Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Hauptseminararbeit, 2008, 29 Seiten
Autor: Mathias Wick
Fach: Pädagogik - Medienpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Universität Potsdam (Institut für Erziehungswissenschaften)
Tags: Bedeutung, Computerspielen, Jungen, Jugendliche, Wirkung, Computerspielinhalte, Geschlechtsspezifische, Sozialisation, Männlichkeit, Gewalt
Jahr: 2008
Seiten: 29
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 16 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-19343-1
Dateigröße: 186 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
Computerspiele sind ein fester Bestandteil der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen, Mädchen wie Jungen, auch wenn die Verbreitung unter letzteren wesentlich stärker ist. So nutzten 2002 62 Prozent aller zwölf-19 jährigen Jungen Computerspiele, bei den Mädchen waren es hingegen nur knapp 20 Prozent (nach Klimmt, 2006, 23-24). Auch sind es männliche Kinder und Jugendliche, die sich stärker zu den durch so manchen Politiker sowie die Konkurrenzmedien Fernsehen, Radio und Print als Gewaltspiele’ titulierten, Gewalt thematisierenden Spielen hingezogen fühlen. In diesem Zusammenhang werden zudem immer wieder – und meist aus gegebenem Anlass – Rufe nach einem Verbot dieser Spiele jenseits bereits bestehender Altersindizierungen laut, wobei die Vermutung zu Grunde gelegt wird, der Konsum jener Spiele führe unmittelbar zu devianten Verhaltensweisen in der Realität. Anliegen dieser Arbeit ist es, neben der Auseinandersetzung mit letzterer These, die Bedeutung von Computerspielen im Allgemeinen, sowie ihrer gewalthaltigen Vertreter im Speziellen, für männliche Kinder und Jugendliche zu erörtern. Hierfür wird zuerst der Stellenwert dieser Spiele – sowie medialer Inhalte generell – als Sozialisationsfaktor vor dem Hintergrund männlicher Identitätsentwicklung beleuchtet. Anschließend geht es um die Funktion des Spielens für die Spielenden, wobei die bewussten und unbewussten Motive für die Hinwendung zum Spiel im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Frage nach dem spielerischen Lern- und Transferpotenzial für die Realität nachgegangen und diese speziell für Computerspielinhalte zu beantworten versucht. Im Folgenden stehen dann zwei Modelle zu den Mechanismen des Unterhaltungserlebens während des Computerspielens im Mittelpunkt, auf deren Grundlage die charakteristische Attraktivität gewalthaltiger Inhalte, insbesondere für männliche Nutzer, erörtert wird. Das letzte Kapitel widmet sich schließlich ganz der Frage, wie gewalthaltige Computerspiele auf männliche Kinder und Jugendliche wirken (können), und ob sie diese zu Gewaltanwendung in der realen Welt animieren. Die Sichtung diesbezüglicher empirischer Untersuchungen wird durch eine abschließende Diskussion auf Grundlage der vorherigen Kapitel abgerundet.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Potsdam
Institut für Erziehungswissenschaften
HS: Geschlechtsspezifische Sozialisation, Männlichkeit und Gewalt
SS 2007
Zur Bedeutung von Computerspielen für
Jungen und männliche Jugendliche
sowie der Wirkung gewalthaltiger
Computerspielinhalte
Mathias Wick
Inhalt
Seite
1. Einleitung
3
2. Sozialisation männlicher Kinder und Jugendlicher und
4
die Bedeutung medialer Inhalte
2.1 Medien als Sozialisationsinstanz
7
3. Computerspiele
11
3.1 Zur Funktion des (Computer)Spiels
11
3.2 Mechanismen des Unterhaltungserlebens beim Computerspielen
13
3.3 Die Attraktivität von gewalthaltigen Computerspielinhalten
16
4. Wirkung gewalthaltiger Computerspiele auf Jungen und
18
männliche Jugendliche
4.1 Diskussion
22
5. Zusammenfassung / Resümee
24
6. Literatur
27
2
1. Einleitung
Computerspiele sind ein fester Bestandteil der Medienwelt von Kindern und Jugendlichen,
Mädchen wie Jungen, auch wenn die Verbreitung unter letzteren wesentlich stärker ist. So
nutzten 2002 62 Prozent al er zwölf-19 jährigen Jungen Computerspiele, bei den Mädchen
waren es hingegen nur knapp 20 Prozent (nach Klimmt, 2006, 23-24). Auch sind es
männliche Kinder und Jugendliche, die sich stärker zu den durch so manchen Politiker sowie
die Konkurrenzmedien Fernsehen, Radio und Print als Gewaltspiele′ titulierten, Gewalt
thematisierenden Spielen hingezogen fühlen. In diesem Zusammenhang werden zudem
immer wieder und meist aus gegebenem Anlass Rufe nach einem Verbot dieser Spiele
jenseits bereits bestehender Altersindizierungen laut, wobei die Vermutung zu Grunde gelegt
wird, der Konsum jener Spiele führe unmittelbar zu devianten Verhaltensweisen in der
Realität.
