Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Betriebliches Gesundheitsmanagement close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Hausarbeit, 2007, 18 Seiten
Autor: Vassilis Anagnostou
Fach: Gesundheitswissenschaften

Details

Veranstaltung: Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
Institution/Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln (Institut für Rehabilitation und Behindertensport)
Tags: beriebliches gesundheitsmanagement, sport im betrieb
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2007
Seiten: 18
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V130800
ISBN (E-Book): 978-3-640-36782-5
ISBN (Buch): 978-3-640-36813-6

Zusammenfassung / Abstract

Auch für die moderne Wissens- und Dienstleistungsgesellschaften, in denen das Gesundheitswesen zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor geworden ist, gilt: Ausschlaggebend für Wohlbefinden und Gesundheit sind in erster Linie die Lebens- und Arbeitsbedingungen. Die sozialepidemiologische Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zur Analyse von Gesundheit und Krankheit ganzer Populationen und zur Aufklärung der sie bestimmenden Einflüsse beigetragen. Das Wissen über salutogene wie pathogene Einflüsse von Familie, Gemeinde und Arbeitswelt ist heute weit entwickelt. Die praktische Nutzung dieses Wissens in Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention, Kuration und Rehabilitation findet selten oder gar nicht statt. Trotz des rhetorischen Aufwandes, der dazu gelegentlich betrieben wird, und entgegen allen einschlägigen Empfehlungen aus den Gesundheitswissenschaften (Badura, 2001). Das moderne BGM versucht die beschrieben Diskrepanz zwischen Wissensstand und Wirklichkeit aufzuheben. Leitprinzipien des BGM sind die Integration und die Partizipation. Es integriert die betrieblichen Aktivitäten zum Schutz des Menschen bei der Arbeit und zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeitsinhalten, Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation sowie die personenbezogenen Maßnahmen zur besseren Bewältigung des Arbeitsalltags. Das BGM gibt Orientierung für ein Verhalten der Beschäftigten, vor allem der Führungskräfte, das Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden fördert. Erfolgreich kann es nur sein, wenn alle Beschäftigtengruppen aktiv beteiligt werden (vgl. Wienemann, 2002). Forderungen zur Modifikation des Arbeitsplatzes bestehen nicht erst seit der Erstarkung des BGM in den 90er Jahren. Die geschichtliche Entwicklung lässt sich bis in das vorletzte Jahrhundert verfolgen. Maßnahmen zur Suchtprävention (um 1890) oder die Einführung der Reichsversicherungsordnung (1911) können als erste Indizien für die Auseinandersetzung mit den Schlagworten Arbeit und Gesundheit angesehen werden. Innerhalb der Ausarbeitung soll versucht werden einen Überblick über die bedeutsamen Strukturen und die maßgeblichen Einflussfaktoren des BGM zu vermitteln. Bei genauerer Betrachtung eröffnet sich ein großes Betätigungsfeld für die Berufsgruppe der Sportwissenschaftler, die sich gerade im Bereich der Gesundheitsförderung innerhalb des BGM, gut platzieren können.


Textauszug (computergeneriert)

Deutsche Sporthochschule Köln

Institut für Rehabilitation und Behindertensport

Spezialisierung: Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

Wintersemester 2006/2007

Betriebliches Gesundheitsmanagement

(BGM)

Vorgelegt von:

Vassilis Anagnostou

Köln 2006


Inhalt

EINLEITUNG

- 2 -

DEFINITIONEN DES BGM

- 3 -

ARBEITSMARKT IM WANDEL (STANDORTBESTIMMUNG)

- 3 -

ZIELSETZUNG DES BGM

- 5 -

ORGANISATION DES BGM (STAKEHOLDER UND STEUERKREIS)

- 6 -

AUßERBETRIEBLICHE STAKEHOLDER

- 7 -

INNERBETRIEBLICHE STAKEHOLDER

- 7 -

STEUERKREIS

- 8 -

RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND FINANZIERUNG

- 10 -

§ 20 ABSATZ 2

- 11 -

§ 20 ABSATZ 3

- 13 -

ZIELGRUPPEN UND ZUGANGSWEGE

- 13 -

LITERATUR

- 16 -

- 1 -


Einleitung

Auch für die moderne Wissens- und Dienstleistungsgesellschaften, in denen das Ge-

sundheitswesen zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor geworden ist, gilt: Ausschlag-

gebend für Wohlbefinden und Gesundheit sind in erster Linie die Lebens- und Ar-

beitsbedingungen. Die sozialepidemiologische Forschung hat in den vergangenen

Jahrzehnten erheblich zur Analyse von Gesundheit und Krankheit ganzer Populatio-

nen und zur Aufklärung der sie bestimmenden Einflüsse beigetragen. Das Wissen

über salutogene wie pathogene Einflüsse von Familie, Gemeinde und Arbeitswelt ist

