INHALTSVERZEICHNIS
LITERATURVERZEICHNIS II
VERZEICHNIS DER INTERNET-QUELLEN III
VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGEN IV
EINLEITUNG 1
1. TRENDS UND IHRE URSACHEN 1
1.1. TRENDS 1
1.2. URSACHEN 1
2. DEFINITIONEN DER FREIEN MITARBEIT 2
2.1. DEFINITIONEN 2
2.2. MERKMALE 3-4
3. ABGRENZUNGEN 4
3.1. ARBEITNEHMER UND FREIBERUFLER 4
3.2. INNOMINAT-VERTRÄGE UND SONSTIGE SELBSTÄNDIGE 4-5
3.3. ARBEITSRECHTLICHE VERTRAGSFORMEN 5-6
4. FORMEN FREIER MITARBEIT 6
4.1. BEISPIELE 6-7
4.2. VERBREITUNG 7-8
5. VOR- UND NACHTEILE FREIER MITARBEIT 8
5.1. VORTEILE 8-9
5.2. NACHTEILE 9-10
6. GRAUBEREICHE UND SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT 10
6.1. GRAUBEREICHE 10-11
6.2. SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT 11
7. RECHTSFOLGEN VERMEINTLICHER FREIER MITARBEIT 11-12
7.1. ALLGEMEINE FOLGEN 12
7.2. FINANZIELLE FOLGEN 12-13
7.3. SONSTIGER AUFWAND 13
8. KONSEQUENZEN 13
8.1. PRÜFUNG DER LAGE 13-14
8.2. VERTRAGSGESTALTUNG 14
8.3. SONSTIGE AUSWEGE 14
ZUSAMMENFASSENDE SCHLUSSBETRACHTUNG 15
ANHANG
I
LITERATURVERZEICHNIS
Fasel, Urs: Freie Mitarbeiterschaft : Freelancer, Beauftragte und Agenten im Spannungsfeld zwischen Vertragsrecht und Sozialversicherungsrecht, Rechtsfocus Heft 1, Zürich 2001 (zit. Fasel)
Buch, Holger: Ungeschützte Beschäftigungsverhältnisse. Scheinselbständigkeit und geringfügige Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt, Frankfurt am Main 1999 (zit. Buch)
Gerber, Simon: Die Scheinselbständigkeit im Rahmen des Einzelarbeitsvertrages: Motive - Abgrenzung - Erscheinungsformen - Rechtsfolgen, Bern 2003 (zit. Gerber)
Harder, Wolfgang S.: Freie Mitarbeit und ähnliche Formen freier Zusammenarbeit: Ein Beitrag zur Abgrenzung von Beschäftigungsformen in der Grauzone zwischen abhängiger und selbständiger Arbeit, 2., überarb. und aktualisierte Aufl., SSA Heft 55, Bern 2002 (zit. Harder)
Luber, Silvia: Berufliche Selbständigkeit im Wandel, Frankfurt am Main 2003 (zit. Luber)
Rehbinder, Manfred: Schweizerisches Arbeitsrecht, 15. A. Bern 2002 (zit. Rehbinder)
Rehbinder, Manfred: Berner Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Bd. VI/2/2: Der Arbeitsvertrag, 1985/1992 (zit. BK-Rehbinder)
II
VERZEICHNIS DER INTERNET-QUELLEN
Denzler, Erwin: Selbständige Tätigkeiten: „Freie Mitarbeit“, Honorarverträge, Subunternehmer, http://www.400-euro.de/400/frei.html, besucht am 10.12.2004 (zit. Denzler) Schweizer Forum für Kommunikationsrecht, http://www.sf-fs.ch/berichte/2003/2003-
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, http://www.seco-admin.ch/themen/arbeit/ besucht am 15. September 2005 (zit. Seco) Verband Schweizer Presse: Musterverträge für Freie Mitarbeiter: Musterverträge für Freie Mitarbeiter: Regelmässige freie mitarbeiter: Honorar + AHV; Ganz Freie Mitarbeiter http://www.schweizerpresse.ch/de/sozial Presse 1) Verband Schweizer Presse: Merkblatt. Rechtsfragen der Sozialversicherung von Journalistinnen und Journalisten http://www.schweizerpresse.ch/de/ Presse 2)
III
VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGEN
ArG Bundesgesetz über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel vom 13. März
1964
BGE Entscheidungen des Bundesgerichts, Amtliche Sammlung
BK Berner Kommentar
JAR Jahrbuch des Schweizerischen Arbeitsrechts
OR Obligationenrecht SR Systematische Sammlung des Bundesrechts
ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch
IV
EINLEITUNG
Die Betrachtung der „Freien Mitarbeit“ ist insofern wichtig, als bei dieser Form der geschäftsweltlichen Zusammenarbeit auf der einen Seite erhebliche Benachteiligungen für die betroffenen „Freien Mitarbeiter“ (z.B. Wegfall von Sozialversicherungen), bzw. Probleme für Auftraggeber oder gegebenenfalls Arbeitgeber (z.B. ein Spezialist unter der Form der „Freien Mitarbeit“ steht nicht immer zur Verfügung; Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen) auftreten können.
Auf der anderen Seite können „Freie Mitarbeiter“ als Leistungserbringer von dieser Form der Zusammenarbeit profitieren (z.B. höhere Einkünfte, mehr Freiheit und Selbständigkeit), während Auftraggeber Vorteile gegenüber der Beschäftigung eines Arbeitnehmers realisieren können (z.B. hohe Flexibilität, Kosteneinsparungen, einfache Organisation).
Freie Mitarbeit ist also eine interessante Alternative zum Einsatz von Angestellten (aus der Sicht des Arbeitempfängers) oder zur Erwerbstätigkeit (aus der Sicht des Arbeitenden) und lohnt sich daher, genauer betrachtet zu werden:
1. TRENDS UND IHRE URSACHEN
1.1. TRENDS
Der Trend hin zu „Freier Mitarbeit“ und anderen flexiblen Arbeitsformen in Richtung Selbständigkeit in Gegenrichtung zum unselbständigen Arbeitnehmertum nimmt weiterhin ungebrochen zu. Eine Art befreiende Gegenreaktion weg von zunehmender Regulierung? 1
1.2. URSACHEN
In der Literatur werden verschiedene Ursachen für diesen Trend genannt: 2
- Flexibilisierung der Zusammenarbeit: rechtlich, räumlich, zeitlich, funktional, finanziell, intern, extern
- Flucht aus Arbeitsverhältnissen und Ausweichen vor zunehmender
- Finanzielle Vorteile (höhere Vergütung pro Tag, enorme Einsparungen)
- Administrative Erleichterungen und Vereinfachungen (weniger Abrechnungen)
- Zeitliche Gründe, (kein Zeit zur Personalsuche in einem bestimmten IT- Projekt, kurze Projekte, Zeitdruck des Auftraggebers)
- Unsicher Zukunft (schlechte Marktstimmung, schlechte Auftragslage)
- Gesellschaftlicher Wandel, in demokratischer, ökonomischer und technologischer Hinsicht
1 Harder 1ff.; Gerber 1f.
2 Harder 164; Gerber 3ff.
Seite 1 von 15
Arbeit zitieren:
Alexander Müller, 2005, Freie Mitarbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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