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Untertitel: Kundeneinstellung und -segmente
Diplomarbeit, 2008, 143 Seiten
Autor: Florian Elbers
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Details
Tags: Wirkung, Starkollektionen, Bekleidungshandel, Star, Starkollektion, Star Kollektion, Star Kollektionen, Stars Kollektionen, Textilindustrie, Celebrity, Modeindustrie, H&M, s.Oliver, Match-up-Hypothese, Source Credibility, Source Attractiveness, Meaning Transfer Model, Elaboration Likelihood Model, Celebrity Endorser, Latent Class Regression, Madonna, Lena Gercke, Amy Winehouse, Collien Fernandes, Anastacia, Gisele Bündchen, Vero Moda
Jahr: 2008
Seiten: 143
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 90 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-28559-4
ISBN (Buch): 978-3-640-28610-2
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Zusammenfassung / Abstract
Der Kampf um Aufmerksamkeit wird immer härter für Markenhersteller und Händler der Modeindustrie. Die Kunden sind jedoch wieder bereit, mehr Geld für Kleidung auszugeben. Der „Geiz-ist-geil“-Trend der letzten Jahre verliert sich immer mehr, man wünscht sich „Luxus für wenig Geld“. Doch die Sortimente der Händler wirken für den Kunden zusehends undifferenziert und substituierbar. Starkollektionen bergen da einen verheißenden Ausweg, eine Win-win-Situation. Sie sollen Exklusivität für die breite Masse vermitteln und gleichzeitig das Image der Marke durch den Glanz des Stars aufwerten. Durch exklusive Kollektionen können die Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil erlangen und sich vom restlichen Markt abheben (vgl. Juric, 2006, S. 20).
Textauszug (computergeneriert)
MANUAL
WESTFÄLISCHE WILHELMS-UNIVERSITÄT MÜNSTER
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Distribution & Handel
Diplomarbeit
zum Thema
Zur Wirkung von Starkollektionen im Bekleidungshandel:
Kundeneinstellung und -segmente
im Fach: Distribution und Handel
Ausgabetermin: 5. März 2008
Abgabetermin: 4. Juli 2008
Vorgelegt von:
I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
I
Abkürzungsverzeichnis
1
Abbildungsverzeichnis
2
Tabellenverzeichnis
3
1
Zur Wirkung von Starkollektionen im Bekleidungshandel:
Kundeneinstellung und -segmente
4
1.1 Einleitung und Problemstellung
4
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
6
2
Begriffliche und theoretische Grundlagen
8
2.1 Der Bekleidungshandel und seine charakteristischen Merkmale
8
2.2 Der Celebrity Endorser Stars als Testimonials oder Designer 10
2.3 Kundeneinstellung und Kaufverhalten 12
2.4 Marktsegmentierung Identifikation von Kundengruppen 13
3
Bestimmungsfaktoren individueller Einstellungen Wirkungsmodelle
von Celebrity Endorsern 16
3.1 Source Credibility und Source Attractiveness 16
3.2 Match-Up Hypothese 19
3.3 Meaning Transfer Model 21
3.4 Elaboration Likelihood Model 23
4
Empirische Analyse der Kundeneinstellung von Starkollektionen im
Bekleidungshandel 26
4.1 Untersuchungsdesign 26
4.2 Auswertung und Ergebnisse der deskriptiven Analyse 33
5
Empirische Analyse zur Kundensegmentierung von Starkollektionen im
Bekleidungshandel 43
5.1 Methode der Analyse 43
II
5.2 Auswertung und Ergebnisse 45
5.2.1 Kundensegmentierung für Celebrity-beworbene Modekollektionen 45
5.2.2 Kundensegmentierung für Starkollektionen 47
5.2.3 Kundensegmentierung für beide Arten von Modekollektionen 50
5.2.4 Fallübergreifende Analyse der Segmente 53
6
Implikationen für die Praxis des Bekleidungshandels 56
7
Fazit und Ausblick für zukünftige Untersuchungen 59
Literaturverzeichnis 61
Anhang 70
1
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
et al.
et alii
Aufl. Auflage
bspw. beispielsweise
bzw. beziehungsweise
ca. circa
(lat.)
d. h.
das heißt
Ed. edition
(engl.)
Eds. editors
(engl.)
f. folgende
ff. fortfolgende
ggü. gegenüber
Hrsg. Herausgeber
Jg. Jahrgang
No. number
(engl.)