Anliegen dieser Arbeit ist es, neben der Auseinandersetzung mit letzterer These, die
Bedeutung von Computerspielen im Al gemeinen, sowie ihrer gewalthaltigen Vertreter im
Speziel en, für männliche Kinder und Jugendliche zu erörtern. Hierfür wird zuerst der
Stel enwert dieser Spiele sowie medialer Inhalte generel als Sozialisationsfaktor vor dem
Hintergrund männlicher Identitätsentwicklung beleuchtet. Anschließend geht es um die
Funktion des Spielens für die Spielenden, wobei die bewussten und unbewussten Motive für
die Hinwendung zum Spiel im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Frage nach dem
spielerischen Lern- und Transferpotenzial für die Realität nachgegangen und diese speziel
für Computerspielinhalte zu beantworten versucht.
Im Folgenden stehen dann zwei Modelle zu den Mechanismen des Unterhaltungserlebens
während des Computerspielens im Mittelpunkt, auf deren Grundlage die charakteristische
Attraktivität gewalthaltiger Inhalte, insbesondere für männliche Nutzer, erörtert wird. Das
letzte Kapitel widmet sich schließlich ganz der Frage, wie gewalthaltige Computerspiele auf
männliche Kinder und Jugendliche wirken (können), und ob sie diese zu Gewaltanwendung
in der realen Welt animieren. Die Sichtung diesbezüglicher empirischer Untersuchungen wird
durch eine abschließende Diskussion auf Grundlage der vorherigen Kapitel abgerundet.
3
2. Sozialisation männlicher Kinder und Jugendlicher und
die Bedeutung medialer Inhalte
Der lebenslange Prozess der Sozialisation der ,,Prozess des Aufwachsens und der
Lebensgestaltung in Auseinandersetzung mit der Umwelt und mit sich selbst" (Böhnisch,
2004, 81) von Jungen und Mädchen beginnt sich schon früh voneinander zu
unterscheiden, nämlich mit der Auflösung der symbiotischen Beziehung zur Mutter
(Böhnisch, 2004, 94), die ab dem vierten bis zwölften Lebensmonat stattfindet (Fritz, 1993,
34). Letztere erfolgt bei Jungen normalerweise früher und abrupter, was zum einen zu einer
zeitigeren Herausbildung eines Selbstbewusstseins führt; auf der anderen Seite fehlt im
Anschluss jedoch häufig eine männliche Bezugsperson, die die entstandene Lücke
schließen könnte. Der Vater ist völ ig abwesend (Mutter al ein erziehend), ist fast
ausschließlich arbeiten und/oder unterhält keine al tägliche, emotional-fürsorgliche
Beziehung zum Jungen, wodurch dieser bei ihm keine echte Geborgenheit und Orientierung
findet. In den sporadisch stattfindenden Kontakten zum Vater erlebt der Junge diesen dann
al erdings, auch in Relation zur Mutter, überhöht, als dominant, stark und aktiv, denn die
gemeinsamen Aktivitäten drehen sich meist um Sport, Spiel und Spaß, nicht um Pflege und
Fürsorge (Böhnisch/Winter, 1994, 52-54).
