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Research Paper (Pre-University), 2003, 20 Pages
Author: Tristan Nicke
Subject: Chemistry
Details
Year: 2003
Pages: 20
Grade: 13 Punkte
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-06019-1
File size: 229 KB
Basiert auf den informationen bis zum 16.02.03
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Fulltext (computer-generated)
Immanuel-Kant-Gymnasium
Jahrgangsstufe 12
Bad Oeynhausen
Schuljahr 2002/03
FACHARBEIT
im Leistungskurs Chemie
Die Entstehung von Acrylamid bei der Produktion von
Lebensmit eln
H
H
H
C
N
C
C
H
H
O
Acrylamid
Verfasser:
Tristan Nicke
Kursleiter:
Dr. Menke
Bearbeitungszeit: 6 Wochen
Abgabetermin:
17.02.2003
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2
Die Entstehung von Acrylamid bei der Produktion von Lebensmit eln
1 Deckblat
2 Inhaltsangabe
3 Vorwort
4 Die Bildung von Acrylamid
4.1 Wichtige Reaktionspartner in der Mail ard-Reaktion:
4.2 Die Umlagerung von Glucose im Laufe der Mail ard-Reaktion
4.3 Die Amadori-Umlagerung
4.4 Acrylamidbildung
4.5 Der Aufbau von Acrylamid
4.6 Überleitung
5 Wirkungen von Acrylamid im Körper
5.1 Fakten
5.2 Vermutungen zur toxischen Wirkung von Acrylamid
5.3 Mögliche Reaktionen von Acrylamid in der Zel e
5.4 Reaktion mit DNS
5.5 Überleitung
6 Betrof ene Lebensmit el und Maßnahmen
6.1 Das Amt für Gesundheit
6.2 Verbraucherbelastungen
6.3 Vorkommen und Verwendung von Acrylamid im täglichen Leben
6.4 Acrylamid in Lebensmit eln
6.5 Was können Verbraucher tun?
7 Kommentar
8 Glossar
9 Quel enverzeichnis
10 Erklärung
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3
3 Vorwort
Die Gesel schaft ist geweckt worden. Dies geschah nicht zuletzt durch das Auftauchen von
Acrylamid in Lebensmit eln. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Lebensmit eln steht
mehr denn je im Blickpunkt der Medien. Die Meldung über das Vorkommen von Acrylamid in
stärkehaltigen, erhitzten Lebensmit eln wie etwa Kartof elchips, Bratkartof eln und Pommes
Frites verunsichert den Verbraucher. Trotzdem behaupten Ernährungswissenschaftler und
Toxikologen, dass die Qualität unserer Lebensmit el heute besser denn je sei.
Beim Kochen werden stärkehaltige Lebensmit el verwendet. Durch das Erhitzen eben dieser
Lebensmit el bildet sich Acrylamid. Besonders problematisch sind Produkte wie Chips,
Pommes Frites, Knäckebrot und Knusper- Müslis. Dies wurde von schwedischen Forschern
im April 2002 bekannt gegeben. Da sich Acrylamid in Tierversuchen als krebser egend
gezeigt hat, wird nun in ganz Europa hektisch an Lösungen für das Problem des
möglicherweise gesundheitsschädlichen Acrylamidgehalts in unserer Nahrung geforscht. Um
zu überprüfen, wie es um fragliche Produkte bestel t ist, wurden neue Verfahren entwickelt,
um möglichst schnel und sicher den Acrylamidgehalt zu bestimmen. Zudem suchen die
verschiedenen Einrichtungen nach Möglichkeiten, um den Anteil von Acrylamid in
Nahrungsmit eln, in denen der potentiel krebser egende Stof auftrit , zu senken.
Es steht fest, dass Acrylamid ein Stof ist, der hauptsächlich als Baustein zur Herstel ung von
Kunststof en (Polyarylamiden) verwendet wird. Dies ist der Grund, warum bereits
Forschungen angestel t wurden, um das Gesundheitsrisiko, das von Acrylamid ausgeht, zu
bestimmen. Jedoch ist bis heute noch nicht bewiesen, wie gravierend die Schäden für den
Menschen sind.
Diese Tatsachen sind der Hauptgrund dafür, warum ich mich für dieses nicht unkomplizierte
Thema für meine Facharbeit entschieden habe. Im Folgenden versuche ich einige
Informationen zur Bildung und Wirkung auf den Körper und die Gesel schaft zu geben.
Leider beruht diese Facharbeit zum Teil auf Vermutungen von Wissenschaftlern, da sich das
Thema Acrylamid noch in der Forschung befindet. So ist es mir nicht möglich, einen
Tatsachenbericht vorzulegen, sondern nur eine Zusammenfassung von Möglichkeiten.
Dies betrif t sowohl die Bildung des Stof es als auch die tatsächliche Wirkung in der
menschlichen Zel e.
