lösungen verwendet um somit eine standardisierte Bewertung zu ermöglichen. Dies geschieht anhand eines Kriterienkatalogs, welcher alle nötigen Maßnahmen, Entscheidungen und Erkenntnisse beinhaltet. Obwohl es Postkorb Modelle gibt, bei denen Malu spunkte für falsche Entscheidungen vergeben werden, berücksichtigt das BPM nur Bonuspunkte.
Damit die Postkörbe realistisch und repräsentativ sind, wurden Angestellte und Vo rgesetzte hinsichtlich ihrer Arbeit und den Anforderungen befragt. Diese ermittelten Aspekte wurden daraufhin von den Befragten hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit auf einer fünfstufigen Ratingskala eingeschätzt. Auch zog man die Analyse von Stellenbeschreibungen und des Führungskräfteleitbildes heran. Aufgrund der entwickelten Items der Postkörbe, sind Maßnahmen, Entscheidungen und Erkenntnisse zu treffen bzw. zu erlangen. Diese wurden den Skalen bzw. Dimensionen „ „Analyseverhalten“, „Organisation und Planung“ sowie “Entscheidung sverhalten“ nach inhaltlichen Gesichtspunkten zugeordnet und in den einzelnen Postkörben entsprechend in unterschiedlichem Ausmaß berücksichtigt (vgl. Brocke in Kanning/Holling 2002, S. 227f). So erhält der Bewerber beispielsweise einen Punkt auf der Skala „Organisation und Planung“, wenn er eine Schadenersatzforderung an
4
Arbeit zitieren:
Nicole Burghardt, 2005, Die Bonner Postkorb Module und mailbox 90: Ein Vergleich., München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Drei Konzepte von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter - eine Gegenüber...
Soziologie - Kinder und Jugend
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Referat (Ausarbeitung), 9 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen von Planspielen
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Seminararbeit, 11 Seiten
Jugendliche und Kinder im Umgang mit den modernen Medien
Soziologie - Medien, Kunst, Musik
Seminararbeit, 33 Seiten
Bilanzpolitik im HGB - Einzelabschluss
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 28 Seiten
Nicole Burghardt hat den Text Die Bonner Postkorb Module und mailbox 90: Ein Vergleich. veröffentlicht
Nicole Burghardt hat einen neuen Text hochgeladen
Assessment Center als Instrument der Personalentwicklung
Schlüsselkompetenzen, Qualität...
Arbeitskreis Assessment Center.
Mentoring als Instrument der Personalentwicklung
Die Mentorausbildung im Blickp...
Moritz Niemeier
0 Kommentare