Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Job Education, Further Education

Ist emotionale Intelligenz im Beruf hinderlich?

Title: Ist emotionale Intelligenz im Beruf hinderlich?

Term Paper , 2002 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Karsten Hertel (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit mehreren Jahren ist die Forschung soweit vorgedrungen, sagen zu können, dass das Gehirn nicht nur dafür da ist, unsere Körperprozesse zu steuern und einen Intelligenzquotienten bereitzustellen, der uns das ganze Leben über erhalten bleibt. Forscher beschäftigen sich mit dem Begriff Intelligenz, der sich unter anderem dadurch definieren lässt, dass Intelligenz das ist, was wir in einem Intelligenztest messen können. Wie schon im Seminar herausgearbeitet wurde, gehört dazu wesentlich mehr. Ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt, weil es erstens im Seminar nicht so ausführlich behandelt werden konnte und weil es mich interessiert. Um eine kleine Einführung in die Thematik zu geben und um Grundlagen für das Verständnis zu schaffen, werde ich im zweiten Teil besonders auf die verschiedenen Definitionen der Emotionalen Intelligenz eingehen und auch die verschiedenen Forschungszweige ein wenig näher beleuchten. Im dritten Teil behandele ich die Bücher: „Emotionale Intelligenz“ und „Der Erfolgsquotient“ von Daniel Goleman etwas genauer, denn beim Studieren seiner Lektüre sind doch einige Aspekte aufgefallen, die man näher betrachten sollte. Auch Kritik zu diesem Buch vor allem aus den Reihen der Psychologen betrachte ich hier etwas näher. Der vierte Teil schließlich bringt die Verbindung der Emotionalen Intelligenz etwas näher an den Leser heran. Hier stelle ich heraus, ob es (nach meinem Wissen) sinnvoll ist, die Emotionen außen vor zu lassen, unbedingt als Muss anzusehen, oder ob es eine Art Mischform gibt, mit der beide Seiten leben können, dies besonders bezogen auf das Berufsleben des Menschen. Im Teil Fünf fasse ich die Kernaussagen zusammen und versuche abschließend eine eigene Theorie aufzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Was ist Emotionale Intelligenz?

3. Goleman und sein EQ

4. Emotionale Intelligenz im Berufsleben?

5. Zusammenfassung, Schlussteil

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht kritisch den wissenschaftlichen Gehalt und die praktische Anwendbarkeit der Theorie der Emotionalen Intelligenz nach Daniel Goleman, insbesondere im Hinblick auf deren Relevanz und Validität im beruflichen Kontext.

  • Grundlagen und Definitionen der Emotionalen Intelligenz
  • Kritische Auseinandersetzung mit Golemans Modellen und Messmethoden
  • Analyse der Rolle emotionaler Fähigkeiten im Berufsleben
  • Vergleich zwischen kognitiver Intelligenz und emotionalen Kompetenzen
  • Entwurf eines eigenen, erweiterten Theoriemodells

Auszug aus dem Buch

3. Goleman und sein EQ

Daniel Goleman ist Wissenschaftsjournalist der New York Times und veröffentlichte 1995 sein Buch „Emotionale Intelligenz“. Das Buch erreichte weltweit eine Auflage von über 3 Millionen und brachte den Begriff der Emotionalen Intelligenz in alle Munde. Goleman beschäftigt sich in dem Buch mit dem Umgang der Emotionalen Intelligenz, der Wirkung und der Emotionalen Intelligenz überhaupt. Das darauf folgende Buch: „Der Erfolgsquotient“ erschien 2000 und knüpft an das erste Buch an. Es wird hier eher die Nutzung der Fähigkeiten beschrieben. Das Buch soll als eine Art Trainingsbuch für alle arbeitenden Menschen gelten. Im zweiten Teil des Buches „Der Erfolgsquotient“ werden Richtlinien für die Schulung der emotionalen Kompetenz gegeben, die auch von D. Golemans „Firma“ durchgeführt werden.

Daniel Goleman wurde 1946 in Kalifornien geboren, war später als klinischer Psychologe an der Harvard University tätig und war gleichzeitig Herausgeber der Zeitschrift „Psychology Today“. Seine weltweite Beratungsfirma bietet Trainingsprogramme für Führungskräfte im Rahmen der Emotionalen Intelligenz an.

Vor allem bei Führungspersönlichkeiten wird […] der Faktor der Emotionalen Intelligenz deutlich sichtbar. Deren Erfolg beruht meist auf hervorragende Leistungen um in diese Positionen zu gelangen, jedoch sind diese nur zu einem Drittel von der kognitiven Intelligenz abhängig. In bestimmten Firmen tendiert die Rate der emotionalen Kompetenz inzwischen noch höher; Werte bis 80 Prozent sind hier keine Seltenheit.

