„Sucht ist die Angst vor der Stille in mir!“
„Sucht ist nicht heilbar – aber behandelbar. Lebenswertes Leben ohne Sucht erlernbar.“
„Sucht hat viel mit Angst, Fragen nach dem Sinn des Lebens, Sterben und Tod zu tun.“
„Sucht hat mit der Sehnsucht, im Paradies zu bleiben zu tun – bedeutet jedoch Zerstörung für sich und andere, den Verlust von Freiheit und oft den Tod.“
„Die Auffälligkeit eines Süchtigen besteht lange Zeit in seiner Unauffälligkeit!“
„Ein süchtiger Mensch sucht und findet nicht mehr den Genuss – sondern nur noch die Behebung eines unerträglichen Zustandes.“
persönliche Zitate zur Sucht von Betroffenen
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 5
2 Begriffsklärungen 7
2.1 Das Wort Droge 7
2.1.1 Definition von Drogen 8
2.1.2 Legale Alltagsdrogen und illegale Betäubungsmittel 10
2.2 Das Wort Sucht das Dahinsiechen 12
2.2.1 Historischer Rückblick 13
2.2.2 Die heutige Bedeutung von Sucht 15
2.3 Der Begriff Sucht wird durch den Begriff der Abhängigkeit ersetzt 15
3 Sucht und Abhängigkeit 18
3.1 Stoffgebundene und stoffungebundene Suchtformen 18
3.2 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihr internationales
Klassifikationssystem der Krankheiten (ICD-10) 20
3.2.1 WHO Definition von Abhängigkeit 21
3.2.2 Diagnoseschema der WHO: ICD-10 22
3.3 Definitionen von Wanke und Gross 24
3.4 Hauptmerkmale psychischer physischer und sozialer Abhängigkeit 25
3.5 Verlauf einer Suchterkrankung auf einen Blick 27
4 Phasen und Ursachen bis zur Entstehung einer krankhaften
Abhängigkeit 30
4.1 Die einzelnen Phasen bis zur Entstehung einer krankhaften
Abhängigkeit 31
4.2 Theorien zu den Ursachen einer krankhaften Abhängigkeit 34
4.2.1 Klassische Theorien 34
4.2.2 Moderne Theorien 35
4.2.3 Die Theorie des Trias Modells (Kielhz sche Dreieck) 37
5 Schlussbetrachtung 41
5.1 Zusammenfassung 41
3
5.2 Kontroll- und Freiheitsverlust 43
5.3 Recht auf Rausch 44
5.4 Resümee 45
6 Literaturverzeichnis 47
Anhänge 54
4
1 Einleitung Mit der Industrialisierung kam die Verbreitung von Drogen in Europa und Nordamerika. Diese sind als Handelsware von den Kolonialmächten eingesetzt worden. Noch bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts sind Drogen legal gewesen. Berühmte Pharmahersteller konnten das enorme Potential von Drogen entdecken und vertrieben sie als alkohol-, morphin-, kokain-, cannabis- und heroinhaltige Arzneimittel. Aufgrund der Gefährlichkeit und des hohen Suchtpotentials von Drogen, erklärten die Vereinten Nationen in den sechziger Jahren alle Drogen für verboten, die die Gesundheit schädigen. Daraufhin ist weltweit ein Drogenabkommen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen worden, das den stetigen Anstieg von Drogenkonsum verhindern sollte.
Heute finden Drogen einen leichten Zugang ins Alltagslegen. Etwa 5–10% der deutschen Bevölkerung leiden unter einer Abhängigkeit. Nikotin und Alkohol sind derzeit Suchtmittel Nummer Eins und es sterben mehr Menschen daran als an Heroin, Kokain oder Cannabis. Angenommen wird, dass ca. 15 Million Menschen rauchen und jährlich ca. 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben. Ca. 70.000-100.000 werden durch das Rauchen frühzeitig invalide und durch Passivrauchen sterben ca. 3.400 Menschen. 1 Von Alkohol sind ca. 2 Mio. Menschen abhängig, und ca.
