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Giorgio Morandi

Title: Giorgio Morandi

Term Paper , 2000 , 13 Pages , Grade: 2,4

Autor:in: Kordula Marisa Hildebrandt (Author)

Art - Painting
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Summary Excerpt Details

Im folgenden soll hier auf das künstlerische Schaffen Morandis eingegangen werden. Die beiden Perioden: Kubismus und die Metaphysische Malerei werden erwähnt, sowie sein eigener Stil näher betrachtet werden soll und aus welchen Quellen von Vorgängern der Kunstgeschichte er schöpfte.
Der italienische Maler und Grafiker Giorgio Morandi kann zu den „Neo-Traditionalisten“(=neuzeitlicher Künstler mit traditionellen Künstlermethoden) seiner Zeit gerechnet werden, abgesehen von seiner kurzen kubistischen und metaphysischen Phase, blieb er dem Stil eines Cézanne und dem der ital. Freskenmalern z.B. Giotto, Masaccio, Uccello und Pireo della Francesca treu: z.B. malte er ton-in-ton mit wenig abwechslungsreichen Farbnuancen, um wie es die „alten Meister“ taten eine dem Bilde anhaftende Gesamttonalität zu verleihen. Keine Farben die erschrecken, alles andere als knallig und laut, aber manchmal benötigt man auch solche Momente.
Als „Flaschenmaler“ wurde er verschrieen eben weil er keine „neuen Ideen“ hatte.
Morandis Kunst ist eher unscheinheilig und schlicht wie er selbst;, und auf seine Zeit bezogen schuf er eine neue Ästhetik. Die Malweise seiner Stilleben, wie seiner Landschaften drückt eine klare Einfachheit aus: mit ein paar Strichlagen des Pinsels erzeugte er eine malerische Fläche, die als Gefäß oder Haus erkennbar wird, also räumlich erscheint, und seine Farben setzt er transpirierend ein, so dass die Gegenstände leuchten. Seine Kompositionen, die er arangierte, vermitteln Harmonie. Ähnlich Cézanne, der „die Dinge eines Stillebens mit dem sie umgebenden Raum zu einer Einheit zu verbinden (suchte).“ Cézannes Anliegen war es die Formen mit dem Hintergrund so gleichzusetzen, dass man als Betrachter einem trempe-l´oie verfällt: man muß sich bei Cézanne entscheiden zu welcher Form nun die Kontur gehört -wie bei einem Vexierbild- ob zu der einen oder zu der anderen. Die Zentralperspektive wird aufgehoben und die Komposition wird flächig. In Morandis Stilleben erlebt man diese „Austauschverhältnisse (der Objekte)“ ebenfalls und das Konkurrieren der Objekte um die Kontur.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie

3. Perioden seiner Malerei

4. Kann Morandi zu den Realisten gezählt werden?

5. Schlußbemerkungen

Seine Intention

Welche Bedeutung hat er für den heutigen Betrachter?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das künstlerische Schaffen Giorgio Morandis, beleuchtet seine stilistische Entwicklung von der metaphysischen Malerei bis hin zu seinem persönlichen, durch Einfachheit geprägten Ausdruck und analysiert seine Einordnung innerhalb der zeitgenössischen Realismus-Strömungen.

  • Biografische Hintergründe und Einflüsse auf Morandis künstlerische Entwicklung.
  • Analyse der verschiedenen Perioden im Schaffen des Künstlers.
  • Untersuchung des Stilleben-Konzepts und der Rolle der Metaphysik.
  • Kritische Einordnung Morandis im Kontext des Realismus und der Neuen Sachlichkeit.
  • Bedeutung der künstlerischen Intention und des meditativen Malakts für den Betrachter.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im folgenden soll hier auf das künstlerische Schaffen Morandis eingegangen werden. Die beiden Perioden: Kubismus und die Metaphysische Malerei werden erwähnt, sowie sein eigener Stil näher betrachtet werden soll und aus welchen Quellen von Vorgängern der Kunstgeschichte er schöpfte.

Der italienische Maler und Grafiker Giorgio Morandi kann zu den „Neo-Traditionalisten“(=neuzeitlicher Künstler mit traditionellen Künstlermethoden) seiner Zeit gerechnet werden, abgesehen von seiner kurzen kubistischen und metaphysischen Phase, blieb er dem Stil eines Cézanne und dem der ital. Freskenmalern z.B. Giotto, Masaccio, Uccello und Pireo della Francesca treu: z.B. malte er ton-in-ton mit wenig abwechslungsreichen Farbnuancen, um wie es die „alten Meister“ taten eine dem Bilde anhaftende Gesamttonalität zu verleihen. Keine Farben die erschrecken, alles andere als knallig und laut, aber manchmal benötigt man auch solche Momente.

