Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 1
Abk ürzungsverzeichnis. 2
Abbildungsverzeichnis 2
2.1 Definition 4
2.2 Die Pflegeprozessschritte. 5
3.1 Definition 7
3.2 Ziele. 8
3.3 Rahmenbedingungen 8
4 Integration der Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode
9
4.1 Organisatorische Aspekte 9
4.2 Integration in den Pflegeprozess am Beispiel der Evaluation 10
4.3 Ablauf 12
4.3.2 Die Durchführung der Pflegevisite. 13
4.4 Grenzen und Chancen 15
4.5 Patientenorientierung und Zufriedenheit 16
5 Schlussbemerkung 17
Literaturverzeichnis. 19
Anhang 22
Anlagenverzeichnis 22
Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode Bettina Schank
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
Anl. Anlage bzw. beziehungsweise d. h. das heißt evtl. eventuell gr. griechisch lat. lateinisch PDL Pflegedienstleitung vgl. vergleiche s. siehe sog. sogenannte u. a. unter anderem usw. und so weiter z. B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Flussdiagramm der Pflegeauswertung
(Gültekin/Liebchen 2003, 63)……………………………………………………9
Abb. 2: Der gesamte Pflegeprozess im Fokus der Pflegevisite
(Fa. QIBM® in: Gültekin/Liebchen 2003, 74, Abb. 7) ................................ 10
Abb. 3: Pflegeprozessmodelle
(Vorlesung Riedel, A. (SS 2004), in: Ziegler, S. M. 1997) ......................... 23
Abb. 4: Pflegevisite und Übergabe am Patientenbett
(Schlenker-Ferth 1998, 5, Tab. 1.1) .......................................................... 24
Abb. 5: Pflegevisitebilder
(Heering, C.: Wie soll die „Pflegevisite“ aussehen?, URL: http://www.pflegenet.com/praxis/konzepte/pflegevisitebilder.html,
Internetaufruf vom 30.04.2004) ................................................................. 25
Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode — Bettina Schank
3
1 Einleitung
In der stationären Akutversorgung auf einer internistischen Station mit dem Schwerpunkt Kardiologie/Nephrologie arbeitete ich nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester. Oft stellte ich mir die Frage, mit welchem Instrument der Pflegeprozess für den Patienten/die Patientin transparent, die Evaluierung des Pflegeprozesses erfolgreich gesichert und die aktive Beteiligung des Patienten/der Patientin am Pflegeprozess gewährleistet werden kann. Mit dem Pflegeprozess wurde gearbeitet, dieser jedoch nicht in vollständigem Umfang umgesetzt und die Patienten/Patientinnen waren meistens nur an der Anamnese aktiv beteiligt. Die Bereichspflege sowie die Dienstübergabe am Patientenbett waren bereits eingeführt; dies erschien mir jedoch nicht ausreichend genug zu sein. Der Gedanke, die Pflegevisite als Möglichkeit in Betracht zu ziehen erschien mir nicht sinnvoll zu sein, da dies zusätzlich viel Zeit und Personalressourcen kosten würde. Außerdem wurde, wie bereits erwähnt, die Dienstübergabe am Patientenbett durchgeführt. Ich hatte der Pflegevisite gegenüber also eine ziemlich negative Einstellung. Aus dieser Motivation heraus habe ich das Thema jedoch gewählt: Ich möchte in dieser Hausarbeit herausfinden, ob die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode doch eine sinnvolle und durchführbare Möglichkeit darstellt um die oben genannten Aspekte zu erfüllen bzw. zu verbessern. Es interessiert mich auch, ob in diesem Zusammenhang eine wirklich patientenzentrierte Pflege möglich wird und ob die Zufriedenheit der an der Pflege beteiligten - einschließlich die der Patienten/Patientinnengesteigert werden kann.
Zum Thema Pflegevisite gibt es nur wenig wissenschaftliche Literatur. Oftmals sind Artikel in Fachzeitschriften zu finden. Die Zeitschriften selbst sind überwiegend nicht wissenschaftlich (wie z. B. Die Schwester/Der Pfleger), diese werden allerdings hauptsächlich von den Mitarbeitern aus der Pflegepraxis gelesen und aus diesem Grund von mir in die Hausarbeit mit einbezogen.
In der Literatur zum Thema Pflegevisite wird der Pflegeempfänger/die Pflegeempfängerin oft als Klient/Klientin bezeichnet, um die Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit des Menschen in den Mittelpunkt zu rücken (vgl. Pschy-
Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode — Bettina Schank
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rembel Wörterbuch Pflege 2003, 482). In meiner Hausarbeit verwende ich den Begriff Patient/Patientin, da ich von der Situation im Krankenhaus ausgehe und dort bisher diese Begrifflichkeit gebräuchlich ist, obwohl die Autonomie des/der Betroffenen in diesem Bereich eine immer größere Bedeutung erlangt.