heute weit entwickelt. Die praktische Nutzung dieses Wissens in Gesundheitsförde-

rung, Krankheitsprävention, Kuration und Rehabilitation findet selten oder gar nicht

statt. Trotz des rhetorischen Aufwandes, der dazu gelegentlich betrieben wird, und

entgegen allen einschlägigen Empfehlungen aus den Gesundheitswissenschaften

(Badura, 2001). Das moderne BGM versucht die beschrieben Diskrepanz zwischen

Wissensstand und Wirklichkeit aufzuheben. Leitprinzipien des BGM sind die Integra-

tion und die Partizipation. Es integriert die betrieblichen Aktivitäten zum Schutz des

Menschen bei der Arbeit und zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeitsin-

halten, Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation sowie die personenbezogenen

Maßnahmen zur besseren Bewältigung des Arbeitsalltags. Das BGM gibt Orientie-

rung für ein Verhalten der Beschäftigten, vor allem der Führungskräfte, das Sicher-

heit, Gesundheit und Wohlbefinden fördert. Erfolgreich kann es nur sein, wenn alle

Beschäftigtengruppen aktiv beteiligt werden (vgl. Wienemann, 2002).

Forderungen zur Modifikation des Arbeitsplatzes bestehen nicht erst seit der Erstar-

kung des BGM in den 90er Jahren. Die geschichtliche Entwicklung lässt sich bis in

das vorletzte Jahrhundert verfolgen. Maßnahmen zur Suchtprävention (um 1890)

oder die Einführung der Reichsversicherungsordnung (1911) können als erste Indi-

zien für die Auseinandersetzung mit den Schlagworten Arbeit und Gesundheit ange-

sehen werden.

Innerhalb der Ausarbeitung soll versucht werden einen Überblick über die bedeutsa-

men Strukturen und die maßgeblichen Einflussfaktoren des BGM zu vermitteln. Bei

genauerer Betrachtung eröffnet sich ein großes Betätigungsfeld für die Berufsgruppe

der Sportwissenschaftler, die sich gerade im Bereich der Gesundheitsförderung in-

nerhalb des BGM, gut platzieren können.

- 2 -


Definitionen des BGM

Wienemann (2002) beschrieb das BGM als ,,[...]die bewusste Steuerung und Integra-

tion aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Ge-

sundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten"

In der Luxemburger Deklaration (1997) wird die

betriebliche Gesundheitsförderung

(BGF) definiert. Sie umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Ar-

beitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden

am Arbeitsplatz.

Häufig werden die Begriffe BGM und BGF synonym verwendet, jedoch handelt es

sich bei der BGF um einen Baustein des BGM. In den folgenden Kapiteln soll dies

weiter vertieft werden. Bei genauerer Betrachtung der Definition nach Wienemann

fällt auf, dass es innerhalb des BGM um einen multimodalen Ansatz handelt. Jeder

innerbetriebliche Prozess soll entsprechend der bekannten Gesundheit erhaltenden

und förderlichen Kriterien umstrukturiert werden. Dieses impliziert Maßnahmen die

weit über den Einflussbereich einzelner Anspruchsteller (Stakeholder: z.B. Arbeit-

nehmer u. Arbeitgeber) des BGM hinausgehen und somit nicht per Definition der Lu-

xemburger Deklaration folgen kann. Anzuführen wären hier beispielsweise rechtliche

Rahmenbedingungen die sich außerhalb des Einflussbereiches der Stakeholder des

BGM bewegen.

Arbeitsmarkt im Wandel (Standortbestimmung)

Zwei Faktoren beeinflussen den die Aktuelle Arbeitsmarktsituation insbesondere und

können als maßgeblich für eine notwendige Etablierung des BGM angesehen wer-

den.

1. Der demographische Wandel

2. Die Entwicklung von der Produktions- zur Dienstleistungsgesellschaft

Ein Wandel der Alterstruktur innerhalb der Bevölkerung führt aktuell verstärkt zu al-

ternden Belegschaften. Damit geht auch eine Beeinflussung des Arbeitsmarktes

durch altersbedingte Ausfälle (z.B. durch Erkrankungen des: Muskuloskeletalen-

Systems, Herz-Kreislauf-Systems, etc.) einher.

Zudem ist festzustellen, dass der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, die grund-

sätzlich geringeren körperlichen Belastungen ausgesetzt ist, nicht zu einer Reduktion

- 3 -



Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/130800/betriebliches-gesundheitsmanagement
please wait Bitte warten