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4
4 Die Bildung von Acrylamid
Im April 2002 wurde von schwedischen Forschern bekannt gegeben, dass der Stof
Acrylamid in Lebensmit eln enthalten sein sol . Dies führte zu einigen Tumulten und
Forschungen, wie dieser Stof beim Kochen überhaupt entstehen kann. Zuerst ist zu
vermerken, dass Wissenschaftler verschiedene Möglichkeiten der Acrylamidbildung
beschrieben haben. Die Ansätze, die am wahrscheinlichsten zu sein scheinen, sind auf der
einen Seite die Mail ard-Reaktion und zum anderen eine unbenannte Reaktion, in der eine
Aminogruppe mit Glycerin aus Fet en reagiert. Die Reaktion, die mehr Acrylamid
hervorbringt, ist wohl die Mail ard-Reaktion. Mit lerweile gehen immer mehr Wissenschaftler
von dieser Art der Bildung aus. Dies ist auch der Grund, dass im Folgenden ein größerer
Wert auf die Mail ard- Reaktion gelegt wird.
Im Jahr 1912 veröf entlichte der Mediziner und Pharmazeut Louis Mail ard (1878 - 1936) eine
Arbeit, in der erstmals das Phänomen der nach ihm benannten Mail ard-Reaktion erkannt
und erklärt wurde. Somit ist schon seit langem bekannt, dass die Mail ard Reaktion eine
wichtige Rol e bei der Erzeugung und Lagerung von Lebensmit eln spielt. Hierbei reagieren
reduzierende Zucker mit Aminosäuren, Peptiden und Proteinen und bilden eine große
Menge verschieden gefärbter, geschmacks- und aromarelevanten Verbindungen. Einige
dieser Stof e haben mutagene Eigenschaften. Um Lebensmit el gegen Verderb resistent zu
machen, werden den Produkten antioxidativ wirkende Substanzen zugesetzt, die somit die
Bildung möglicher unerwünschter Stof e bei der nicht- enzymatischen Bräunung verhindern.
HO
4.1 Wichtige Reaktionspartner in der Mail ard-Reaktion:
O
HO
OH
Die wichtigsten Stof e für diese Reaktion sind Glucose und Asparagin.
HO HO
Glucose: ist einer der am häufigsten auftretenden Zucker. Er ist eine
Glucose
+
Aldohexose. Dies gibt an, dass es aus 6 Kohlenstof atomen, die als NH2
NH2
Ket e oder Ring auftreten, aufgebaut ist. Glucose gehört zur Gruppe
der Monosaccharide, die unter den Namen Einfach-zucker oder
COOH O
Kohlenhydrate besser bekannt sind.
Asparagin
Asparaginsäure: ist eine Aminosäure, die sowohl eine Amino- als
NH2
auch eine Carboxylgruppe trägt. Sie nimmt als Aminosäure eine CH2
wichtige Rol e in der Biologie ein. Eine weitere Besonderheit ist, dass
O
sie eine zweite Aminogruppe besitzt.
Acrylamid
+ Rest
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4.2 Die Umlagerung von Glucose im Laufe der Mail ard-
Reaktion
HO
Der erste Schrit bei der Mail ard- Reaktion ist die Bildung von
O
OH
Glucosylamin. Der Weg von der cyclischen Halbacetalform der
HO
Glucose zum Glucosylmamin beinhaltet einige Zwischenschrit e.
HO HO
Zuerst kommt es durch die Anlagerung des elektrophilen H+-Ions
Glucose
zur Bildung der of enket igen Form der Glucose. Dieser Schrit wird
durch das H+-Ion der Carboxylgruppe der Aminosäure katalysiert.
+ H+
Wichtig ist, dass die Hydroxylgruppe des ersten Kohlenstof atoms
sehr reaktiv ist und somit leicht durch elektrophile Teilchen (wie H+)
angegrif en werden kann. Dadurch trennt sich die Bindung
H+
HO
zwischen dem ersten C-Atom und dem gebundenen O-Atom,
OH
welches für die Ringform der Glucose zuständig ist. Das
HO
C H
hinzugekommene H+-Ion lagert sich nun an das Sauerstof atom an
O
und bildet eine neue Alkoholgruppe. Somit kommt es beim ersten
HO HO
Kohlenstof atom, das zuvor mit einer Hydroxylgruppe vorlag, zu der
offenkettige Form
Bildung einer Carbonylgruppe. Das hat zur Folge, dass wiederum
der Glucose
ein H+-Ion frei wird. Da das Kohlenstof atom schon vierfach + H2O + R NH
gebunden ist, kann es dieses also nicht mehr aufnehmen. Der
2
- R NH2 - H
gesamte Prozess ist also protonenkatalysiert.