70.000 sterben an den Folgen direkt oder indirekt z.B. durch
Verkehrsunfähigkeit in Unfällen. Bei den Medikamentenabhängigen sieht es ähnlich aus, insbesondere weil die Dunkelziffer einen viel hören Anteil an Abhängigkeitskranken vermuten lässt als die Statistik besagt. Ungefähr 175.000 Menschen sind von illegalen harten Drogen wie Heroin, Kokain u.a. abhängig, und letztes Jahr sind ca. 1.326 Menschen an den Folgen gestorben. Cannabis mit ca. 250.000 Konsumenten stellt den höchsten Anteil des illegalen Konsums dar. Dennoch sind bisher keine Menschen daran gestorben. Die Zahlen der Gelegenheitskonsumenten illegaler Substanzen, insbesondere Cannabis wird weit aus höher geschätzt. 2 1 Vgl. Infantologie.de Online, Die Risiken des Rauchens, Zahlen und Fakten 2 Vgl. DHS, Statistik 2003
5
Die Folge des übermäßigen Drogenkonsums ist die Sucht nach Drogen. Menschen sind süchtig. Der Großteil der deutschen Bevölkerung ist von irgend etwas abhängig. Süchtig nach Heroin, Kokain, Cannabis, Alkohol, Nikotin, Kaffee, sowie Magersüchtig, Konsumsüchtig, Machtsüchtig, Sportsüchtig und Arbeitssüchtig. All dies sind Krankheiten, die uns durch alle Bevölkerungsgruppen begleiten. Die Liste der Abhängigkeiten könnte fortgesetzt werden. Alles macht süchtig, egal ob es Substanzen, Verhaltensweisen oder Tätigkeiten, die ständig durchgeführt werden, sind. Menschen können von allem und jedem Stoff süchtig werden. Doch was bedeuten Sucht und Abhängigkeit? Und wie entstehen sie? Warum sind diese Begriffe so unpopulär? Fragen, die in dieser Arbeit beantwortet werden sollen.
Zu Beginn der Arbeit werden die allgemeinen Begrifflichkeiten geklärt, um bei der Verwendung von den Begriffen Drogen, Sucht und Abhängigkeit ein einheitliches Verständnis zu haben. Dabei soll die Problematik der Vielfältigkeit von Begriffen dargestellt werden.
In den weiteren Kapiteln werden die Phänomene Sucht und Abhängigkeit angerissen. Eine ausführliche Ausarbeitung lediglich eines Begriffes würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Die Definitionsvielfalt hat es oft unmöglich gemacht, gradlinig zu argumentieren. Als sehr problematisch erwies es sich, das Definitionschaos zu bewältigen und im Nachhinein zu sortieren. Hier liegt der Schwerpunkt in der Zusammenführung von unterschiedlichen und allgemein bekannten Definitionen.
Des Weiteren spielen in dieser Arbeit nicht nur Definitionen und Kriterien eine Rolle, sondern auch die unterschiedlichen Formen und Phasen einer Abhängigkeit. Das Bedingungsgefüge einer Abhängigkeit soll untersucht werden. Außerdem soll versucht werden, die unterschiedlichen Theorien nebeneinander zustellen, zu ordnen und einheitlich zu verbinden.
6
2 Begriffsklärungen
Sucht, Abhängigkeit und Drogen, eines der Phänomene unserer Zeit.
Betrachtet man die Begriffe, so scheint man den Sinn, den diese Begriffe
beinhalten, gleich zu verstehen. Mit diesen Begriffen verbindet man Wörter
wie Suchtmittel, Rauschgiftmittel, Drogenabhängigkeit und Drogensucht,
sowie Eifersucht, Magersucht und Alkoholsucht, die besonders negativ
konnotiert sind. Man möchte mit diesen Eigenschafen nichts zu tun haben.
Was bedeuten diese Begriffe und warum werden Horrorvisionen mit diesen
Inhalten verbunden?