Nr. Nummer
o.V. ohne
Verfasserangabe
S. Seite
sog.
so genannte(r, s)
Tab. Tabel e
u. a.
und andere
Vol. volume
(engl.)
vgl. vergleiche
z. B.
zum Beispiel
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1:
Zeitliche Übersicht diverser Starkollektionen von 2006 bis 2008 ..4
Abbildung 2:
SOR-Modell 13
Abbildung 3:
Überblick über die Modelle des Kaufverhaltens 19
Abbildung 4:
Match-Up Hypothese nach Kamins, M. A. (1990) 21
Abbildung 5:
Meaning Transfer Model 22
Abbildung 6:
Elaboration Likelihood Model 24
Abbildung 7:
Übersicht der untersuchten Modekollektionen 28
Abbildung 8:
Altersstruktur der befragten Personen 32
Abbildung 9:
Polaritätsprofile der untersuchten Fäl e 35
Abbildung 10:
Kaufverhalten der befragten Personen 37
Abbildung 11:
Mittelwerte der Items des Faktors Wichtigkeit/ Anliegen 39
Abbildung 12:
Mittelwerte der Items des Faktors Kaufmotive 41
Abbildung 13:
Kundensegmente von Celebrity-beworbenen Modekollektionen.47
Abbildung 14:
Kundensegmente von Starkollektionen 50
Abbildung 15:
Kundensegmente beider Arten von Modekollektionen 53
3
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1:
Bewertung von Segmentierungsverfahren 15
Tabelle 2:
Operationalisierung der Modellkonstrukte 30
Tabelle 3:
Ergebnisse der deskriptiven Analyse 33
Tabelle 4:
Regressionen auf Kaufabsicht und Produkteinstellung 40
Tabelle 5:
Variablen der Latent Class Regression 44
Tabelle 6:
Ergebnisse der Fall übergreifenden Analyse der Segmente 54
4
1 Zur Wirkung von Starkollektionen im Bekleidungshandel:
Kundeneinstellung und -segmente
1.1 Einleitung und Problemstellung
Der Kampf um Aufmerksamkeit wird immer härter für Markenherstel er und Händler
der Modeindustrie. Die Kunden sind jedoch wieder bereit, mehr Geld für Kleidung
auszugeben. Der ,,Geilz-ist-geil"-Trend der letzten Jahre verliert sich immer mehr,
man wünscht sich ,,Luxus für wenig Geld". Doch die Sortimente der Händler wirken
für den Kunden zusehends undifferenziert und substituierbar. Starkollektionen
bergen da einen verheißenden Ausweg, eine Win-win-Situation. Sie sollen Exklusivi-
tät für die breite Masse vermitteln und gleichzeitig das Image der Marke durch den
Glanz des Stars aufwerten. Durch exklusive Kollektionen können die Unternehmen
einen Wettbewerbsvorteil erlangen und sich vom restlichen Markt abheben (vgl.
Juric, 2006, S. 20).
Abbildung 1:
Zeitliche Übersicht diverser Starkollektionen von 2006 bis 2008
Quelle:
Eigene Darstellung
Auch die Prominenten profitieren: Vor allem die Stars aus der Musikbranche haben
im Zeitalter der Internet-Piraterie unter stark rückläufigem Einkommen zu leiden.
Außerdem erhöht diese Diversifizierung der Persönlichkeit des Stars als Marke dank
der Anerkennung und der sich ergebenden Publicity den eigenen Marktwert. Das
Zeitalter des Internets hat Stars und ihre Fans näher zusammengebracht: Blitz-
schnelle Übertragung von Bildern, Tönen und Informationen lassen die Stars para-
doxerweise gleichzeitig unerreichbar und doch allgegenwärtig erscheinen. Doch die
5
Fans sind nicht mehr zufrieden mit alten Formen der Sammelleidenschaft wie Auto-
gramme, Fotos und andere Kleinigkeiten. Stattdessen möchten sie immer intimere
Objekte besitzen ihrer Stars besitzen. Irgendwo in den Stücken der Modekollektion
eines Stars findet man vielleicht den Geist oder die Seele des Stars. Kurzum: Man
kann einen Teil des Stars kaufen und besitzen.
In den letzten Jahren konnte der Kunde beobachten, dass immer mehr Models,
Schauspieler(innen) oder Sänger(innen) ihr Talent als Modedesigner entdecken und
Bekleidungskollektionen entweder in Zusammenarbeit mit großen Modemarken oder
ganz alleine auf den Markt bringen (vgl. Abbildung 1). Sie werben nicht mehr nur für
Mode-Labels in klassischer Form, sondern entwerfen Kleidung nach ihrem
Geschmack und Stil in eigener Regie. Was schon lange erfolgreich in der Parfüm-
branche erprobt und durchgeführt wird (Düfte von Gabriella Sabatini oder Naomi
Campbell halten sich schon seit Jahren im Markt), setzt sich immer mehr in der Be-
kleidungsbranche durch. Viele Brandmanager in den Büros der Modemarken über-
legen sich, wenn ihre Marke ein Star sei, wer sie dann wohl wäre. Sie versuchen
dann diesen Star in die Produktkampagne einfließen zu lassen. Aber reine Werbung
mit einem Star ist nicht neu. Den Star mit der Marke und den Produkten interagieren
und damit ein Teil der Produkte zu werden zu lassen das ist neu und spannend.
