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Burn Out bei Lehrern

Titel: Burn Out bei Lehrern

Seminararbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kathrin Rühling (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit beschäftige ich mit dem Thema: Burn Out bei Lehrern und gehe dabei der Fragestellung nach: „Wie kann man Burn Out in einem Projekt entgegenwirken?“.
Ich schreibe diese Hausarbeit im Seminar:„ Praxisseminar Werkstattorientiertes Lernen: Mentorentraining für die Leitung und Durchführung von Einführungstutorien“. Mein Thema ergibt sich: 1. aus der Methode, die wir in diesem Seminar durchgeführt haben: Leitung einer Gruppe und Durchführung von Tutorien; 2. aus einem inhaltlichen Aspekt der Tutorien: Der Beruf des Lehrers.
Meine Motivation sich mit „Burn Out“ zu beschäftigen ergab sich durch diese beiden Aspekte, da ich zum einen gemerkt habe, dass die Leitung einer Gruppe und die Wissensvermittlung mich stark beansprucht und immer wieder neu gefordert hat und zum anderen gehört dieses Phänomen sehr stark zum Lehrerberuf dazu, so dass ich später vielleicht selber einmal davon betroffen sein kann oder zumindest Kollegen habe, die Symptome zeigen.
Mein Interesse für dieses Thema hat sich dann während meines ASPs ausgeweitet, da ich dort immer unter Lehrern war, deren Unterrichtsvorbereitungen mitbekommen habe und auch selber Unterricht vorbereiten musste. So konnte ich mir gut vorstellen, dass man leicht mit den alltäglichen Berufsanforderungen überfordert ist.
Zu Beginn meiner Hausarbeit werde ich beschreiben was Burn Out ist, ein Modell vorstellen und die Symptome und Phasen, die es dabei gibt, erläutern. Danach werde ich die Ursachen für Burn Out angeben. Im nächsten Punkt werde ich die Auswirkungen auf die Schule und die Klasse beschreiben um dann zu den Maßnahmen gegen Burn Out kommen. Die Beantwortung meiner Fragestellung erfolgt dann im nächsten Punkt: „Projekt zur Prävention von Burn Out“. Dort werde ich ein mögliches Projekt beschreiben, dass ich durchführen würde, um Burn Out zu vermeiden. Im Schlussteil ziehe ich noch ein Resümee über meine Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BURN OUT

2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG UND BESCHREIBUNG

2.2 DAS „INTEGRATIVE MODELL“ ZU BURN- OUT VON CHERNISS (1980)

2.3 SYMPTOME

2.4 PHASEN

2.5 URSACHEN

2.5.1 personenbezogene Ursachen

2.5.2 schulbezogene Ursachen

3 AUSWIRKUNGEN VON BURN OUT BEI LEHRERN AUF DIE SCHULE UND JEWEILIGE KLASSE, KOLLEGIUM UND ORGANISATION

4 MAßNAHMEN ZUR VORBEUGUNG GEGEN BURN OUT

4.1 PERSONENBEZOGENE BURN- OUT- BEWÄLTIGUNG

4.2 SCHULBEZOGENE BURN- OUT- BEWÄLTIGUNG

5 PROJEKT ZUR PRÄVENTION VON BURN- OUT SYMPTOMATIK

6 SCHLUSSTEIL

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht das Burn-Out-Syndrom im Kontext des Lehrerberufs und widmet sich der zentralen Fragestellung, wie durch präventive Projekte innerhalb des Studiums oder des Schulalltags aktiv gegen diese Entwicklung entgegengewirkt werden kann.

  • Psychologische und soziologische Definitionen des Burn-Out-Phänomens
  • Analyse der personenbezogenen und schulbezogenen Ursachenfelder
  • Auswirkungen von Burn-Out auf das Schulklima und die Schülerschaft
  • Strategien zur individuellen und organisationalen Stressbewältigung
  • Konzeption eines pädagogischen Präventionsprojekts für Lehramtsstudierende

Auszug aus dem Buch

2.2 Das „Integrative Modell“ zu Burn- Out von Cherniss (1980)

Es gibt mehrere Modelle zu Burn- Out, die sich darin unterscheiden dass sie verschiedene Aspekte betonen. Im „Integrativen Modell“ von Cherniss (1980) nimmt, dieser sehr viele Aspekte davon auf, so dass ich mich für dieses Modell als Beispielmodell entschieden habe. Die Darstellung mehrerer Modelle würde den Rahmen der Hausarbeit sprengen. Außerdem lassen sich an diesem Modell viele Strategien zur Prävention und Behandlung ableiten, um die es im weiteren Verlauf meiner Arbeit gehen wird. Das Modell bildet somit eine Art Basis.

In seinem „Integrativen Modell“ gibt er die Interaktion zwischen der Persönlichkeit, den Erwartungen und Zielen der Person (individuelle Faktoren), den institutionellen Zwängen in großen Bürokratien (organisatorische/arbeitsmäßige Faktoren) und der öffentlichen Meinung und öffentlichen Erwartung (gesellschaftliche/ soziale Faktoren) an.