2.1 Das Wort „Droge“
Früher war der Drogenkonsum entweder an den rein medizinischen Einsatz,
religiöse Rituale oder gewisse Festivitäten gebunden, doch im Zuge der
Neuzeit haben Drogen ihre ursprüngliche Bedeutung der Heilung verloren.
Offensichtlich wird der Begriff Heute anders begriffen als im Mittelalter.
In: BERTELSMANN Wörterbuch 3
Dro|ge
[f. 11] 1 pflanzlicher oder tierischer Rohstoff für Arzneimittel (aus der Natur stammend oder künstlich hergestellt) 2 Mittel, das Wohlbefinden oder Rauschzustände hervorruft [
In: DUDEN – das Fremdwörterbuch 4
(eine ähnliche Beschreibung) Dro|ge ‹niederd.-fr.› die; -, -n: 1.a) Rauschgift; b) (veraltend) Arzneimittel. 2. (durch Trocken haltbar gemachter) pflanzlicher od. tierischer Stoff, der als Arznei-, Gewürzmittel u. für technische Zwecke verwendet wird.
Aus den Beschreibungen geht hervor, dass der Begriff „Droge“ die
Bezeichnung für pharmazeutisch wirksame Substanzen ist, die aus
pflanzlichen, mineralischen und tierischen Stoffen gewonnen werden und
zur Herstellung von Heil-, Gewürz- und Anregungsmitteln gebraucht 3 Zitat: Wissen.de: Bertelsmann Online-Wörterbuch zu Droge 4 Zitat: Duden, 1997, S. 206
7
worden sind. Sie steigern das Wohlbefinden und führen zu Rauschzuständen.
Das Wort „Droge“ leitet sich vom Althochdeutschen (Adjektiv) „drög“ 5 ab und geht zurück auf das französische Wort „drogue“ und weiter auf das niederländische Wort „droog“ 6 . Die entsprechende Übersetzung für alle Begriffe ist gleichbedeutend und bedeutet das „trocknen“ von Arzneien. Diese Bezeichnung entwickelte sich aus der Heilmittelverarbeitung pflanzlicher, tierischer und mineralischer Stoffe. Das Verfahren ist vorwiegend in getrockneter Form verarbeitet und aufbewahrt worden, um es später als Gewürz, Parfum oder Arznei verwenden zu können. 7 Monika Boland hat festgestellt, dass der Begriff „Droge“ ursprünglich aus dem Arabischen stammt und über die Franzosen in den deutschen Sprachraum gelangt ist. 8 Der niederländische Begriff „Droog“ ist in den englischsprachigen Raum gelangt, von dort zu dem Begriff „Drugs“ gewandelt und mit dieser Bezeichnung wieder in die Niederlande zurückgekehrt. Bis Heute wird in den Niederlanden der englische Sammelbegriff Drugs gebraucht, der ebenso Weltweit verwendet wird. 9
2.1.1 Definition von Drogen
Loviscach definiert Drogen als psychoaktive Substanzen pflanzlicher oder synthetischer Herkunft, die durch ihre Wirkung auf das zentrale Nervensystem, das Befinden und die Erlebniswelt der Nutzer verändert. 10
„Das heißt: sie können die Benutzer z.B. anregen, beruhigen, dämpfen, berauschen, ihre Stimmung beheben (euphorisierende Wirkung) oder senken (deprimierende Wirkung). Das weltweit am häufigsten benutzte Mittel zur Stimmungsveränderung ist vermutlich der Kaffee. Alle Drogen können Anlass einer Sucht sein, d.h. sie haben ein
11 mehr oder weniger hohes Suchtpotenzial“.
