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Das 4CID-Modell am Beispiel

Subtitle: Ein Lehrplan-Entwurf für angehende Bildungswissenschaftler für Gesundheitserziehung und -förderung

Termpaper, 2008, 19 Pages
Author: Timo Nause
Subject: Pedagogy - Job Education, Occupational Training, Further Education

Details

Event: Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Institution/College: University of Hagen (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Tags: Beispiel, Allgemeine, Didaktik, Mediendidaktik
Category: Termpaper
Year: 2008
Pages: 19
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V118786
ISBN (E-book): 978-3-640-22422-7
ISBN (Book): 978-3-640-24884-1
File size: 87 KB

Abstract

Diese Arbeit wird sich mit dem 4C/ID-Modell von Jeroen J. G. van Merriënboer beschäftigen und hat zum Ziel, einen Lehrplan-Entwurf für an-gehende Bildungswissenschaftler für Gesundheitserziehung zu entwickeln. Parallel dazu werden die einzelnen Komponenten dieses Modells vorgestellt. Der 2. Teil dieser Arbeit beinhaltet einige lerntheoretische Überlegungen sowie Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4C/ID-Modell. Des Weiteren werden didaktische Szenarien für die Integration dieses Modells und zur Unterstützung geeignete Medien vorgestellt.


Excerpt (computer-generated)

Das 4CID-Modell am Beispiel

′Bildungswissenschaftler für

Gesundheitserziehung und ­förderung′

Hausarbeit

zum Modul 2B

Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik

Modulbetreuung:

angefertigt im BA Bildungswissenschaft

an der FernUniversität in Hagen

von

Timo Nause

Themenstellung am 15.01.08

Vorgelegt am ...


Inhaltsverzeichnis

Seite

1 Einleitung

3

2 Das 4C/ID-Modell

4

2.1 Hierarchische Analyse der Kompetenz

5

2.2

Aufgabenklassen

7

2.3

Lernaufgaben

9

2.4 Unterstützende Informationen

10

2.5

Just-in-time-Informationen

11

3 Das 4 C/ID-Modell in der Theorie

12

3.1

Lerntheoretischer Rahmen

12

3.2 Didaktische Szenarien

13

3.3 Das 4 C/ID-Modell und Medien

15

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

16

Literaturverzeichnis 17

Erklärung 19

2


1 Einleitung

Bereits in der frühen Kindheit wird in der heutigen Zeit die Gesundheit

von Kindern durch ungesunde Nahrungsmittel, Übergewicht, Reizüber-

flutungen, Allergien etc. beeinträchtig. Auch psychische Belastungen,

die nicht selten familiär bedingt sind, treten immer häufiger auf und

können bei Kindern Störungen im Sozialverhalten hervorrufen.

Erzieherinnen und Erzieher obliegt daher - besonders in Kindertages-

stätten- die Aufgabe, die körperliche und seelische Gesundheit der Kin-

der zu fördern, was in erster Linie durch aktives Lernen sowie Lernen

an beispielhaftem Verhalten praktiziert wird.

Der Bildungswissenschaftler für Gesundheitserziehung und -förderung

erstellt in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Jugend- und Gesund-

heitsämtern usw. kindgerechte Konzepte, um Kinder und Jugendliche

durch aktive Teilnahme an ein Gesundheitsbewusstsein heranzuführen.

Neben der erzieherischen Betreuung, die pädagogisches Geschick und

Geduld voraussetzt, erfordert die Gesundheitserziehung eine große

Sach- und Fachkenntnis auf Seiten des Bildungswissenschaftlers.

Diese Arbeit wird sich mit dem 4C/ID-Modell von Jeroen J. G. van Mer-

riënboer beschäftigen und hat zum Ziel, einen Lehrplan-Entwurf für an-

gehende Bildungswissenschaftler für Gesundheitserziehung zu entwi-

ckeln. Parallel dazu werden die einzelnen Komponenten dieses Modells

vorgestellt.

Der 2. Teil dieser Arbeit beinhaltet einige lerntheoretische Überlegun-

gen sowie Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das 4C/ID-

Modell. Des Weiteren werden didaktische Szenarien für die Integration

dieses Modells und zur Unterstützung geeignete Medien vorgestellt.

Natürlich lassen sich in dieser Arbeit nicht sämtliche Kompetenzen und

Einsatzbereiche eines Bildungswissenschaftlers für Gesundheitserzie-

hung berücksichtigen. Bezüglich des Begriffs ,,Gesundheitserziehung"

wird folgende Definition von Laaser/Hurrelmann/Wolters (1993) zu

Grunde gelegt:

3


,,Der gemeinsame Nenner ist das Verständnis, dass hiermit Aktivitäten

von Personen und Institutionen zu bezeichnen sind, die auf die Verhü-

tung von Krankheit und die Förderung von Gesundheit gerichtet

sind.[...] Gesundheitserziehung und Gesundheitsbildung sind auf Aktivi-

täten bezogen, die vor allem in Familien und in Erziehungseinrichtun-

gen ablaufen [...]"

Sofern geschlechtsneutrale Formulierungen nicht möglich sind, werden

männliche und weibliche Form unsystematisch verwendet. Selbstver-

ständlich ist immer auch das jeweils andere Geschlecht gemeint.

2 Das 4C/ID-Modell

Das 4CID-Modell ist ein Instruktionsdesign-Modell und basiert auf den

Arbeiten von Jeroen J. G. van Merriënboer, der sich seit den 1980er

Jahren im Rahmen seiner Forschungsarbeiten mit Strategien zur Un-

terstützung komplexer Lernmethoden beschäftigt. Komplexes Lernen ist

dabei als die Koordinierung von konstituierenden Fertigkeiten, die Integ-

ration von Fertigkeiten, Wissen und Einstellungen in professionelle

Kompetenzen und die Unterscheidung verschiedener Arten von Kom-

petenzen zu verstehen (Jochems, van Merriënboer und Koper, 2004).

Die Gestaltung von Lernsituationen lässt sich in 4 Komponenten unter-

teilen: An Hand von Lernaufgaben (learning tasks), die in wirklichen

oder simulierten Aufgabenumgebungen zu bewältigen sind, wird das

ausgewählte Wissen vermittelt.

Durch unterstützende Informationen (supportive information) oder Just-

In-Time-Informationen (procedural information) werden vorab oder pa-

rallel die für die Wissensvermittlung benötigten Kenntnisse angeboten.

Parttask Practices dienen dem Training von wiederkehrenden Grundfer-

tigkeiten, für die bei dem Lernenden eine Automatisierung erreicht wer-

den soll.

Die Komponenten des 4C/ID-Modells, das in einer detaillierteren Sicht-

weise auch in 10 Schritten darstellbar ist, sollen im Folgenden an Hand

des Beispiels ,,BildungswissenschaftlerIn im Bereich der Gesundheits-

erziehung/-förderung" näher erläutert werden.

4



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