2O
HO
Nun reagiert die Glucose unter Abscheidung von Wasser mit der
OH
Aminosäure Asparagin zur so genannten Schif schen-Base. Bei
HO
H
dieser Reaktion kommt es vor al em auf die Aminogruppe (NH2) des
Asparagins und der zuvor gebildeten Aldehydgruppe der Gucose
HO HO N
an. Dadurch, dass sich der Stickstof des Aspargins an die Stel e
R
Schiff-Base
des doppeltgebundenen Sauerstof es setzt, bildet er nun eine
Doppelbindung mit dem ersten Kohlenstof . Bei dieser Reaktion
gehen die beiden H-Atome der Aminogruppe eine Bindung mit dem
Sauerstof ein, wodurch es zu der erwähnten Bildung von Wasser
kommt.
HO
O
Da die vorliegende Doppelbindung zwischen Stickstof und
HO
NHR
Kohlenstof nicht sehr stabil ist, kommt es zur Bildung der Ringform
des Glucosylamins. Diese Form ist lediglich eine Umlagerung der
HO HO
Glucosylamin
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Bindungen. Es greift kein neuer Stof in die Reaktion ein, sondern es werden wieder
Bindungen zwischen dem ersten Kohlenstof atom und dem Sauerstof atom eingeleitet.
Somit löst sich die Hydroxylgruppe wieder auf, und es kommt zur Umlagerung des H+-Ions
an das Stickstof atom, wodurch nun die Doppelbindung aufgehoben wird. Es liegt nun eine
Bindung zwischen dem ersten Kohlenstof atom und dem Stickstof atom vor, das zudem eine
Bindung mit einem Wasserstof atom bildet sowie mit dem Rest der Aminosäure (hier mit
dem Buchstaben ,,R" gekennzeichnet).
Diese Reaktionen sind al e reversibel.
4.3 Die Amadori-Umlagerung
HO
O
Da gesagt wird, dass Acrylamid sich beim Erhitzen bildet, wird vor der HO
Abspaltung des Stof es die Amadori-Umlagerung vorausgehen. Sie
NHR
beschreibt einen Mechanismus, der durch Säure katalysiert wurde und
HO HO
eine Verschiebung des sechsten Kohlenstof atoms zur Folge hat. Im Amadori
Umlagerung
Endef ekt verändert sich die gesamte Ket e des Glucosylamins, so dass
nicht mehr an ihrem Ende die Kohlenstof gruppe übersteht, sondern an
CH2 O
ihrem Anfang.
HO
OH
CH2
NHR
Zudem ist es noch nicht gelungen, die Glucosylaminsäure zu isolieren,
HO HO
was darauf schließen lässt, dass Acylamid sich erst nach der
Amadori-Umlagerung bildet. Anders als die Glucosylamin Bildung ist
die Amadori-Umlagerung nicht reversibel.
NHR
NH2
Zwar ist dies noch nicht das Ende der Mail ard-Reaktion, aber für die
Acrylamidbildung spielen die folgenden Schrit e wohl keine Rol e mehr.
CO -2 O
- CO
4.4 Acrylamidbildung
2
Chemiker vermuten, dass der Aufbau dieses Moleküls die Bildung von NHR
NH2
Acrylamid unterstützt. Es sol im Folgenden dazu kommen, dass sich die
O
Carboxylgruppe durch Decarboxylierung vom Molekül abspaltet, und der
Rest zudem von der Aminogruppe trennt, sodass man das Acrylamid-
- NR-
Molekül erhalten würde. Die Voraussetzungen einer Decarboxylierung
sind günstig, da durch das bereits abgespaltene H+-Ion die Gruppe so
NH
vorliegt, dass es leichter zur Abspaltung von CO
CH
2
2 kommen kann.
2
O
Acrylamid
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Da diese Reaktionen nur schwer ablaufen, lässt sich auch erklären, warum sich trotz der
hohen Temperatur beim Frit ieren oder Rösten nur verhältnismäßig wenig Acrylamid bildet.
Die Geschwindigkeit der Mail ard-Reaktion hängt sowohl von der Konzentration als auch
von der Struktur der Ausgangsverbindungen sowie dem Wassergehalt, dem pH-Wert und
der Temperatur ab.
4.5 Der Aufbau von Acrylamid
Acrylamid besteht aus einer Ket e von drei C-Atomen. Das zweite
und drit e Kohlenstof atom liegen doppeltgebunden vor. Diese
H
H
Doppelbindung spielt bei weiteren Reaktionen eine große Rol e, H
C
N
C
C
H
da eine Doppelbindung in diesem Fal nicht besonders stabil ist
(auf diese Phänomen wird in Teil 5 genauer Bezug genommen).
H
O
Des Weiteren besitzt Acrylamid am ersten C-Atom eine
Acrylamid
Amiogruppe und ein doppeltgebundenes Sauerstof atom.
Andere Namen für Acrylamid sind: 2-Propenamid und Arylsäureamid.
4.6 Überleitung
Mit lerweile gibt es an diesen Forschungen keinen Zweifel mehr. Was für Wissenschaftler
und Toxikologen genau so wie für Verbraucher eine größere Rol e spielt, sind wohl die
Folgen, die aus der Acrylamidbelastung resultieren.