5 Vgl. Loviscach, 1996, S. 17 6 Vgl. Etymologie Online 7 Vgl. Schwendter, 1992, S. 9 8 Ebd.
9 Vgl. Wikipedia Online: Droge 10 Vgl. Loviscach, 1996, S. 17 11 Zitat: Loviscach, 1996, S. 17 f.
8
Ähnlich heißt es bei Scheerer und Vogt, die Drogen als „…alle Stoffe, Mittel, Substanzen, die aufgrund ihrer chemischen Natur Strukturen oder Funktionen im lebenden Organismus verändern, wobei sich diese Veränderungen insbesondere in den Sinnesempfindungen, in der Stimmungslage, im Bewusstsein oder in anderen psychischen Bereichen oder im Verhalten bemerkbar machen“ definieren. 12
Demnach sind Drogen, Stoffe, die in die natürlichen Abläufe des Körpers eingreifen und Stimmungen, Emotionen und Wahrnehmungen beeinflussen und je nach Zusammensetzung und Wirkungsgrad eine berauschende und teilweise bewusstseinsverändernde Wirkung haben, die zu einer veränderten Fremdwahrnehmung führen kann. Dabei können sie leicht anregend und beruhigend, sowie erregend und unangenehm wirken. Erst seit jüngster Zeit sind Einschränkungen des Begriffs „Droge“ als psychoaktive (psychotrope) Substanz üblich. Als psychoaktive Substanzen pflanzlicher oder chemisch- synthetischer Herkunft wirken sie auf das zentrale Nervensystem. Diese Substanzen wirken psychoaktiv bzw. psychotrop und können durch Schlucken, Trinken, Rauchen, Schniefen, Spritzen zugeführt werden. 13
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert jede Substanz als Droge, „die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag“. Mit diesem erweiterten Drogenbegriff erfasst die WHO nicht nur Cannabisprodukte, Halluzinogene, Stimulantien, Opiate, Kokain Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel, sondern auch Alltagsdrogen wie Alkohol, Tabakerzeugnisse, Tee und Schmerzmittel.
Die Besonderheit in dieser Definition liegt darin, dass zwischen Alltagsdrogen, Genuss- und Lebensmittel kaum noch unterschieden wird. 14
Spricht man in der Öffentlichkeit über Drogen, dann geht es um das Suchtmittel, das Rausch erzeugt und unmittelbar süchtig macht. 15 Der Begriff ist mit negativen Assoziationen verknüpft, mit denen Menschen nicht in Verbindung gebracht werden wollen. Besonders Begriffe wie
12
Vgl. Scheerer/Vogt, 1989, S. 5f.
13 Vgl. Badry/Knapp, 1989, S. 17 14 Vgl. DHS Online und Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, 1988, S. 14 15 Vgl. Drosdowski/Scholze-Stubenrecht/Wermke, 1997, S. 206
9
„Rauschmittel“, „Suchtmittel“ oder „Betäubungsmittel“ sind negativ konnotiert.
Grundsätzlich können alle Drogen süchtig machen. D.h. alles was dem Menschen gefällt und zum besseren Gefühl verhilft kann Sucht erzeugen. Drogen in jeglicher Form können die Erlebniswelten des Benutzers verändern. Andererseits können Drogen ärztlich verordnet (Medikamente) werden und dabei ein hohes Abhängigkeitspotenzial (Pillen: Beruhigungs- und Schlafmittel) beinhalten. Dennoch erzeugen nicht alle Drogen einen Rauschzustand oder führen unmittelbar zur Abhängigkeit.
2.1.2 Legale „Alltagsdrogen“ und illegale
„Betäubungsmittel“
Legale Drogen sind für den Gebrauch und Verkauf gesellschaftlich akzeptiert und erlaubt. Zu den legalen Drogen gehören Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Koffein und Tee, sowie Medikamente (Schlaf-, Schmerz- und Beruhigungsmittel, sowie Psychopharmaka) und Schnüffelstoffe (Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis, Bastelartikel). Dennoch beeinflussen diese Stoffe den menschlichen Körper und können abhängig machen. Der kontinuierliche Gebrauch über einen längeren Zeitraum kann abhängig machen, die Gesundheit erheblich schädigen, und sogar in den Tod führen. 16
Im juristischen Bereich handelt es sich bei Drogen um Betäubungsmittel, die je nach Schädlichkeit und Suchtwirkung dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) untergeordnet sind und den generellen Umgang mit Betäubungsmittel festlegt. Die aktuelle gesetzliche Grundlage lautet „Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Betäubungsmittelgesetz – BtMG)“. 17 Die Stoffe werden je nach Wirkungsgrad in legale oder illegale
Betäubungsmittel eingeteilt, in den Anhängen des BtMG genau beschrieben sind. Die drei Listen der Anhänge gliedern die Betäubungsmittel in „1. nicht 16 Vgl. Lexikon der Süchte Online 17 in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994, das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 22. Dezember 2006 (BGBI. I S. 3416) geändert worden ist und die nächste Änderung durch Art. 1 V v. 14.2.2007 ist noch nicht berücksichtigt Zitat: Bundesministerium für Justiz Online
10
verkehrsfähigen Betäubungsmittel, 2. verkehrsfähigen, aber nicht verschreibungsfähigen Betäubungsmittel und 3. verkehrsfähigen und verschreibungsfähigen Betäubungsmittel“. 18 Das BtMG regelt den Verkehr mit illegalen Betäubungsmitteln und verbietet die Herstellung, die Einfuhr, den Besitz und den Verkauf von illegalen Drogen. Der Verstoß gegen diese Auflagen wird mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet.
Zu den illegalen Betäubungsmitteln zählen z.B. Opiate (Opium, Heroin, Morphin), halbsynthetische Drogen (Kokain, Crack), vollsynthetische Designerdrogen (Ecstasy ‚XTC’: DOB, MBDB, MDA, MDE, MDMA; 19 PCP), Halluzinogene (LSD 20 , Mescalin, Psilacybin), Naturdrogen wie Cannabis (Haschisch, Marihuana) und Aufpuschmittel (Amphetamine: Speed, Crystal; Metamphetamine). Zusätzlich werden diese illegalen Betäubungsmittel je nach Wirkungsgrad in „weiche“ und „harte“ Drogen unterteilt sind. 21 Entscheidend für dieses Abgrenzkriterium ist, in wie weit und wie schnell eine Substanz physisch und psychisch abhängig macht. Unter die „weichen Drogen“ fallen Stoffe, die nur über ein geringes psychisches Abhängigkeitspotential verfügen und körperlich nicht zwangsläufig abhängig machen. 22 Klassisch gesehen ist die Gruppe der „weichen Drogen“ keine Gruppe, da nur eine einzige Droge eindeutig dieser Kategorie zugeordnet werden kann. 23 Hierbei handelt es sich um das Hanfkraut mit dem Wirkungstyp Cannabis, in seinen verschiedenen Erscheinungsformen (Haschisch, Marihuana etc.). Der Konsum von Cannabis verursacht eine geringfügige psychische Abhängigkeit und beim Absetzen der Droge, treten keine körperlichen Entzugssymptome auf, die als ein Zeichen körperlicher Abhängigkeit gelten. 24 Dennoch bleibt umstritten, ob das Absetzen der weichen Droge nur geringe psychische 18 Vgl. Gesetzestexte Online § 1 Abs.1 und 2 Betäubungsmittel 19 DOB: 2,5-Dimethoxy-4-bromamphetamin; MBDB: N-Methyl-1-(1.3-benzodixol-5yl)-2- butanamin; MDA: 3,4 Methylendioxyamphetamin; MDE 3,4 Methylendioxy-N- ethylamphetamin; MDMA: 4 Methylendioxy-N-ethylamphetamin 20 LSD: d-Lysersäure-Diäthylamjid-Tratat 21 Vgl. Merian – Schüler, Texte Online 22 Vgl. Stangl-Taller Arbeitsblätter 23 Vgl. Thema-Drogen.Net Online 24 Vgl. Steinmann, Philip, 2000/01, S. 7
11
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Dipl. Sozialpäd./-arbeiterin (Uni) Christina Aman, 2007, Sucht und Abhängigkeit, Munich, GRIN Publishing GmbH
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