Fehlt die männliche Bezugsperson oder ist in ihrer al täglichen Präsenz zu schwach, muss
mangels Alternativen bei der Ausbildung der eigenen Identität die primäre Orientierung an
der Mutter erfolgen. Deren Andersartigkeit al em voran ihre physische, aber auch ihr
weibliches, weniger maskulin-dominantes Verhalten wird schon früh realisiert. Der
Identitätsaufbau erfolgt demzufolge nicht primär über den Vater, sondern über die Mutter im
Zuge einer Umwegidentifikation. Bei dieser orientiert sich der Junge an weiblichen
Eigenschaften (Nicht-Mann), negiert diese aber für sich, um sich selbst als männlich sehen
zu können (Nicht-nicht-Mann). Folglich schließt er als weiblich wahrgenommene
Eigenschaften, wie etwa Fürsorglichkeit oder Gefühlsmäßigkeit, aber auch Schwäche und
devotes Auftreten, für sein Verhalten aus. Insbesondere die letzteren Eigenschaften mögen
objektiv gar nicht immer wirklich auf die Mutter zutreffen, ergeben sich aber relativ aus der
Differenz zum beim Vater als männlich erlebten Verhalten. Um nun ein positives Selbstbild
aufbauen
und
aufrechterhalten
zu
können,
wird
das
Andere
(weibliche
Verhaltenseigenschaften) abgewertet und vermieden, während es zur Idolisierung
männlichen Verhaltens kommt (Böhnisch, 2004, 94-97). Dieses Wahrnehmungsmuster
verfestigt sich schnel als typisch männliches Bewältigungsverhalten und wirkt fortan
identitätsstiftend und realitätsstrukturierend.
4
Böhnisch
(2004) sieht aufgrund der weiblichen Dominanz in der frühkindlichen und
kindlichen Sozialisation (Mutter als primäre Bezugsperson, überwiegend weibliche Erzieher
und Grundschul ehrer) eine zum Teil wirkende Umwegidentifikation und somit Idolisierung
des Männlichen als unausweichlich an (97, 145ff.), führt aber auch Möglichkeiten zur
Gegensteuerung an. Neben einem ganzheitlich erlebten Vater seien männliche Erzieher als
Vorbild wichtig, genauso wie eine gegenüber dem Vater emanzipierte und den Sohn nicht für
sich vereinnahmende Mutter, die den Partner nicht ,,aussperrt", sondern auch ihn einen Teil
der Betreuungsarbeit übernehmen und eine Beziehung zum Jungen aufbauen lässt (97, 125-
127).
Die aus der psychodynamischen Abwertung des Weiblichen und Idolisierung des Männlichen
resultierenden, charakteristisch männlichen Verhaltensmaxime (Stärke, Dominanz, Aktivität,
Selbstbestimmung) wirken nicht nur auf der privaten, sondern auch auf der öffentlichen
Ebene verhaltensstrukturierend und schlagen gleichwohl wieder auf das Individuum, in Form
des männlichen Habitus, zurück. Letzterer bildet sich unbewusst, als ,,Ergebnis von sozialen
Erfahrungen in Form von Konditionierungen′" heraus (Baumgart, nach Böhnisch, 2004, 36),
ist über (latentes und offenes) Dominanzstreben auf hegemoniale Männlichkeit gerichtet und
definiert männliche Eigenschaften als extrovertiert, dominant, erfolgreich, beschützend, aktiv
usw. (Böhnisch, 2004, 36-37).
Damit werden al erdings wiederum automatisch die gefühlvol en, schwachen und hilflosen
Seiten, die auch immer existieren, als unmännlich (bzw. weiblich) tabuisiert (38). In Folge
dessen ist eine konstruktive, entlastende Auseinandersetzung mit diesen Seiten, die sich in
regelmäßigen Abständen bemerkbar machen, erschwert oder unmöglich, und um sich
(vorübergehend) von der wahrgenommenen Hilflosigkeit befreien zu können, werden diese
Seiten auf andere projiziert Frauen, aber auch sozial Schwache, Homosexuel e oder
Ausländer, die im Zuge männlichen Bewältigungsverhaltens abgewertet werden können, was
wiederum ein Gefühl eigener Überlegenheit ermöglicht (39-40).