Gibt es ein erhöhtes Krebsrisiko für den Menschen, und wie läßt sich die Bildung von
Acrylamid bei der Lebensmit elproduktion ver ingern?
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5 Wirkungen von Acrylamid im Körper
Zurzeit liegen nicht viele Fakten über die Wirkung von Acrylamid auf den Menschen vor.
Zwar gibt es Forschungen, die bereits vor einigen Jahren Gefahren des Acrylamids klar
gemacht haben, diese sind jedoch auf Acrylamid als Baustof bezogen. Es zeigen sich noch
große Wissensdefizite, die die Wirkung auf den Menschen betref en. Klar ist mit lerweile,
dass der Stof vom Menschen täglich konsumiert wird, da er, wenn auch nur in geringen
Mengen, in sehr vielen Lebensmit eln auftrit .
Nur die Frage, wie Acrylamid sich nun im Körper verhält, ist weitgehend ungeklärt. Da der
Stof gut wasserlöslich ist, wird angenommen, dass er in nahezu jede menschliche Zel e
eindringen kann. Es gelang bisher auch noch nicht zu sagen, wie lange er im Körper
verbleibt, bis er abgebaut wird.
Des Weiteren kommt hinzu, dass al e Aussagen über ein ausgehendes Risiko nur
Vermutungen sind, da es sich noch nicht beweisen lässt, wie und mit welchen Substanzen
Acrylamid im Menschlichen Körper reagiert.
5.1 Fakten
Sichere Erkenntnisse sind hingegen auf der Basis einer Forschung entstanden, die
Acrylamid als Monomer zur Kunststof herstel ung untersuchte.
Der TRK- Wert für Acrylamid legt fest, dass dieser Stof im Verzeichnis der
krebserzeugenden Arbeitsstof e bei Massengehalt > 1% in Gruppe I (stark gefährdend) und
bei Massengehalten < 1% bis 0,1% in Gruppe I I (gefährdend) eingeordnet wurde.
Acrylamid wird hauptsächlich zur Herstel ung von Dispersionen und Flockungsmit eln
eingesetzt. Zum größten Teil wird es in Form von wässrigen Lösungen hergestel t.
Jedoch wird es zum kleineren Teil auch als Pulver erzeugt, wenn für die sich anschließende
Weiterverarbeitung wichtig ist, dass diese wasserfrei erfolgt.
Wässrige Lösungen von Acrylamid sind nur begrenzt lagerfähig.
Laut arbeitsmedizinischen Erfahrungen wird Acrylamid über die Atemwege und Haut in den
Körper aufgenommen. Auf der Haut sowie auf Schleimhäuten und Augen wirkt der Stof
reizend, bei Hautkontakt kommt es zu unterschiedlichen Hautveränderungen, die al erdings
reversibel sind.
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Bei längerer Exposition ist in verschiedenen Quel en von zentralnervösen Symptomen
berichtet worden, die jedoch auch reversibel waren und nur selten und in geringem Maße zu
Folgeschäden führten.
5.2 Vermutungen zur toxischen Wirkung von Acrylamid
Forschungen im Bereich der Gene ergaben bisher kein einheitliches Bild, ob Acrylamid eine
genmanipulierende Wirkung besitzt oder nicht.
Während sich in Tierversuchen (an Mäusen) Chromosomschäden nachweisen ließen,
stel ten sich bisher negative Ergebnisse bei Tests zur Prüfung auf Punktmutationen heraus.
Bei diesen Tierversuchen ergab sich, dass Acrylamid bei Mäusen und Rat en Tumore an
Nebenniere, Schilddrüse, Gebärmut er und Geschlechtsteilen wuchern lässt. Zudem
schädigt der Stof das Erbgut von Mäusemännchen und führt somit zu Problemen für den
Nachwuchs.
Zu diesen Versuchen ist zu sagen, dass die Tiere dem Acrylamid in hohen Dosen ausgesetzt
waren (Dosierungen von 0,01 bis zu 2 mg/kg Körpergewicht pro Tag mit dem Trinkwasser),
dies trif t auf den Menschen so nicht zu. Al erdings nimmt der Mensch Acrylamid ein Leben
lang zu sich; zurzeit ist noch nicht absehbar, wie Acrylamid auf den Menschen wirkt.
5.3 Mögliche Reaktionen von Acrylamid in der Zel e
Forscher gehen also davon aus, dass Acrylamid sich mit Proteinen, die zum Teil an der
Zel teilung beteiligt sind, verbinden kann und diese somit arbeitsunfähig macht. Dies al ein
wäre kein großes Problem in Anbetracht der geringen Mengen, in denen Acrylamid in den
menschlichen Organismus gelangt. Das weitaus größere Problem ist, dass sich der Stof
möglicherweise auch mit der menschlichen DNS verbinden kann (die anfal ende Reaktion
wird gleich noch an einem Beispiel angeführt).