Als „Flaschenmaler“ wurde er verschrieen eben weil er keine „neuen Ideen“ hatte.

Morandis Kunst ist eher unscheinheilig und schlicht wie er selbst;, und auf seine Zeit bezogen schuf er eine neue Ästhetik. Die Malweise seiner Stilleben, wie seiner Landschaften drückt eine klare Einfachheit aus: mit ein paar Strichlagen des Pinsels erzeugte er eine malerische Fläche, die als Gefäß oder Haus erkennbar wird, also räumlich erscheint, und seine Farben setzt er transpirierend ein, so dass die Gegenstände leuchten. Seine Kompositionen, die er arangierte, vermitteln Harmonie. Ähnlich Cézanne, der „die Dinge eines Stillebens mit dem sie umgebenden Raum zu einer Einheit zu verbinden (suchte).“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert die künstlerische Einordnung Morandis als Neo-Traditionalist und benennt die zentralen Schwerpunkte der Untersuchung.

2. Biografie: Der Abschnitt zeichnet den Lebensweg Morandis nach, von seiner Geburt in Bologna über seine Tätigkeit als Zeichenlehrer bis hin zu seiner Vernetzung mit anderen Künstlern seiner Zeit.

3. Perioden seiner Malerei: Dieses Kapitel betrachtet die verschiedenen Phasen seines Werks, insbesondere den Einfluss der metaphysischen Malerei und die spätere Rückbesinnung auf Landschaften und Stilleben.

4. Kann Morandi zu den Realisten gezählt werden?: Hier wird kritisch geprüft, ob Morandis Werk im Kontext des Realismus oder der Neuen Sachlichkeit verortet werden kann, wobei die Differenz zu zeitgenössischen Strömungen hervorgehoben wird.

5. Schlußbemerkungen: Dieser Teil reflektiert Morandis Intention und die philosophische Komponente seines Schaffens sowie die Bedeutung seines Werks für den zeitgenössischen Betrachter.

Schlüsselwörter

Giorgio Morandi, Stilleben, Malerei, Metaphysische Malerei, Realismus, Neue Sachlichkeit, Ästhetik, Bologna, Kunstgeschichte, Neo-Traditionalisten, Cézanne, Bildkomposition, Subjektive Wahrnehmung, Radierungen, Landschaftsmalerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und Werk des italienischen Malers Giorgio Morandi sowie dessen kunstgeschichtlicher Einordnung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die biografische Entwicklung des Künstlers, seine stilistischen Phasen, der Einfluss der Metaphysik auf seine Arbeit und eine Einordnung in den Kontext des Realismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit Morandis Stil, um zu verstehen, warum er nicht eindeutig der Neuen Sachlichkeit oder dem klassischen Realismus zuzuordnen ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine kunsthistorische Analyse, basierend auf Literaturrecherchen und der Untersuchung von Morandis künstlerischen Einflüssen und Techniken.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografischen Meilensteine, die Untersuchung der malerischen Perioden, die Diskussion der realistischen Tendenzen und eine Reflexion über Morandis Intention.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Stilleben, Metaphysische Malerei, Neo-Traditionalismus und die subjektive Wahrnehmung der Dinge.

Welche Rolle spielt die Metaphysik in Morandis Kunst?

Morandi ließ sich von der "Pittura metafisica" inspirieren, was dazu führte, dass seine Gegenstände eine Art Eigenleben entwickelten, das weit über die rein materielle Darstellung hinausging.

Wie bewertet die Autorin die Wirkung von Morandis Bildern auf den Betrachter?

Die Autorin betont die meditative Ruhe und Ausgeglichenheit, die von Morandis Werken ausgeht, und sieht darin einen Wert, der keine direkte Botschaft erfordert, sondern Klarheit und Harmonie vermittelt.

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Details

Title
Giorgio Morandi
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Course
Neue Sachlichkeit und Magischer Realismus, Verismus, Pittura metafisica und amerikanischer Realismus - die Kunst der 'roaring twenties'
Grade
2,4
Author
Kordula Marisa Hildebrandt (Author)
Publication Year
2000
Pages
13
Catalog Number
V110094
ISBN (eBook)
9783640082711
ISBN (Book)
9783640301195
Language
German
Tags
Giorgio Morandi Neue Sachlichkeit Magischer Realismus Verismus Pittura Realismus Kunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kordula Marisa Hildebrandt (Author), 2000, Giorgio Morandi, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/110094
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