Zu Beginn meiner Hausarbeit möchte ich den Pflegeprozess vorstellen, da er im Mittelpunkt der Pflegevisite steht. Anschließend werde ich auf die Pflegevisite selbst eingehen. Den Schwerpunkt bildet der Einsatz der Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode in Kapitel 4 einschließlich der Patientenorientierung und Zufriedenheit. Abschließend möchte ich kurz auf die Frage eingehen, ob dieses Instrument geeignet ist, um Pflege transparenter und patientenzentrierter zu gestalten und die Evaluation der Pflege zu gewährleisten.
2 Der Pflegeprozess
2.1 Definition
Der Pflegeprozess wird in verschiedenen Definitionen beschrieben. Exemplarisch zitiere ich die pflegewissenschaftliche Definition von Brobst et al. (1999): „Der Pflegeprozeß ist ein systematischer Ansatz, um die Probleme eines Patienten zu erkennen und Pflegehandlungen zur Lösung dieser Probleme in Gang zu setzten. Der Pflegeprozeß beruht auf wissenschaftlichen Grundlagen und bietet eine Struktur, die darauf zielt, das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern oder zu erhalten.“ (Brobst et al. 1999, 17)
Der Pflegeprozess stellt ein Instrument dar, das systematisierend, strukturierend und dynamisch ist. Er berücksichtigt laufende Reaktionen und Veränderungen des Patienten/der Patientin und ist an jede Einrichtung anpassungsfähig (vgl. Reimer/Füller 1998, 82). Der Pflegeprozess ist ein Problemlösungs- und Beziehungsprozess, der vom Arzt unabhängig ist und die Grundlage einer pati-entenorientierten Pflege bildet. Der Patient/die Patientin ist nicht nur leidende/r, sondern auch ein Mensch mit gesunden Anteilen, da sich der Pflegeprozess auch auf die „gesunden Kräfte des Menschen“, dessen Ressourcen bezieht (vgl. Henke 2000, 11f).
Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode — Bettina Schank
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2.2 Die Pflegeprozessschritte
In der Literatur sind verschiedene Modelle zu finden, die sich in der Anzahl ihrer Phasen unterscheiden. Der direkte Vergleich der Modelle zeigt keine wesentlichen Unterschiede. Es werden nur Stufen zusammengefügt (vgl. Pflege heute 1998, 31), (s. Anl. 1). In meiner Hausarbeit werde ich mich auf das 6-Stufen-Modell nach Fiechter/Meier beziehen. In der Praxis habe ich nach diesem Modell gearbeitet, außerdem halte ich es auch für den Bereich der Ausbildung als gut geeignet, da die genaue Aufschlüsselung eine Erleichterung für die Lernenden darstellen kann und wichtige Elemente, wie z. B. die Einbeziehung der Ressourcen, weniger vergessen werden. Die sechs Phasen lauten: 1. Informationssammlung
2. Erkennen von Problemen und Ressourcen des Patienten 3. Festlegung der Pflegeziele 5. Durchführung des Pflegeplans 4. Planung der Pflegemaßnahmen
6. Beurteilung der Wirkung der Pflege auf den Patienten (Evaluation)
In dieser Hausarbeit werde ich nur auf die sechste Phase genauer eingehen, da ich in Kapitel 4 anhand der Evaluation die Einbeziehung der Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode darstellen möchte. Diese Phase habe ich gewählt, da „die Evaluation der pflegerischen Arbeit der vernachlässigte Teil des Pflegeprozesses“ ist (Görres et al. 2002, 30). Diese letzte Phase stellt die professionelle Auseinandersetzung mit dem Pflegeprozess dar, bei der eine Auswertung vorgenommen wird (vgl. Brunen/Herold 1995, 111): Der Erfolg des pflegerischen Handelns wird überprüft, eine Neueinschätzung des Zustands des Patienten vorgenommen, nach Gründen gesucht, wenn der Patient die geplanten Ziele nicht erreicht hat und bei Bedarf eine Veränderung des Pflegeplans vorgenommen. Die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses stehen in einer Wechselbeziehung, deshalb kann ein genauer Zeitpunkt der Evaluation nicht genannt werden: Es findet eine gleichzeitige Auswertung statt, während der Patient gepflegt wird, und eine rückblickende, wenn der Patient entlassen wird (vgl. Brobst et al. 1999, 156 ff). In der stationären Akutpflege bietet sich das Ende der Akutphase an, die sog. Stabilisierungsphase, z. B. nach einer OP
Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode — Bettina Schank
Arbeit zitieren:
Bettina Schank, 2004, Die Pflegevisite innerhalb der Pflegeprozessmethode, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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