Acrylamid muss sich im Gegensatz zu vielen chemischen krebser egenden Stof en nicht erst
aktivieren lassen. Dadurch ist die Gefahr größer, dass es eine Reaktion in der Zel e eingeht
und somit die Zel e schädigt.
Neusten Vermutungen zufolge ist es möglich, dass Acrylamid von Leberenzymen zu
Glycidamid umgesetzt wird. Diesem Stof wird von Toxikologen eine noch größere
Krebspotenz zugeschrieben.
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5.4 Reaktion mit DNS
Acrylamid besitzt eine Doppelbindung von zwei Kohlenstof atomen. Die Charakteristik dieser
Doppelbindung ist, dass diese Bindung nach außen hin nicht mehr so stabil ist wie im
Vergleich dazu eine Einzelbindung zwischen zwei Kohlenstof atomen.
Dies lässt sich mit Hilfe der Bindungsenergien nachweisen. Während für eine einfach C-C-
Bindung eine Bindungsenergie von
H= +347 kJ/mol vorliegt, besitzt die doppelte
Kohlenstof bindung eine Bindungsenergie von H= +619 kJ/mol. Daraus ergibt sich, dass die
Energie der zweiten Bindung einer Doppelbindung nicht mehr so stark ist wie eine
gewöhnliche Einfachbindung ( H= +272 kJ/mol). Bei einer Reaktion würde sich am
Acrylamid also leicht eine Einfachbindung zwischen den Kohlenstof atomen bilden. Wenn
die Doppelbindung nicht mehr vorhanden ist, liegt das Bestreben der Kohlenstof atome
al erdings darin, ihr überschüssiges Elektron in eine neue Bindung einfließen zu lassen.
Diese Instabilität bedeutet des Weiteren, dass an jener Stel e ein guter Partner für
elektrophile Teilchen bereitsteht, um mit diesem eine Reaktion einzugehen.
(Desoxiribose)
vor Reaktion
C
NH
H
2
nach Reaktion
O Phosphat
H
C
2C
C
NH2
-O P O
O
CH
C
NH2
HN
O
Acrylamid
O
CH
C
CH
C
Desoxiribose CH
N
H
CH
N
2C
O
Nucleinsäure
C
C
N
C
(Cytosin)
R
N
C
C
C
O
O
(Phosphat)
mutierter DNS Baustein
DNS Baustein
DNS Schädigung
An dieser Stel e setzt nun die DNS ein. Da die DNS aus einer Doppelhelix besteht, die nur
durch relativ schwache Wasserstof brückenbindungen zusammengehalten wird, könnte sich
nun eine dieser Wasserstof brückenbindungen lösen und eine Reaktion mit Acrylamid an
einer dieser aufgespalteten Stel en stat finden. Dies hat zur Folge, dass sich nun ein großes
Molekül aufbaut. Im Beispiel hat diese Reaktion zwischen einer Aminogruppe der
Nukleinsäure Cytosin und der äußeren CH2 des Acrylamids stat gefunden. Dabei spaltet sich
die Doppelbindung zwischen den beiden Kohlenstof atomen, und es lagert sich ein
Wasserstof teilen von der Aminogruppe ab. Dieses Wasserstof ion geht danach eine
Bindung mit dem 2. Kohlenstof atom des Acrylamids ein.
Dies ist eine so genannte Mutation. Es ist nun so, dass eine solche Mutation eine
Schädigung der DNS zur Folge hat.
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5.5 Überleitung
In wie weit dieses Phänomen der DNS-Schädigung auftrit bzw. überhaupt möglich ist, ist
noch nicht bekannt. Fragen, die sich dann möglicherweise anschließen könnten, wären:
Lagert sich Acrylamid an einem DNS Baustein oder einer Sequenz bevorzugt an?
Sind diese Mutationen ir eversibel und nicht durch das Immunsystem reparabel?
Welches Risiko besteht dadurch für den Menschen?
6 Betrof ene Lebensmit el und Maßnahmen
Der Verbraucher stel t sich nun die Frage: wer sorgt dafür, dass die Acrylamidbelastung in
Lebensmit eln kontrol iert wird und wenn nötig, Maßnahmen ergreift, um die Belastung zu
reduzieren?
6.1 Das Amt für Gesundheit
Die Jahrhunderte alte Erkenntnis, dass die toxische Wirkung eines Stof es von der
angewendeten Dosis abhängt, gründet noch immer die Basis für die Sicherheitsbestimmung
von Lebensmit eln. Diese Sicherheitsbestimmungen sind im so genannten ADI- Wert
aufgeführt.
Dieser Wert liegt nun nationalen und internationalen Gremien vor, in denen unter anderem
Toxikologen, Lebensmit elchemiker und Ernährungswissenschaftler sitzen und Risiken
bewerten, die von belasteten Lebensmit eln ausgehen können.