Nach Cherniss wird der Berufsmythos, also die hohe Meinung über Sozialberufe, von Berufsanfängern akzeptiert und bestärkt sie in ihren unrealistischen hohen Erwartungen an ihren Beruf. Diese Erwartungen sind jedoch nicht mit der Realität der bürokratischen Zwänge und dem berufsbezogenen Stress in Einklang zu bringen und führt dann zur Desillusionierung und zum „Ausbrennen“.

Er bezeichnet Burn- Out als einen „transaktionalen Prozess, der durch Stressoren, Stressreaktionen und defensiven Bewältigungsstrategien in Gang kommt.“ (Cherniss 1980, in: Barth 1992, S. 84). Dabei zieht sich der vormals engagierte Arbeitnehmer von seiner Arbeit zurück, als Antwort auf Stress und Belastungen, die dieser in der Arbeit erlebt. Cherniss sieht Burn- Out als „das letzte Stadium nichterfolgreicher Versuche, mit einer Vielzahl negativer Stressbedingungen fertig zu werden.“ (Cherniss 1980, in: Barth 1992, S. 84).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Autorin legt ihre Motivation zur Wahl des Themas dar und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit, inklusive der geplanten Projektkonzeption.

2 BURN OUT: Dieses Kapitel definiert das Burn-Out-Syndrom theoretisch, stellt das Modell von Cherniss vor und erörtert Symptome, Phasen sowie Ursachen für das „Ausbrennen“.

3 AUSWIRKUNGEN VON BURN OUT BEI LEHRERN AUF DIE SCHULE UND JEWEILIGE KLASSE, KOLLEGIUM UND ORGANISATION: Hier wird analysiert, wie sich der Erschöpfungszustand von Lehrkräften negativ auf das Schulklima, das Sozialverhalten der Schüler und die Zusammenarbeit im Kollegium auswirkt.

4 MAßNAHMEN ZUR VORBEUGUNG GEGEN BURN OUT: Es werden konkrete Bewältigungsstrategien unterschieden, die sowohl auf persönlicher Ebene (Selbstfürsorge) als auch auf schulischer Ebene (Organisation) ansetzen.

5 PROJEKT ZUR PRÄVENTION VON BURN- OUT SYMPTOMATIK: Die Arbeit entwirft ein mehrphasiges Präventionsprojekt für Studierende, um diese frühzeitig für die Gefahren des Burn-Outs zu sensibilisieren.

6 SCHLUSSTEIL: Die Autorin reflektiert ihre Erkenntnisse aus der Arbeit sowie ihren Erfahrungen aus dem Schulpraktikum und betont die Notwendigkeit von mehr Praxisphasen im Studium.

Schlüsselwörter

Burn-Out, Lehrerberuf, Prävention, Stressmanagement, Cherniss, Erschöpfung, pädagogische Praxis, Bewältigungsstrategien, Schulklima, Rollenkonflikte, Arbeitsbelastung, Berufsanfänger, Supervision, Lehrerbildung, mentale Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das Burn-Out-Syndrom bei Lehrkräften und beleuchtet insbesondere, welche Möglichkeiten der Prävention bereits während der Ausbildung genutzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung des Burn-Out-Prozesses, die Identifikation von Belastungsursachen im Lehrerberuf sowie die Entwicklung konkreter präventiver Interventionsmodelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: „Wie kann man Burn Out in einem Projekt entgegenwirken?“ mit Fokus auf Studierende des Lehramts.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Modelle (u.a. nach Cherniss) und der Anwendung dieser theoretischen Erkenntnisse auf eine eigenständige Projektkonzeption.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Phasenlehre von Burn-Out, die detaillierte Analyse der Ursachen (personenbezogen und schulbezogen) sowie die Erarbeitung von Präventionsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Burn-Out, Prävention, Lehrerberuf, Stressmanagement, Arbeitsbelastung und Schulklima.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen personenbezogenen und schulbezogenen Ursachen eine Rolle?

Die Unterscheidung ist essenziell, da Prävention sowohl an der eigenen Persönlichkeitsstruktur (z.B. unrealistische Erwartungen) als auch an den institutionellen Rahmenbedingungen der Schule ansetzen muss.

Welche Bedeutung hat das „Integrative Modell“ von Cherniss für dieses Projekt?

Es dient als theoretische Basis, um den transaktionalen Prozess von Stress zu verstehen und daraus konkrete Ansatzpunkte für das Präventionsprojekt abzuleiten.

Was ist das zentrale Anliegen des vorgeschlagenen Präventionsprojekts?

Das Projekt soll Lehramtsstudierende frühzeitig sensibilisieren, damit sie Anzeichen von Burn-Out bei sich oder Kollegen erkennen und realistische Stressbewältigungsstrategien entwickeln können.

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Details

Titel
Burn Out bei Lehrern
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Veranstaltung
Praxisseminar Werkstattorientiertes Lernen: Mentorentraining für die Leitung und Durchführung von Einführungstutorien
Note
2,0
Autor
Kathrin Rühling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V66103
ISBN (eBook)
9783638588331
ISBN (Buch)
9783656804659
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Burn Lehrern Praxisseminar Werkstattorientiertes Lernen Mentorentraining Leitung Durchführung Einführungstutorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Rühling (Autor:in), 2005, Burn Out bei Lehrern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66103
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