- II -
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Darstellungsverzeichnis IV
1 Betriebliche Weiterbildung unter dem Zeichen des Wettbewerbsdrucks 1
2 Begriffsabgrenzungen 2
3 Weiterbildungsstatistik 5
4 Das Konzept des lebenslangen Lernens in seiner Bedeutung
f ür die Weiterbildung 6
5 Gesetzliche und rechtliche Grundlagen 9
6 Funktionen und Ziele der betrieblichen Weiterbildung 11
7 Bereiche der betrieblichen Weiterbildung 14
8 Weiterbildungsformen in der Weiterbildungsstatistik 15
9 Interne und externe Weiterbildung 17
10 Organisation von Weiterbildung in Betrieben 19
10.1 Denzentralisierungsansätze 19
10.2 Outsourcing 20
11 Teilnehmerzahlen und Kosten betrieblicher Weiterbildung 21
11.1 Teilnahmestunden an Lehrveranstaltungen 22
11.2 Kosten für interne und externe Lehrveranstaltungen 23
- III -12 Trends in der betrieblichen Weiterbildung 25
12.1 Zukünftige Weiterbildungsthemen 26
12.2 Systematische Verknüpfung der Personalentwicklung mit der Unternehmensstratgie 27 12.3 Blended Learning 28
13 Fazit - Das lernende Unternehmen 29 14 Literaturverzeichnis 32
Abbildung 1: Reaktionen der Unternehmen bei gestiegenen Qualifikationsanforderungen 1
Abbildung 2: Weiterbildung nach Inhaltsbereichen 3
Abbildung 3: Träger der Weiterbildung nach Rechtsformen 4
Abbildung 4: Betriebliche Weiterbildung und das Konzept des lebenslangen Lernens nach Unternehmensgröße 7
Abbildung 5: Beurteilung des Verhältnisses von Aus- und Weiterbildung 8
Abbildung 6: Rechtliche Grundlage der Freistellung für Weiterbildung 10
Abbildung 7: Funktions- und Zielebenen betrieblicher Weiterbildung 12
Abbildung 8: Angebot und Nutzung von Lehrveranstaltungen in Unternehmen nach Beschäftigtengrößenklassen 15
Abbildung 9: Unternehmen mit Angebot an anderen Formen der Weiterbildung 17
Abbildung 10: Anlass der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung 22
Abbildung 11: Teilnahmestunden pro Teilnehmer nach Geschlecht und nach Wirtschaftsbereichen 23
Abbildung 12: Gesamtkosten pro Teilnehmer und pro Beschäftigten in Unternehmen mit Lehrveranstaltungen nach Wirtschaftsbereichen (in Euro) 24
Abbildung 13: Arten der Beteiligung der Mitarbeiter an den Kosten der betrieblichen Weiterbildung 25
- IV -Abbildung 14: Themenschwerpunkte in der Weiterbildung 26
Abbildung 15: Rückkopplungsprozesse zwischen Skills Management und Unternehmensstrategie 27
1
1 Betriebliche Weiterbildung unter dem Zeichen des Wettbewerbsdrucks
„Ansätze der Personalpolitik geraten zunehmend in die Zwickmühle. Einerseits werden gezielte Strategien zur Unternehmensentwicklung rapide dringlicher, weil Veränderungen auf den Märkten immer schneller ablaufen und dramatische Anpassungszwänge resultieren. Andererseits verunklaren sich die Horizonte angesichts unbeherrschbarer Konsequenzen und unüberschaubarer Perspektiven.“ (Faulstich, 1998, S. 15)
Faulstich skizziert hier ziemlich eindringlich, in welcher Situation sich viele Unternehmen heutzutage befinden. Die Globalisierung schreitet kontinuierlich voran und birgt kaum übersehbare Konsequenzen für Unternehmen auch in Deutschland. Es gibt neue Märkte mit neuen Kunden, um die sich alle Unternehmen verstärkt bemühen müssen. Gleichzeit strömen immer mehr Konkurrenten aus diesen Gebieten auch auf die Heimatmärkte der deutschen Unternehmen. Steigender Wettbewerbsdruck verlangt nach immer anderen und vor allem immer besseren Lösungen in allen möglichen betrieblichen Bereichen. Für die Umsetzung innovativer Wettbewerbsstrategien bedarf es nicht zuletzt qualifizierten Personals, wobei die Ansprüche an eben diese Qualifikationen ständig steigen. Betrachtet man nun die Reaktionen der Unternehmen bei steigenden