Diese Aufgabe wird von folgenden Gremien übernommen:
a) in Europa vom ,,Scientific Commit e of Food (SCF)" der Europäischen Kommission
b) in Deutschland bis vor kurzem vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz
und Veterinärmedizin.
c) seit dem 1. November 2002 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit Sitz in
Berlin und dem schon länger eingebundenen Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmit elsicherheit (BVL) in Braunschweig.
Die Zuständigkeitsbereiche dieser Ämter erstrecken sich auf die Zulassung von
Lebensmit eln, nachdem diese von ihnen auf risikobehaftete Stof e kontrol iert wurden. Ein
weiterer wichtiger Punkt ist das Risikomanagement - wenn es gilt, schnel zu überprüfen, ob
Maßnahmen im Sinne des präventiven Verbraucherschutzes ergrif en werden müssen, wenn
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zum Beispiel nicht klar ist, ob Schadstof konzentrationen in Lebensmit eln gesundheitliche
bedenkliche Werte er eichen, oder nicht garantiert werden kann, ob ein Produkt völ ig
ungefährlich ist. Hieran schließt sich dann die Information der Öf entlichkeit an.
Aktuel werden immer noch Forschungen durchgeführt, um herauszufinden, in wie weit
Acrylamid gefährlich ist. Trotzdem hat die Regierung bereits veranlasst, dass nach
Möglichkeiten gesucht wird, um den Acrylamidgehalt in Lebensmit eln zu senken. Zudem
wurden bereits Produkte vom Markt genommen, die bedenkliche Mengen an Acrylamid
enthalten.
6.2 Verbraucherbelastungen
Die Acrylamidbelastung des Verbrauchers liegt Lebensmit elbedingt bei geschätzten 0,3 bis
0,8 µg pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Somit wird der Wert für neurotoxische
Wirkungen als empfindlichstem Parameter um den Faktor 103 unterschrit en. Kinder und
Jugendliche sind al erdings besonders betrof en, da sie einen höheren Verzehr von
Kartof elprodukten aufweisen, was dazu führen kann, dass sich der Wert auf den Faktor 10
reduziert.
Die Menschen in Europa sind keinem bedeutenden toxischen Risiko von Acrylamid
ausgesetzt.
Bisher gelang es al erdings noch nicht abzuschätzen, in wie weit sich Acrylamid auf die
Krebsbildung auswirkt.
Gesetzlich ist der Acrylamidgehalt für Lebensmit el noch nicht fixiert; für Trinkwasser liegt der
Grenzwert laut der Trinkwasserverordnung bei maximal 0,1 µg pro Liter.
Da Acrylamid in Lebensmit elverpackungen enthalten ist, gilt hierfür, dass nicht mehr als 10
µg / pro Kilo Lebensmit el übergehen dürfen.
6.3 Vorkommen und Verwendung von Acrylamid im täglichen Leben
Jährlich werden ca. 20.000 Tonnen Acrylamid in Deutschland produziert. Diese dienen
hauptsächlich zur Herstel ung von Polyacrylamid. Im Folgenden gebe ich einige
Anwendungsgebiete und dazugehörige maximal Belastungen an:
- Polyacrylamid dient unter anderem zur Trink- und Abwasseraufbereitung. Durch
ungünstige Umstände kann es dazu kommen, dass man maximal 0,25 µg Acrylamid über
das Trinkwasser aufnimmt.
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- Zudem wird Polyarcylamid als Bindematerial für Papier und Pappe in Verpackungen
verwendet. Diese Verpackungen dürfen maximal 15 µg pro Kilogramm Acrylamid enthalten.
- Das größte für den Menschen relevante Problem besteht darin, dass manche Kosmetika
aus bis zu 2% Polyacrlyamid bestehen. Durch diese Mit el können trotz Abwaschen der
Kosmetika 2 µg täglich aufgenommen werden. Wird das Produkt nicht von der Haut entfernt,
können sogar bis zu 65 µg am Tag in den Organismus übergehen.
- Auch der Rauch einer Zigaret e beinhaltet ca. 1-2 µg Acrylamid
6.4 Acrylamid in Lebensmit eln
Acrylamid findet sich in Lebensmit el, die vor al em stärkehaltig sind und hoch erhitzt
wurden. Dabei spielen, wie auch in dem Diagramm ersichtlich wird, Kartof elprodukte wie
Pommes Frites (bis 3920 µg/kg) und Kartof elchips (bis zu 3680 µg/kg) die größte Rol e. Die
Werte aus der Tabel e beziehen sich auf Deutschland. In Europa ist es sogar schon zu
Messungen gekommen, die feststel ten, dass es Knuspermüslis gibt, die bis zu 2300 µg pro
Kilogramm enthalten.
Lebensmit elbelastung
20
Zwieback
100
120
Minimum in µg/kg Maximum in µg/kg
Erdnussflips, Tortil achips
184
262
Frühstückscerealien 30 370
a
r
e
W
416
Spekulatius
188
800
163
1090
Knäckebrot
30
2055
3680
Pommes Frites
3920
0
500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 4000 4500
Acrylamidgehalt in µg/kg
Zwischen Waren von unterschiedlichen Herstel ern befinden sich zum Teil große
Unterschiede, was sich in den großen Dif erenzen in den Analysewerte äußert.
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Wenn man trotzdem nicht auf seine Chips verzichten wil , sol te man stat dessen Flips,
Erdnüsse oder Nachos kaufen, da diese weniger Acrylamid enthalten. Biskuit ist auf jeden
Fal ungefährlicher als Kekse. Hel e Trockenbrote mit dünner und hel er Kruste enthalten
weniger Acrylamid als Knäckebrote.
Zudem kann der Mensch auf vorgeröstete Müslis verzichten und dafür ungeröstete
Frühstücksmüslis vorziehen. Versucht man sich daran zu halten, senkt man die
Acrylamidbelastung automatisch.
6.5 Was können Verbraucher tun?
Es sind weniger die Produkte, die der Verbraucher käuflich erwerben kann, als die, die
selbst in der Küche zubereitet werden. Dort liegt nämlich das größere Problem. Etwa die
Hälfte des Acrylamids, das der Mensch täglich aufnimmt, entsteht in der Küche.
Hier nun eine kurze Aufstel ung zu Möglichkeiten, wie sich die Bildung von Acrylamid beim
Kochen reduzieren lässt:
- Es wird geraten, Backpapier zu verwenden, anstat das Backblech einzufet en. Hierbei
entwickelt sich weniger Hitze.
- Zudem sol te versucht werden, den Backofen nicht über 200°C zu betreiben.
- Beim Frit ieren sol te auf Friteusenöl aus Sonnenblumenkernen oder Raps Wert gelegt
werden. Des Weiteren ist wichtig, dass nicht über 175°C frit iert wird.
- Eine weitere Möglichkeit zur Ver ingerung des Acrylamidanteils ist die Wahl der Pommes.
Hierbei sol ten dicke Pommes bevorzugt werde, da sie weniger Kruste bilden.
- Toast sol te nur hel getoastet werden.
- Zum Braten sol te besser Margarine verwendet werde, weil diese nicht so viel Wasser
enthält wie Öl. Somit kann die Temperatur geringer gehalten werden.
- Kartof eln, die zum Braten bestimmt sind, sol ten weder Grünstel en noch Keime besitzen,
weil das ein Zeichen für hohen Zuckergehalt ist. Hinzu kommt, dass man Kartof eln nicht
unter 8°C lagern sol te, da sich dabei mehr Zucker bildet.
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- Vor dem Braten sol ten Kartof eln mindestens eine Stunde gewässert werden. Das Wasser
entzieht den Kartof eln nämlich Zucker, was beim Braten dann dazu führt, dass nicht soviel
Acrylamid gebildet werden kann. Noch besser als die Kartof eln nur zu wässern, ist es sie in
Wasser vorzukochen. (Beim Kochen entsteht kein Acrylamid)
Jeder Verbraucher, der diese zuvor genannten Maßnahmen beachtet, kann die Acrylamid-
aufnahme stark reduzieren.
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7 Kommentar
Meiner Meinung nach ist die Angst, die im Moment auf Grund dieser Nachrichten auf ein
potentiel es Krebsrisiko durch Acrylamid ausgeht, zwar verständlich, aber im Prinzip
überzogen.
Schaue ich mir an, was ich im Rahmen dieser Facharbeit mitbekommen habe, würde ich
sagen, dass die Angst eher unbegründet ist. Die Zeichen stehen so, dass vom Acrylamid
zwar ein Risiko ausgeht, dies aber sehr gering ist. Der Stof al eine ist nur das Zünglein an
der Waage. Der Mensch ist zumindest in den Industrieländern und größeren Städten schon
so vielen gesundheitsgefährdenden Einflüssen ausgesetzt, da spielt Acrylamid nicht die
größte Rol e. Sicherlich ist es schlecht für den Organismus; aber auch damit lebt der Mensch
nicht erst seit dem April letzten Jahres. Verschiedene Einrichtungen, die sich mit Acrylamid
beschäftigen, haben Schätzungen, die die durchschnit lichen Krebsfäl e, die auf zu hohe
Acrylamidbelastung zurückzuführen waren, veröf entlicht. Dabei fiel mir auf, dass die Werte
sich zwischen den einzelnen Einrichtungen deutlich unterschieden. Am Markantesten ist,
dass laufend neue Schätzungen durchgeführt werden. Dabei wird deutlich, dass die Werte
von Schätzung zu Schätzung immer kleiner werden. Meiner Meinung nach ist deshalb der
Medienrummel überzogen, und die Verbraucher werden in ungerechtfertigte Panik versetzt.
Schließlich wird Acrylamid nicht der letzte Giftstof sein, von dem bekannt wird, dass er in
unserer Nahrung enthalten ist.
Ich habe durch die Arbeit an diesem Thema gemerkt, dass vieles in unserer Welt auf
Vermutungen beruht, was sich negativ auswirkt. Die Gesel schaft sol te meiner Meinung
nach sachlich darauf vorbereitet werden, aber ohne Panik zu verursachen. Dabei ist die
Wirkung der Massenmedien wieder relevant, da diese gerne Panikmache verkaufsfördernd
einsetzen. Dies lässt sich scheinbar (leider) nicht vermeiden.
Im Endef ekt erwies sich die Arbeit schwerer, als ich sie mir vorgestel t hat e. Denn leider war
ich sehr davon abhängig, was bekannt war und was nicht, zudem ob es bewiesen war oder
nicht. Bei der Mail ard-Reaktion galt es zwar als bewiesen, trotzdem war es mir nicht
möglich, eine Reaktionsbeschreibung der Acrylamidreaktion zu finden. Somit habe ich
versucht aus den Bruchstücken, die ich recherchieren konnte, eine mögliche Reaktion
abzuleiten.
Anders war es bei der Schädigung der DNS. Hier war nun fast noch gar nichts bekannt.
Somit ist dies ein sehr kritisch zu betrachtender Punkt, da ich dies nur auf ührte, um eine
Idee zu entwickeln.
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8 Glossar
Alkoholgruppe (Hydroxylgruppe): R OH
Aminogruppe: R NH2
Bindungsenergie: Aufzuwendende Energie, um die Bindung zwischen zwei Atomen
aufzubrechen
Carbonylgruppe: R C O
R
O
Carboxylgruppe: R C OH
Decarboxylierung: Kohlenstof dioxid Abspaltung
DNS (Desoxyribonucleinsäure): Nucleinsäuremolekül, das sich replizieren kann und die
ererbte Struktur der Proteine einer Zel e bestimmt.
Doppelhelix: Die Struktur, in der DNS vorliegt. Zwei DNS-Stränge sind schraubig
umeinander gewunden.
elektrophiles Teilchen: Positiv geladenes Ion. Versucht seine Ladung mit e- auszugleichen.
protonenkatalysierte Reaktion: Eine Reaktion, die durch ein Proton (H+ ) angeregt wird.
TRK-Wert (Technische Richtkonzentration): Richtet sich danach, was nach dem
derzeitigen Stand der Technik möglich ist. Also die Konzentration eines Stof es, die aus
technischen Gründen nicht weiter vermindert werden kann.
Wasserstof brückenbindung:
Intermolekulare
Anziehung
zwischen
einem
Wasserstof atoms eines Moleküls und einem einsamen elektronegativen Elektronenpaar
eines anderen Moleküls.
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9 Quel enverzeichnis
Literatur:
Campbel , Neil A. (1997): Biologie (Spektrum Akademischer Verlag)
Mortimer, Charles E. (2001 7. Auflage) Chemie: Das Basiswissen der Chemie (Thieme)
Pischetsrieder, Monika (1994) Die Mail ard-Reaktion von Disacchariden und
Polysaccheriden und Reaktion von Glucose in konzentrierten Lösungen (Ludwig-
Maximilians-Universität München)
Schroedel Schulbuchverlag (1988) Biologie heute S I (Schulbuch des IKG)
Angrick, Michael und Rewicki, Dieter (1980) Chemie in unserer Zeit (14.Jahrgang Nr. 5
Seiten 149-157) Die Mail ard-Reaktion
Internetquel en:
BGVV htp:/www.bgvv.de/cms/detail.php?id=1732
ht p:/ www.oebvhpt.at/chemie/aroma/mail ard.html
ORF htp:/science.orf.at/science/news/59325
Freenet Experten Forum
ht p:/ freenet.meome.de/app/fn/artcont_portal_news_article.jsp/87810.html
Vista Verde
ht p:/ www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0210/01_acrylamid.htm
Umweltlexikon
ht p:/ www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/t/trkwert.htm
Die Zeithtp:/www.zeit.de/2003/07/N-Acrylamid
ht p:/ www.kinderarzt-moebus.de/infoseiten_zu_acrylamid.htm
Umwelt-Online
ht p:/ www.umwelt-online.de/recht/t_regeln/trgs/trgs900/901/an25.htm
ht p:/ www.dkfz-heidelberg.de/einblick/ein2002/4_2002/2_02_4.html
ht p:/ www.uni-protokol e.de/nachrichten/id/5786/
WDR htp:/www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20021021/b_4.phtml
Pro Sieben
ht p:/ www.prosieben.de/wissen/galileo/themen/2003-01-23_01/
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10 Erklärung
Ich erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im
Quel enverzeichnis angeführten Quel en und Hilfsmit el benutzt habe.
Bad Oeynhausen den 16.02.03
Tristan Nicke
______________________
______________________
Ort, Datum
Unterschrift
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