Der auf Hegemonialität gerichtete männliche Habitus liegt jedem Verhalten implizit als
Maßstab zugrunde und wird immer wieder über fremde und eigene Erwartungen an das
Individuum herangetragen. Auf der einen Seite erlaubt er Jungen und Männern sich positiv,
als aktiv, dominant und erfolgreich zu definieren, was bei ihnen im Al gemeinen zu einer
höheren Selbstbewertung als bei Mädchen führt. Neben der erschwerten
Auseinandersetzung mit ihren gefühlvol en, schwachen und hilflosen Seiten stehen sie
andererseits aber auch unter starkem Druck, jenen Eigenschaften entsprechen zu müssen.
Halten sie dem Druck nicht stand, können sich schnel Überforderungs- und
Krisensituationen einstel en (Böhnisch, 1994, 50).
5
Wie
Böhnisch
(2004) betont, existieren, gerade auch heutzutage, neben dem auf
hegemoniale Männlichkeit gerichtete Habitus weitere, alternative Männlichkeitsbilder und
entwürfe (58), die weniger Externalisierung und Verdrängung innerer Konflikte verlangen
mögen und ebenfal s im Selbstkonzept integriert sein können. Sie sind unter anderem
lebenslagenabhängig und vor al em in der emanzipierten Mittelschicht verstärkt anzutreffen
(42, 57).
Nichtsdestotrotz ist der männliche Habitus permanent existent und insbesondere in
Krisensituationen kann er in Form von frauenabwertenden, dominant-maskulinen
Verhaltensweisen hervorbrechen. Solche Krisensituationen entstehen, wenn das Selbstbild
als Mann angegriffen wird und keine alternativen Bewältigungsressourcen zur Verfügung
stehen, um es wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Um das Selbstbild und damit die
eigene psychosoziale Handlungsfähigkeit wiederherzustel en, können dominant-maskuline
Verhaltensentladungen bis hin zur Devianz zum Einsatz kommen, die nicht rational steuerbar
sind, sondern tiefenpsychologische Ursachen haben (Böhnisch, 2004, 53-54, 63).
Die Lebensphase, in der Jungen (und auch Mädchen) verhältnismäßig viele und starke
Krisensituationen erleben, ist die Pubertät. Hier vol zieht sich die Ablösung von der
Herkunftsfamilie, werden familiäre Beziehungen redefiniert und neue Verbindungen zu selbst
gewählten Bezugspersonen geknüpft. Hier finden umfassende körperliche Veränderungen
statt und hier kommen die Jugendlichen über die weiterführende Schule verstärkt mit dem in
der Arbeitswelt herrschenden Erfolgsdruck in Berührung. Der Focus verschiebt sich
al gemein von der Familie auf die Gesel schaft, der Vater wird als Idealisierung des
Männlichen durch andere reale und mediale Vorbilder ersetzt, und der Jugendliche befindet
sich im Verlauf des Prozesses der Umorientierung in einer Art Schwebezustand, einer
,,psychischen und sozialen Unwirklichkeit" (Böhnisch, 2004, 93). Um sich wirklich zu fühlen,
um handlungsfähig zu werden, kommen auch wieder maskuline Bewältigungsstrategien zur
Erfahrung von Selbstwirksamkeit zur Anwendung.
In Anlehnung an
Erdheim
sieht
Böhnisch
(2004) hier al erdings auch eine ,,zweite Chance"
(98), da diese Strategien in Folge der Umorientierung zunächst wieder ungerichtet seien.
Vorher verfestigtes, dominant-maskulines Bewältigungsverhalten könne verhältnismäßig gut
revidiert und in prosozialere Bahnen gelenkt werden. Auf der anderen Seite bestehe
al erdings auch besonders wenn im familiären Umfeld keine geeigneten Bedingungen
vorhanden sind die Möglichkeit, dass sich auf der Suche nach männlicher Identität fast
ausschließlich der jugendlichen Clique oder auch den Medien zugewendet werde, wodurch
es dann häufig wieder in die alten Bahnen gelenkt und noch verstärkt wird (Böhnisch, 1994,
79-80).
6
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Autor: Marco FeindlerVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Autor: Zoran ZivkovicVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Autor: Claudia NickelVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Autor: Maik PhilippVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Autor: Mark RichterVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: