Inhaltsverzeichnis
1. Darstellung des Interviewverlaufs
2. Kategorien
3. Falldarstellung
4. Falldiskussion (Phänomene)
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
7. Anhang: Transkription des Interviews
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1. Darstellung des Interviewverlaufs
Bei der vorliegenden Ausarbeitung handelt es sich um eine Projektarbeit. Diese ist im Rahmen des Studienganges Pflegewissenschaft (2. Semester) an der Fachhochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Klinikum Osnabrück - Klinik Natruper Holz, entstanden.
In dieser Klinik konnte ein leitfadengestütztes Interview mit narrativem Charakter durchgeführt werden. Die Befragung fand, zwischen zwei Studentinnen und einer Patientin, auf einer Station für geriatrische Frührehabilitation statt. Die Rahmenbedingungen des Interviews erwiesen sich als schwierig. Hier sei im Besonderen erwähnt, dass kein ruhiger Raum zur Verfügung stand. Wünschenswert wäre auch eine kurze Übergabe durch das Pflegepersonal gewesen. Die Patientin wurde uns jedoch lediglich, mit der Aussage, dass sie einverstanden wäre mit einem Interview, von weitem gezeigt. Auf Nachfragen konnten wir Einsicht in die Patientenakte nehmen und bekamen die Auskunft, dass es sich hier um eine unauffällige Patientin handelt. Die 98-jährige Patientin, Frau W., trafen wir im Gemeinschaftsraum an. Dort verabschiedete sich gerade ihr Neffe von ihr, der zu Besuch war. Unser erster Eindruck war, der einer selbstbewussten und für ihr Alter noch sehr rüstigen Dame. Zudem wirkte sie zeitlich, örtlich, situativ und zu ihrer Person orientiert.
Wir begrüßten Frau W. und stellten uns vor. Nachdem wir erneut ihr Einverständnis zur Befragung eingeholt hatten, einigten wir uns gemeinsam, das Interview in ihrem Drei-Bett-Zimmer durchzuführen. Eine Mitpatientin befand sich dort, Frau W. gab an, dass sie dies nicht stören würde. Nach einer kurzen Vorbesprechung sollte das Interview und seine Aufzeichnung beginnen. Das vorher getestete Diktiergerät funktionierte, aufgrund eines später festgestellten Wackelkontaktes, nicht mehr. Deshalb wurde das Gespräch mitgeschrieben und gleich anschließend protokolliert. Trotzdem ist nicht auszuschließen, daß teilweise Inhalte verlorengegangen sein könnten und der genaue Wortlaut verfremdet wurde. Das eigentliche Interview dauerte, die Störungen durch Mitpatienten und Angehörige nicht mit gerechnet, 50 Minuten.
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2. Abkürzungsverzeichnis
u. -und Z. -Zeile z.B. -zum Beispiel n. nach
3. Kategorien
a) Allgemeine Daten
Frau W. ist 98 Jahre alt.
verwitwet seit 1956 keine Kinder, aber Neffen und Nichten
lebt alleine zu Hause (1.Stock); im Erdgeschoss lebt ihre Schwägerin die von einem Pflegedienst versorgt wird.
Frau W. hat nur eine Putzfrau und eine Fußpflegerin engagiert. Sie versorgt sich größtenteils alleine.
b) Krankheitsverlauf
Frau W. ist zu Hause, auf die Lehne ihres Sessels, gefallen
Z. 68-70
Schmerzen in der Hüfte. Zwei Tage lang mit Spritzen behandelt ( Hausarzt) Z. 67- 68
Keine Besserung, daraufhin wurde die Hüfte geröntgt ( Fraktur erkannt) Z. 68
Einlieferung in die Klinik, wo gleich operiert wurde ( Duokopfprothese) Z. 69-70
Rückenmarksnarkose und Blutkonserven erhalten Z. 47-48
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14 Tage nach der OP wurden die Fäden der Op-Wunde gezogen Z. 52
Aufnahme in die Reha-klinik, Reha-maßnahmen mit Therapeuten Z. 83-84
Seitdem 6. Mai, Frau W. läuft ohne Begleitung ( Rollator) Z. 66
Frau W. nimmt an weiteren Therapiemaßnahmen teil (Treppensteigen, Gedächtnistraining, Kochgruppe) Z. 25-27 u. Z. 87-89
c) Bewertung der Reha
Pflegekräfte und Therapeuten haben zu wenig Zeit Z. 33-35 „Na ja, das ist wohl so überall so.“ Z. 34-35 Vitalzeichenkontrolle und Blutuntersuchung jeden Tag Z. 41-44 Enttäuschung wegen Aufgabe des 2-Bettzimmers Z. 72 Mahlzeiten sind zu oft aufeinanderfolgend Z. 62-64 Ständig wechselnde Therapeuten Z. 86-89
d) Krankheitserleben
„... bin ja auch schon alt“ Z. 4
Interessiertes Nachfragen zum Ablauf der Operation und der anschließenden postoperativen Behandlung im Akutkrankenhaus Z. 47-55
Tabletten nehmen ihr den Appetit - „Macht aber nichts.“ Z. 58
e) Ziele/ Zukunft
„Wenn ich das wüsste.“ Z. 74
Soviel selber machen, wie geht Z. 75 Gehen mit Hilfe eines Rollators Z. 74 Möchte unbedingt wieder selber kochen Z. 76-77 Frau W. möchte einen Pflegedienst in Anspruch nehmen Z. 77-78
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Arbeit zitieren:
Christian J. Pape, 2003, Patientenbefragung und -auswertung im Klinikum Osnabrück-Klinik Natruper Holz zum Thema "Bedeutende Phänomene im Kranheitsverlauf", München, GRIN Verlag GmbH
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Christian J. Pape hat den Text Patientenbefragung und -auswertung im Klinikum Osnabrück-Klinik Natruper Holz zum Thema "Bedeutende Phänomene im Kranheitsverlauf" veröffentlicht
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