Die Hysterie, die die Markteinführung einer solchen Kollektion begleitet, erzeugt eine
Atmosphäre der Faszination, die reine Plakat- oder Printwerbung kaum auszulösen
in der Lage zu sein scheint. Doch nicht nur für etablierte Marken sind Star-
kollektionen ein interessanter Ansatz: Unbekannte Herstel er und Händler von Mode
wählen diese Methode, um dem langen, steinigen und kostenintensiven Weg des
klassischen Wandels in eine bekannte und starke Marke zu entgehen. Die Ein-
führung einer Starkollektion verspricht hohe Wachstumsraten und eine schnellere
Marktdurchdringung. Der Status eines Stars reicht oft aus, dass die Kollektion gut
läuft. Aber es scheint, als ob gerade die Verknappung des Angebotes der Händler
und ein fairer Preis das Interesse der Kunden stark ansteigen lässt und eine regel-
rechte Verrücktheit auf Teile der Kollektion auslöst (vgl.
http://www.stern.de/lifestyle/mode/532268.html, Anhang 1). Bisweilen führt es sogar
6
soweit, dass einzelne Stücke schon Stunden nach der Markteinführung bei Internet-
plattformen wie eBay erscheinen und zu einem vielfachen des Ladenpreises ver-
steigert werden.
Aber die starke Bindung einer wertvol en Marke an einen Star kann auch eine sehr
risikoreiche Strategie sein. Vor allem langfristige Kooperationen mit Stars können
kritisch werden, wenn der Personenkult verflacht und das Interesse am Star und
seiner Kunst nachlässt. Auch die fortgesetzt häufigeren Ankündigungen von Stars,
eine eigene Modekollektion herausbringen zu wollen, lassen die Medien immer
weniger aufhorchen. Gleichzeitig sind die Verkaufszahlen stark vom Medienecho ab-
hängig und vom Einsatz des Stars selbst: Merken die Kunden, dass der Star nicht
glaubwürdig Einfluss auf die Gestaltung der Produkte nimmt oder die Stücke selbst
nicht in der Öffentlichkeit trägt, kann das Verlangen nach der Kol ektion schnell er-
matten.
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
Empirische Untersuchungen über den Einsatz von Celebrities in klassischer Wer-
bung sind häufig durchgeführt worden. Dagegen scheint es zur Kooperation von
Stars mit Marken bzw. Herstellern als Designer von Produkten nach Kenntnis des
Autors der vorliegenden Arbeit keine bzw. kaum Untersuchungen zu geben.
Vor dem Hintergrund des beschriebenen Forschungsdefizits ist es das Ziel der vor-
liegenden Arbeit herauszufinden, ob eine Einbindung des Stars in das Design im
Vergleich zur ausschließlichen Werbung aus Sicht der Kunden eine Rolle spielt. Des
Weiteren sollen Kundensegmente von Starkollektionen identifiziert werden. Dieses
soll im Rückgriff auf einen geeigneten Datensatz und durch entsprechende empiri-
sche Analysen detailliert untersucht werden.
Ferner sollen in dieser Arbeit konkrete Antworten und Empfehlungen für die Wissen-
schaft und unternehmerische Praxis im Hinblick auf u. a. folgende Forschungsfragen
gefunden werden:
7
· Welchen Einfluss haben die Persönlichkeitsmerkmale des Stars auf die Kun-
deneinstellung von Starkollektionen?
· Welchen Einfluss hat die Art und Länge der Kooperation des Stars mit einer
Modemarke auf die Wahrnehmung durch den Kunden?
· Wie lassen sich die Kundensegmente von Starkollektionen beschreiben und
wie unterscheiden sie sich von den Segmenten der Kollektionen, die von Stars
nur klassisch beworben werden?
· Was sind die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Starkollektionen?
Die vorliegende Arbeit befasst sich in Kapitel 2 zunächst mit den relevanten begriff-
lichen und theoretischen Grundlagen. Das Ziel ist hier, ein einheitliches und für die
vorliegende Arbeit zweckmäßiges Verständnis der Begriffe des Bekleidungshandels,
des Celebrity Endorsers, der Kundeneinstellung, des Kaufverhaltens und der Markt-
segmentierung zu schaffen. Zusätzlich werden etwaige Modelle und Theorien, die
hinter diesen Begriffen stehen, dargestellt und erläutert.
In Kapitel 3 werden verschiedene Ansätze und Theorien zur Erklärung der Wirkung
von Stars als Werbemodels vorgestellt. Durch den Überblick über die Erkenntnisse
und Diskussionen der bisherigen empirischen Forschung auf diesem Gebiet, sol ei-
ne Grundlage für die Erklärung von möglichen Verhaltensweisen von Kunden in der
späteren empirischen Analyse der vorliegenden Arbeit gegeben werden.
Kapitel 4 und 5 befassen sich mit der eigentlichen Analyse. Zuerst werden in einer
beschreibenden Untersuchung aufschlussreiche Merkmale und Ergebnisse der Un-
tersuchung aufgedeckt. Es folgt die Segmentierung von Kunden der abgefragten Kol-
lektionen.
In Kapitel 6 werden auf Grundlage der empirischen Ergebnisse konkrete Implikatio-
nen im Hinblick auf Starkollektionen für die Handelspraxis entwickelt. Das ab-
schließende Kapitel 7 beschreibt die Hauptaussage der vorliegenden Untersuchung
und gibt einen Ausblick für die zukünftige Forschung auf diesem Gebiet.
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Autor: Claudia NickelHausarbeit, 2006Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
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