Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Economía de las empresas - Comercio y distribución

Standortpolitik als Hilfsmittel der strategischen Unternehmensentscheidung

Título: Standortpolitik als Hilfsmittel der strategischen Unternehmensentscheidung

Trabajo Escrito , 2002 , 41 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Madlen Eichmann (Autor)

Economía de las empresas - Comercio y distribución
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Allein ein gutes Produkt auf den Markt zu bringen, reicht in der heutigen Zeit der ständig wachsenden Bedürfnisse und des sich verändernden Käuferverhaltens nicht mehr aus. Vielmehr ist es wichtig, sein Produkt unter Verwendung strategischer Marketingaktivitäten für den Konsumenten so attraktiv zu gestalten, dass er davon abgehalten wird, ein gleichwertiges Produkt bei einem Konkurrenzunternehmen zu kaufen. Aufgrund vorhandener Produkteigenschaften kann nicht verallgemeinert werden, welches Produkt von welchem Unternehmen besser ist. Unter Ausrichtung seiner Kernkompetenzen kann ein jedes Unternehmen sein Produkt mit hervorstechenden Eigenschaften produzieren und vermarkten. Aber letztendlich entscheidet der Kunde über den Erfolg des Unternehmens. Die Anwendung des Marketingmanagements kann deutlich dazu beitragen. Es ist psychologisch nachweisbar, dass sich Kunden von Marketinginstrumenten wie der Kommunikations-, der Sortiments-, der Distributions- sowie der Preispolitik in ihrem Konsumverhalten beeinflussen lassen. Überdies ist die Standortpolitik unter strategischen Gesichtspunkten eine Möglichkeit, das Interesse des potentiellen Kunden am Unternehmen und deren Produkte zu stärken. Der Vorteil gegenüber den o.g. Marketingmaßnahmen: die Konkurrenz hat keine Möglichkeit zur Imitation. Ein Unternehmen kann sich folglich seine eigene Unternehmensstrategie im Sinne der Standortpolitik aufbauen und davon profitieren. Genau das stellt auch deren Schwierigkeit dar. Eine guter Standort stellt ein knappes Gut auf den deutschen Immobilienmarkt dar. Um die Gefahr einer Fehlentscheidung zu umgehen, werden genaue Standortanalysen immer wichtiger und sollten auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht außer Acht gelassen werden.

Ziel der Arbeit ist es, die Standortpolitik als Hilfsmittel der strategischen Unternehmensentscheidung vorzustellen. Zunächst werden demzufolge theoretische Fakten diskutiert und der allgemeine Hintergrund von Standortfaktoren erläutert. Des weiteren erfolgt ein Vergleich verschiedener Branchen - Industrie versus Handel - und deren Darstellung auf das Fachgeschäft des Lebensmittelhandwerkes. Weiterhin sollen theoretisch Einzelhandelsfilialbetriebe und so auch die Vertriebsstrukturen des Lebensmittelhandwerkes in die nähere Überlegung miteinbezogen werden.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Aspekte der Standortpolitik

2.1 ‚Standort’ als Begriff und dessen Wirkung auf eine Unternehmung

2.2 Standortfaktoren

2.2.1 Grundlagen

2.2.2 Besonderheit von Standortfaktoren in der Industrie als Unternehmen der Leistungserstellung

2.2.2.1 Material- und arbeitsorientierte Gründe

2.2.2.2 Infrastrukturelle Gründe

2.2.2.3 Wirtschaftliche und steuerliche Gründe

2.2.3 Besonderheit von Standortfaktoren im Handel als Unternehmen der Leistungsverwertung

2.2.3.1 Kaufkraftpotential

2.2.3.2 Einzugsgebiet und Einkaufsstättenattraktivität

2.2.3.3 Konkurrenzaspekte

2.3 Bedeutung der Standortfaktoren für ein Unternehmen der Leistungserstellung sowie -verwertung

3. Standortauswahl eines Filialbetriebes des Handels bzw. des Lebensmittelhandwerkes

3.1 Ausgangsbasis

3.2 Standortsuche durch Makro- und Mikroanalysen

3.3 Standortbewertungsverfahren zur Bestimmung des Mikrostandortes

3.4 Standortauswahl und -controlling

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, die Standortpolitik als ein zentrales Instrument für strategische Unternehmensentscheidungen zu fundieren und zu erläutern. Dabei liegt der Fokus auf der differenzierten Betrachtung von Standortfaktoren in der Industrie versus dem Handel, unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen von Filialbetrieben im Lebensmittelhandwerk.

  • Theoretische Fundierung der Standortfaktoren und ihre branchenspezifische Bedeutung.
  • Vergleich der Standortanforderungen zwischen Leistungserstellung (Industrie) und Leistungsverwertung (Handel).
  • Analyse der Standortsuche durch Makro- und Mikroanalysen in der Handelsbranche.
  • Vorstellung und Bewertung von Instrumenten zur Standortanalyse, wie z. B. Scoring-Modelle und Portfolio-Analysen.

Auszug aus dem Buch

2.2.3.1 Kaufkraftpotential

Ob ein Warenhaus, ein Supermarkt oder eine Boutique; jedes Handelsunternehmen profitiert von dem Kunden, der auf das Geschäft aufmerksam wird und seinen Einkauf dort tätigt. Die Standortqualität ist daher stark an die Kaufkraft der privaten Haushalte in diesem geografisch abgegrenzten Raum gebunden. Die zahlenmäßige Kaufkraft beinhaltet die Geldmenge, die jedem Einwohner dieser Region in einer festgelegten Periode zur Verfügung steht. Das gesamte Nettoeinkommen fließt dabei natürlich nicht in den Einzelhandel. Die theoretisch ermittelte institutionelle einzelhandelsrelevante Kaufkraft zeigt die Abbildung 3.

Die Ermittlung dieser Daten gestaltet sich nicht einfach, da sich das Einkommen aus vielen Quellen (nichtselbständige oder selbständige Arbeit, Zins- und Mieteinnahmen etc.) zusammensetzt. Informationen diesbezüglich sind größtenteils aus Marktforschungsinstitute wie z.B. der GfK Nürnberg zu beziehen. Unter Auswertung der Einkommenssteuerunterlagen wird eine Kaufkraftkennziffer bestimmter Stadt- und Landkreise ermittelt und mit dem Bundesdurchschnitt relativiert. Zur besseren Veranschaulichung wird die durchschnittliche Kaufkraft Berlins geprüft. Diese weist einen Wert von 101,4 auf, d.h. Berlin liegt im Vergleich mit 1,4 Punkten über dem Bundesdurchschnitt. Ein positives Kennzeichen, dennoch liegt sie weit nach den Kaufkraftkennziffern der Großstädte München, Hamburg und Düsseldorf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert, dass eine strategisch fundierte Standortpolitik essenziell für den Unternehmenserfolg ist, um sich im Wettbewerb zu behaupten.

2. Theoretische Aspekte der Standortpolitik: Hier werden die Grundlagen der Standorttheorie vermittelt sowie die verschiedenen Standortfaktoren für Industrie- und Handelsunternehmen detailliert gegenübergestellt.

3. Standortauswahl eines Filialbetriebes des Handels bzw. des Lebensmittelhandwerkes: Dieser Abschnitt behandelt den praktischen Prozess der Standortentscheidung, von der Suche über die Bewertung mittels verschiedener Methoden bis hin zum Controlling.

4. Schlussbemerkung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine fundierte Standortanalyse das Risiko von Fehlentscheidungen minimiert, wenngleich persönliche Erfahrungen weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Schlüsselwörter

Standortpolitik, Standortfaktoren, Standortwahl, Handelsmarketing, Kaufkraftpotential, Einzelhandel, Industrie, Standortanalyse, Scoring-Modell, Standortportfolio, Makroanalyse, Mikroanalyse, Strategische Unternehmensentscheidung, Wettbewerbsvorteil, Standortcontrolling.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Standortpolitik als strategisches Hilfsmittel für Unternehmen, um durch die optimale Wahl eines Standortes langfristigen Erfolg und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Standortfaktoren, der Vergleich zwischen industrieller Leistungserstellung und handelsorientierter Leistungsverwertung sowie Methoden zur Standortbewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Standortentscheidungsprozess – insbesondere für Handelsfilialbetriebe – systematisch darzustellen und Entscheidungshilfen für die Praxis anzubieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Darstellung praktischer Bewertungsverfahren wie das Scoring-Modell, die Analog-Methode, die Standortportfolio-Analyse und die Investitionsrechnung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen Industrie und Handel, analysiert Faktoren wie Kaufkraft, Einzugsgebiet und Konkurrenz und beschreibt den Prozess der Standortsuche sowie der Standortbewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Standortpolitik, Standortfaktoren, Kaufkraftpotential, Standortanalyse, Wettbewerbsfähigkeit, Einzelhandel und strategisches Management.

Warum ist die Wahl des Standortes für den Einzelhandel besonders komplex?

Der Einzelhandel ist stärker auf die unmittelbare Nähe zum Endkunden und eine hohe Passantenfrequenz angewiesen, was die Auswahl aufgrund von qualitativen Faktoren und Verdrängungswettbewerb sehr komplex macht.

Was ist ein „Standortportfolio“ im Kontext dieser Arbeit?

Ein Standortportfolio ist ein strategisches Instrument, um potenzielle Standorte nach Marktattraktivität und der internen Wettbewerbsstärke zu positionieren und so Investitionsentscheidungen zu unterstützen.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Standortpolitik als Hilfsmittel der strategischen Unternehmensentscheidung
Universidad
University of Cooperative Education Berlin  (Fachrichtung Handel)
Calificación
1,7
Autor
Madlen Eichmann (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
41
No. de catálogo
V7722
ISBN (Ebook)
9783638148818
Idioma
Alemán
Etiqueta
Standortpolitik Standortmarketing Handelsbetriebslehre
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Madlen Eichmann (Autor), 2002, Standortpolitik als Hilfsmittel der strategischen Unternehmensentscheidung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/7722
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  41  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint