Der Gesellschaftsvertrag bei Hobbes und Rousseau - ein Vergleich

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Details

Titel: Der Gesellschaftsvertrag bei Hobbes und Rousseau - ein Vergleich
Autor: Jörg Beilschmidt
Fach: Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Veranstaltung: Theoriekurs
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (Institut für Politisches Wissenschaft)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 13
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 159 KB
Archivnummer: V19662
ISBN (E-Book): 978-3-638-23731-4

Textauszug (computergeneriert)

‚Der Gesellschaftsvertrag bei
Hobbes und Rousseau - ein Vergleich′



Hausarbeit vorgelegt von: Jörg Beilschmidt

Inhalt

I. Einleitung 3

II. Gliederung der Arbeit 4

III. Thomas Hobbes

a) Anthropologie und historischer Hintergrund 5
b) Der Gesellschaftsvertrag 6

IV. Jean-Jacques Rousseau

a) Anthropologie und historischer Hintergrund 7
b) Der Gesellschaftsvertrag 8

V. Die Gesellschaftsverträge im Vergleich 9

VI. Hobbes vs. Rousseau - ein persönliches Fazit 10

VII. Literaturliste 12


 


 

I. Einleitung

Thomas Hobbes und Jean-Jacques Rousseau - zwei der bedeutendsten Köpfe der politischen Wissenschaft, deren politische Theorien auch Jahrhunderte nach ihrem Tod nichts von ihrer Faszination verloren haben. Ihre Ideen, geboren aus Elend (Hobbes) oder drohender Verelendung (Rousseau), haben alle künftigen Generationen von Politikwissenschaftlern beeinflusst, ihre Wertvorstellungen haben die westliche Politik entscheidend geprägt. Ob ihre Theorien als grundsätzlich konträr angesehen werden, ob ihnen vorgeworfen wird, der Diktatur Tür und Tor zu öffnen oder ob man ihre Anthropologie diabolisiert - die Bedeutung ihrer Staatskonzeptionen sind nicht zu leugnen.

Daher bietet sich an, den Gesellschaftsvertrag des selbsternannten Begründers der modernen Politikwissenschaft, Thomas Hobbes, dem "Contract Social′ von Jean-Jacques Rousseau gegenüber zu stellen und zu versuchen, die Kernaussagen beider zu vergleichen. Dass dies im Rahmen einer Hausarbeit nur oberflächlich geschehen kann und ihrem Werk eigentlich kaum gerecht wird, ist selbstverständlich. Daher beschränke ich mich darauf, die Motivation hinter dem Gesellschaftsvertrag näher zu beleuchten. Dies scheint mir wichtiger, als die Modalitäten des zu kreierenden Staates zu analysieren. Zwar hatten sowohl Hobbes als auch Rousseau genauere Vorstellungen von ihren bevorzugten Staatformen. Für den einen war die Monarchie das Ideal, für den anderen die Demokratie. Allerdings schlossen beide nicht aus, dass andere Staatsformen möglich sind, und so scheint mir eine Konzentration auf die Anthropologie und die Entstehung des Gesellschaftsvertrages interessanter und realisierbarer. Da sich im ‚Contract Social′ nur wenig über den Naturzustand findet, habe ich hierfür den‚Discours sur l′inégalité′ hinzugezogen. Dessen Definition des "homme naturel" ist die Grundlage meiner Arbeit, auch wenn ich weiß, dass sich Rousseaus Meinungen über die Jahre teilweise deutlich gewandelt und damit relativiert haben. Zusätzlich zu Hobbes′ Leviathan bediene ich mich vor allem seiner Werke ‚Vom Menschen′, ‚Vom Körper′ und ‚Vom Bürger′, wobei ich die Zitate allerdings auf den Leviathan beschränkt habe, da dies das zeitlich letzte und wohl auch bedeutendste Werk ist.

II. Gliederung der Arbeit

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