Der Erfolgsquotient beschreibt die Verbindung zwischen allen Intelligenzen, in deren Summe ein bestimmter Quotient erreicht werden kann, der maßgeblich den Erfolg bestimmt. Keine der schon genannten Eigenschaften allein vermag einem Menschen dazu zu verhelfen, im Berufsleben Erfolg zu haben. Ein Mensch, dem es zum Beispiel leicht fällt mit anderen zusammen zu arbeiten, hat vielleicht nicht so ein hohes Selbstvertrauen, wie ein anderer. Ohne Selbstvertrauen jedoch würde er Mühe haben, Leute anzusprechen und seine Ansprüche durchzusetzen, weil es ihm an Selbstvertrauen mangelt. Nur in der Ergänzung aller Komponenten, entsteht ein Erfolgsquotient.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl und gibt einen Überblick über die geplante methodische Vorgehensweise in den folgenden Kapiteln.

2. Was ist Emotionale Intelligenz?: Dieses Kapitel beleuchtet neurobiologische und psychologische Perspektiven, definiert den Begriff der Emotionalen Intelligenz und hinterfragt die Messbarkeit von Emotionen im Vergleich zum klassischen IQ.

3. Goleman und sein EQ: Hier werden die Publikationen von Daniel Goleman kritisch analysiert, seine Thesen zum „Erfolgsquotienten“ hinterfragt und methodische Schwächen seiner Argumentation aufgezeigt.

4. Emotionale Intelligenz im Berufsleben?: Dieser Teil untersucht den Nutzen emotionaler Intelligenz im beruflichen Alltag, stellt die Bedeutung kognitiver Fähigkeiten in den Vordergrund und diskutiert die Grenzen des Konzepts.

5. Zusammenfassung, Schlussteil: Das abschließende Kapitel fasst die Kernaussagen zusammen und präsentiert ein eigenes, auf der Theorie von Sandra Scarr basierendes Theoriemodell zur Abgrenzung von Intelligenz und Emotionen.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, IQ, EQ, Erfolgsquotient, Goleman, kognitive Fähigkeiten, Berufsleben, Evolution, Selbstmanagement, soziale Kompetenz, Persönlichkeitsmerkmale, Kritik, Vererbung, Intelligenzforschung, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept der Emotionalen Intelligenz, insbesondere nach Daniel Goleman, auseinander und prüft dessen Bedeutung für den Erfolg im Berufsleben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Intelligenz, die Analyse der Goleman'schen EQ-Theorie, die Unterscheidung zwischen kognitiven und emotionalen Fähigkeiten sowie deren Zusammenspiel im beruflichen und evolutionären Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage der Arbeit lautet: „Ist Emotionale Intelligenz im Beruf hinderlich?“ Dabei wird hinterfragt, ob die forcierte Integration emotionaler Aspekte in den Arbeitsalltag tatsächlich zielführend ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, kritische Auseinandersetzung, die durch eigene theoretische Überlegungen und den Entwurf eines angepassten Theoriemodells (basierend auf Scarr) ergänzt wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Emotionaler Intelligenz, einer detaillierten Kritik an Golemans Büchern und deren wissenschaftlicher Validität sowie einer kritischen Betrachtung der Anwendung emotionaler Kompetenzen im Arbeitsleben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Emotionale Intelligenz, EQ, Goleman, Intelligenzforschung, kognitive Intelligenz, Berufsleben und psychologische Kritik.

Wie bewertet der Autor den „Marshmallow-Test“ im Kontext von Golemans Theorie?

Der Autor sieht Golemans Interpretation des Tests kritisch und folgert daraus, dass die darin untersuchten Fähigkeiten eher angeboren sein müssen und nicht durch Training erlernt werden können, was Golemans Seminarangebot in Frage stellt.

Welche Rolle spielt die Evolution laut dem Autor bei der Betrachtung von Arbeit und Emotionen?

Der Autor argumentiert, dass Arbeit historisch primär ein Kampf ums Überleben war, bei dem kognitive Problemlösungsfähigkeiten entscheidender waren als emotionale Intelligenz.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Ist emotionale Intelligenz im Beruf hinderlich?
College
University of the Federal Armed Forces München
Grade
1,7
Author
Karsten Hertel (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V46162
ISBN (eBook)
9783638434133
Language
German
Tags
Intelligenz Beruf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karsten Hertel (Author), 2002, Ist emotionale Intelligenz im Beruf hinderlich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46162
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint