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Motivation als Teil des Lernprozesses

Presentation (Handout), 1997, 17 Pages
Author: Eva-Maria Müller
Subject: Pedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education

Details

Category: Presentation (Handout)
Year: 1997
Pages: 17
Language: German
Archive No.: V10219
ISBN (E-book): 978-3-638-16714-7

File size: 111 KB


Excerpt (computer-generated)

Universität Hannover
Institut für Berufspädagogik SS 1997

Referat:
Motivation als Teil des Lernprozesses

zum Seminar: "Lernen in der Weiterbildung"

eingereicht von

Eva-Maria Müller

Hannover, 18. September 1997

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Was ist Motivation? ... 3

3. Motiv und Motivation ... 6

4. Intrinsische Motivation und Extrinsische Motivation ... 8

5. Bedürfnisse als Grundlage jeder Motivation ... 8
5.1 Bedürfnispyramide nach Maslow ... 8

6. Lern- und Leistungsmotivation ... 10
6.1 Annäherungsmotivation und Vermeidungsmotivation nach ATKINSON ... 11
6.2 Attributionstheorie von WEINER ... 13

7. Zusammenfassung ... 15

8. Literaturverzeichnis ... 16

1. Einleitung
In der heutigen Zeit nimmt der Mensch im Arbeits- und Berufsleben eine zentrale Stellung ein. Dadurch wird großer Einfluß auf die Leistungsfähigkeit ausgeübt, die es zu optimieren gilt. Um das zu erreichen, sind Kenntnisse über Grundeinstellungen und Verhalten des Menschen notwendig. Diese Überlegungen waren Gegenstand zahlreicher Theorien, wobei die Motivationstheorien den wohl wichtigsten Bereich darstellen. In der vorliegenden Arbeit werden einige dieser Theorien unter dem Aspekt "Motivation als Teil des Lernprozesses" dargestellt.

Als Determinanten von Motivationsprozessen lassen sich unterscheiden: das Motiv (angeborenes Bedürfnis oder gelernte Disposition, der Anreiz (emotionale Valenz des Zielzustandes) sowie kognitive Prozesse (Entscheidung, Erwartung, Handlungskonzept). Leistungsmotivation meint die Gesamtheit der Bedingungsfaktoren eines aktuellen, leistungsorientierten Handelns. In der Theorie von ATKINSON wird der intrinsische Anteil der Leistungsmotivation als Konflikt zwischen den Tendenzen "Hoffnung auf Erfolg" und "Furcht vor Mißerfolg" erklärt. Die Attributionstheorie von WEINER befaßt sich mit der Zuschreibung von Gründen für Erfolg und Mißerfolg auf Faktoren in der Person (Fähigkeit oder Anstrengungsbereitschaft) bzw. der Situation (Aufgabenschwierigkeit oder Zufall) (vgl. Edelmann 1996, S. 353).

2. Was ist Motivation?
Der Begriff "Motivation" ähnlich wie der Begriff "Motiv", leitet sich aus dem Lateinischen ab. Laut Fremdwörterlexikon bedeutet Motiv Beweggrund, Triebfeder, Ursache, Leitgedanke und Motivation eine Vielzahl von Motiven, die menschliches Handeln bestimmt (vgl. neues Fremdwörterlexikon 1989, S. 243).

Unter Motivation verstehen wir also ein Gefüge von Motiven (Beweggründen) vielfältiger Art, das in einem Interorisierungsprozeß entsteht und das Handeln des Menschen (sein Leistungs- und Sozialverhalten) bedingt. Sie entsteht dann, wenn eine Person Anregungsbedingungen in der umgebenden Situation wahrnimmt, die dazu geeignet sind, Motive so zu aktivieren, daß dadurch Verhalten ausgelöst wird. Jemanden motivieren heißt also, ihn zum Handeln anregen und dabei seine Aktivität in Art, Richtung und Stärke steuern(vgl. Wolf, 1985, S. 16).

[...]


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