Die Theorie des Gesellschaftsvertrags ist eng mit der Frage nach der Legitimation von Herrschaft und der Rolle des Staates verbunden. Während Rousseau den Gesellschaftsvertrag als eine freiwillige Übereinkunft zwischen gleichberechtigten Individuen sieht, betont Hobbes die Notwendigkeit einer starken Zentralgewalt, um den Naturzustand zu überwinden. In der modernen Diskussion um den Gesellschaftsvertrag spielen auch Fragen der Gerechtigkeit, der Menschenrechte und der Demokratie eine wichtige Rolle. Die Theorie des Gesellschaftsvertrags hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und wird in verschiedenen Disziplinen, wie der Politikwissenschaft, der Soziologie und der Philosophie, diskutiert. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Gesellschaftsvertrag als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.