Unterweisungsentwurf : Ausfüllen eines Reservierungsformulars
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung der Ausgangsposition 3
1.1. Die Ausbilderin 3
1.2. Die Auszubildende 3
2. Beschreibung der Lernziele. 3
2.1. Gesamtlernziel 3
2.2. Feinlernziele 4
2.2.1. Kognitive Lernziele (Erkenntnisse) 4
2.2.2. Affektive Lernziele (Gewissen, Interesse) 4
2.2.3. Psychomotorische Lernziele (Feinmotorik) 4
2.2.4. Anwendung der Lernziele 4
2.3. Motivation 4
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit. 5
3.1. Ort der Unterweisung. 5
3.2. Lernzeit 5
3.3. Unterweisungsmethode 5
3.4. Ablauf der Unterweisung 6
4. Lehr- und Ausbildungsmittel. 7
5. Schlussbesprechung 7
6. Anhang 8
7. Reservierungsformular 9
8. Beispiel Reservierungsdaten 10
8.1. Vormachen und Erklären durch Ausbilderin 10
8.2. Nachmachen und erklären lassen durch Auszubildende. 10
8.3. Übungsaufgabe 11
Christine Braun Seite 2 von 11 Januar 2006
1. Beschreibung der Ausgangsposition
1.1. Die Ausbilderin
Die Ausbilderin heißt Christine Braun, ist 26 Jahre alt und von Beruf Hotelfachfrau. Sie ist zurzeit Studierende an der Hotelfachschule in P egnitz und strebt den Abschluss zur staatlich geprüften Hotelbetriebswirtin an.
Die Ausbilderin bevorzugt den kooperativen Führungsstil. In der Fachliteratur ist er auch als der partnerschaftliche, kollegiale Führungsstil bekannt. Dieser Führungsstil zeichnet sich vor allem darin aus, dass die Ausbilderin auf den Auszubildenden eingeht. Sie nimmt sich Zeit für die Erarbeitung des neuen Lehrstoffes und beantwortet geduldig alle Fragen. Besondere pädagogische Gewichtung liegt auf dem Lob. Es motiviert den Auszubildenden und fördert zu gleich Eigeninitiative.
1.2. Die Auszubildende
Die Auszubildende, Frau Kathrin Gammisch ist 21 Jahre alt und hat die Realschule mit der mittleren Reife mit guten Noten abgeschlossen. Außerdem hat sie erfolgreich die 2-jährige Auslandskorrespondenten Schule absolviert.
Die Auszubildende befindet sich im 3. Ausbildungsmonat des dritten Lehrjahres der Ausbildung zur Hotelfachfrau. Die Grundlage ihrer Ausbildung ist der Ausbildungsrahmenlehrplan. Der Auszubildenden ist durch die praktische Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bekannt, dass bei jeder Zimmerreservierung ein Reservierungsformular anhand der Gesprächsnotizen ausgefüllt wird. Sie hat bereits an einer internen Telefonschulung teilgenommen. In der Berufsschule wurde die Möglichkeit der Verwendung eines Reservierungsformulars theoretisch vermittelt.
Die Auszubildende hat eine rasche Auffassungsgabe und lernt leicht. Neuen Aufgaben widmet sie sich engagiert und mit Ausdauer. Bei der Arbeit lässt sich beobachten, dass die Auszubildende sich sehr gut in das Team einfügt. Sie versteht sich gut mit ihren Kollegen und zeigt viel Freude und Interesse an ihrem Ausbildungsberuf.
2. Beschreibung der Lernziele
Die Auszubildende wird in der Unterweisung lernen, in möglichst kurzer Zeit effizient ein Reservierungsformular für einen Zimmerreservierung selbständig und fachgerecht auszufüllen.
2.1. Gesamtlernziel
Die interessierte und fleißige Auszubildende soll lernen, wie eine Zimmerreservierung in der Praxis auf Blatt Papier festgehalten werden muss. Durch die praktische Erfahrung der Auszubildenden an der Rezeption sind ihr die Unterweisungsmittel bekannt. Durch Üben und Fachkenntnis sollte die Auszubildende am Ende der Ausbildung in der Lage sein, Gästen bei einer Zimmeranfrage mit Hilfe richtiger und sinnvoll gestellten Fragen zu einem individuellen Wunschaufenthalt verhelfen zu können. Das Reservierungsformular ist eine Erleichterung der Reservierungseingabe und für die Korrespondenz.
© Christine Braun Seite 3 von 11 Januar 2006
2.2. Feinlernziele
Es werden die kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele unterschieden.
2.2.1. Kognitive Lernziele (Erkenntnisse)
Ein kognitives Lernziel ist, sich Wissen anzueignen und einzuprägen, das zu späterer Zeit wieder abgerufen werden kann.
Die Auszubildende soll das Gezeigte beobachten und sich durch Nachmachen alle Arbeitsschritte merken. Anschließendes Üben speichert das Neuerlernte im Langzeitgedächtnis ab und kann als jederzeit als Fachwissen abgerufen werden.
2.2.2. Affektive Lernziele (Gewissen, Interesse)
Die Auszubildende übt das Unterweisungsthema so lange, bis sie ohne zu überlegen das Gelernte anwenden kann. Demzufolge wendet sie also instinktiv das der Situation angemessene Verhalten an.
Sie arbeitet nicht nur gewissenhaft, ordentlich, motiviert und interessiert sondern versucht der Arbeit einen persönlichen Wert zu geben.
Die Beachtung von Aspekten zur Qualitätssicherung, der verantwortungsvolle Umgang mit Arbeitsmitteln und Daten, sowie Sorgfalt bei der Arbeit sind wichtige Schlüsselqualifikationen, die bei dieser Ausbildungseinheit vermittelt werden sollen.
2.2.3. Psychomotorische Lernziele (Feinmotorik)
In der Psychomotorik werden Geschick, Bewegungen und Motorik zusammengefasst, welche durch die Psyche bewusst gesteuert sind. Das für die Unterweisung psychomotorisches Lernziel beschäftigt sich damit, dass die Auszubildende alle für die Unterweisung relevanten Bewegungsabläufe und Arbeitsschritte erlernt hat. Sie kann diese durch Abrufen in eine automatisch, richtige Handlung umsetzen. Dies beinhaltet, dass alle Bewegungen effizient und korrekt sind.
2.2.4. Anwendung der Lernziele
Das Lernziel ist erreicht, wenn die Auszubildende in der Lage ist, selbständig den Arbeitsauftrag „ Ausfüllen eines Reservierungsformulars“ auszuführen. Die Endkontrolle des ordnungsgemäßen Ausfüllens übernimmt die Ausbilderin.
2.3. Motivation
Die Motivation ist sehr eng mit der Führung von Mitarbeiter verbunden und für den Lernerfolg sehr wichtig. Deshalb versucht die Ausbilderin stets in der Auszubildenden für das neue Unterweisungsthema Begeisterung zu wecken und sie zu motivieren. Motivierender Faktor sind die verbesserten Berufskenntnisse im Betrieb.
© Christine Braun Seite 4 von 11 Januar 2006
Arbeit zitieren:
Christine Braun, 2006, Ausfüllen eines Reservierungsformulars (Unterweisung Hotelfachmann / -frau), München, GRIN Verlag GmbH
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