Qualifikationsanforderungen liegt die betriebliche Weiterbildung deutlich an der Spitze der ergriffenen Maßnahmen. (siehe Abbildung 1)
Abbildung 1: „Reaktionen der Unternehmen bei gestiegenen Qualifikationsanforderungen“ (Grünewald, 2003, S. 113)
2
Ziel vorliegender Arbeit ist es nun die betriebliche Weiterbildung unter Verwendung von Daten aktueller Weiterbildungsberichte zu beschreiben. Dabei können auf Grund des begrenzten Umfangs jedoch nur ausgewählte Themengebiete vorgestellt werden. Nach allgemeinen Begriffserklärungen zur Weiterbildung und einer Beschreibung der der Arbeit zugrunde liegenden Weiterbildungsberichte folgt ein kurzer Exkurs, der die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens in seiner Bedeutung für die Weiterbildung aufzeigen soll. Gesetzliche und rechtliche Grundlagen werden dargelegt und Funktionen und Ziele speziell der betrieblichen Weiterbildung erläutert. Interne und externe Formen der Weiterbildung sollen unter anderem durch ihre jeweiligen Vor- und Nachteile unterschieden werden. Desweiteren gibt die Arbeit Einblicke in Teilnahmernehmerzahlen und
Kostenstrukturen, möchte aber auch mögliche Trends in der Weiterbildung ansprechen. Abschließend wird das Konzept der lernenden Organisation in Zusammenhang mit den bis dahin ermittelten Ergebnissen betrachtet und damit ein möglicher Lösungsansatz für die Herausforderungen, die sich unter anderem durch Globalisierungseffekte ergeben, aufgezeigt.
2 Begriffsabgrenzungen
Der Begriff der Weiterbildung kennt generell zwei Ausprägungsformen. Zum einen spricht man von der allgemeinen, zum anderen von der beruflichen Weiterbildung. „Die häufigste Verwendung der Begriffe der allgemeinen und der beruflichen Weiterbildung impliziert bei ersterer heute die Bereiche wie Grundbildung, politische Bildung, kulturelle Bildung, Gesundheits- und Umweltbildung, Alten-, Frauen- und Familienbildung, bei der beruflichen Weiterbildung insbesondere Umschulung, Fortbildung, Training,
Führungskräftequalifizierung, Anlernen und berufsbezogene Kurse etwa in Rhetorik oder Fremdsprachen.“ (Nuissl, 2000, S. 126)
Nachstehende Grafik soll diese Einteilung nochmals verdeutlichen.
3
Aufgrund verschiedener Ansätze wird in dieser Gliederung die politische Weiterbildung als eigenständiges Gebiet gesehen. Dies kommt durch unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Bereiche zustande.
Abbildung 2: Weiterbildung nach Inhaltsbereichen (vgl. Wittpoth, 2003, S. 109) Die berufliche Weiterbildung wird im Berufsbildungsgesetz von 1969 als Sammelbegriff für alle Aktivitäten benutzt, „die es ermöglichen, die beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erhalten, zu erweitern, der technischen Entwicklung anzupassen oder beruflich aufzusteigen.“ (BBiG § 1 Abs. 1).
Die berufliche Weiterbildung kann noch in weitere Ausprägungsformen differenziert werden (vgl. Sloane, 1998, S. 189):
- Anpassungsweiterbildung
- Aufstiegsweiterbildung
- Ergänzungsweiterbildung
- Umschulung
Arbeit zitieren:
Andrea Töllich, 2004, Die betriebliche Weiterbildung im Hinblick auf Ergebnisse aktueller Weiterbildungsberichte, München, GRIN Verlag GmbH
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