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Pflegeplanung Inkontinenz (mit Falldarstellung)

Termpaper, 2003, 11 Pages
Author: Tobias Petzold
Subject: Nursing Science

Details

Institute: Sozial Pädagogisches Institut
Tags: Pflegeplanung, Inkontinenz, Falldarstellung)
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 11
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V19121
ISBN (E-book): 978-3-638-23314-9
ISBN (Book): 978-3-638-93939-3
File size: 153 KB

Abstract

Pflege,Altenpflege,Pflegeplanung,Inkontinenz


Excerpt (computer-generated)

Pflegeplanung Inkontinenz (mit Falldarstellung)

 

 

Tobias Petzold

Inhalt

Einleitung

1.Grundlagen der Pflegeplanung

1.1 Inkontinenz im Alter

2. Fallbeispiel

3. Pflegeplanung

4. Auswertung

5. Schlussbemerkungen






Einleitung

In der folgenden Hausarbeit, die ich im Rahmen meiner Schulausbildung zum Altenpfleger schreibe, soll es darum gehen, wie man eine Pflegeplanung anhand eines Fallbeispiels entwerfen könnte. Als Pflegeproblem und Schwerpunkt wähle ich Harninkontinenz bei alten Menschen, da diese einen sehr bedeutenden Stellenwert hat und fast jeder Senior damit belastet ist. Im folgenden soll es kurz um die Pflegeplanung und ihren Zweck gehen. Dann erläutere ich die wichtigsten Harninkontinenzformen, bevor dann das Fallbeispiel zu lesen sein wird.

1.Grundlagen der Pflegeplanung

Die "Pflege" des alten Menschen sollte nicht mehr einfach nur als Pflege betrachtet werden! Zeiten, wo Pflege als starr, gleichförmig und unpersönlich ablief, sind vorbei. Seit den 70iger Jahren wurde begonnen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser umzustrukturieren. Es wird dabei angestrebt, die Pflege auf den zu Pflegenden individuell zugeschnitten und effizienter zu gestalten. Geplante Pflege und Handeln als Gegenpol zur bislang überwiegend intuitiven und an starren Standards ausgerichteten Pflege, die sich zudem einseitig auf den Körper des Patienten konzentriert. Um diesen Anspruch gerecht werden zu können, müssen weitere Voraussetzungen geschaffen werden. Das Zauberwort dafür heißt Pflegeplanung. Die Forderung nach Pflegeplanung ist somit eine Aufforderung an den Pflegenden, sich bewusst mit der Situation und der Problematik des einzelnen alten Menschen auseinander zusetzen.

Die Pflegeplanung soll ein Arbeitsinstrument professioneller Pflege sein. Anhand eines Pflegemodells wird die Gesamtbedürftigkeit ermittelt. Hier werden die individuellen Pflegeprobleme des zu Pflegenden festgestellt. Die Pflegeplanung funktioniert als Teil im Pflegeprozess, der sich in sechs Schritte gliedert:

1. Informationssammlung
2. Erfassen der Probleme und Ressourcen
3. Festlegung der Pflegeziele
4. Festlegung der Pflegemaßnahmen
5. Durchführung der Pflegemaßnahmen
6. Ergebnis auswerten/ Evaluation

Die Ziele der Pflegeplanung sollen realistisch und erreichbar gestellt werden, außerdem sollen sie überprüfbar sein. Die Maßnahmen sind für alle Pflegenden verbindlich; es soll auch danach gehandelt werden. Die Pflegeplanung muss in vorgegebenen Abständen, ausgewertet und aktualisiert werden. Eine wichtige Grundlage der Pflegeplanung ist zudem die Dokumentation. Sie macht die Pflege transparent und nachvollziehbar. Die Pflegeplanung erhöht die Qualität und Quantität der Pflege. Mit ihrer Hilfe werden gegebene Mittel, wie Pflegematerialien und Personal effizient ausgenutzt.

1.1 Inkontinenz im Alter

[...]


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