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Gemeinwesenarbeit und soziale Netzwerkarbeit

Hausarbeit, 2003, 14 Seiten
Autor: Diplom-Sozialpädagoge Benjamin Kriwy
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 14
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V20457
ISBN (E-Book): 978-3-638-24322-3

Dateigröße: 187 KB


Textauszug (computergeneriert)

Gemeinwesenarbeit und soziale Netzwerkarbeit

 


von Benjamin Kriwy

Inhaltsangabe

1. Einleitung 2

2. Gemeinwesenarbeit 2

2.1 Wohlfahrtsstaatliche Gemeinwesenarbeit 2
2.2 Integrative Gemeinwesenarbeit 3
2.3 Aggressive Gemeinwesenarbeit 3
2.4 Katalytisch-aktivierende Gemeinwesenarbeit 3
2.5 Integrative, lebensweltliche Gemeinwesenarbeit als Netzwerk 4

3. Soziale Netzwerke 4

3.1 Merkmale sozialer Netzwerke 5
3.2 Funktionen sozialer Netzwerke 5
3.3 Netzwerkanalyse 6

4. Der Vernetzungsgedanke 7

5. Beispiel eines Modells lokaler Gemeinwesenarbeit 8

6. Schlussteil 13

Literaturverzeichnis 14

 


 

 

 

1. Einleitung

Begriffe wie Soziale Netzwerke, Netzwerkarbeit und Vernetzung sind heutzutage ein wichtiger Bestandteil in allen Bereichen der sozialen Arbeit geworden. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Gemeinwesenarbeit und soziale Netzwerkarbeit. Zu Beginn möchte ich die Begriffe Gemeinwesenarbeit und soziale Netzwerke klären und erörtern. Im weiteren Verlauf werde ich anhand eines Beispiels lokaler Gemeinwesenarbeit die Zusammenhänge zwischen Gemeinwesenarbeit und sozialen Netzwerken, sowie die Bedeutung von Netzwerkarbeit im Gemeinwesen darstellen.

2. Gemeinwesenarbeit (GWA)

In der Fachliteratur wird Gemeinwesenarbeit neben der Einzelfallhilfe und der Gruppenarbeit gemeinhin als dritte Methode der Sozialarbeit verstanden, die „im Gegensatz zu den anderen Methoden ganze Nachbarschaften, Stadtteile und Gemeinden zum Gegenstand sozialpädagogischer Einflussnahme macht“1. Idealtypisch lässt sich Gemeinwesenarbeit in die drei Ansätze Territoriale, Funktionale und Kategoriale Gemeinwesenarbeit differenzieren. Im folgenden möchte ich nun einen kurzen kritischen Überblick über die Grundformen der GWA geben, die sich seit etwa 1970 herausgebildet haben2.

2.1 Wohlfahrtsstattliche Gemeinwesenarbeit

Bei der wohlfahrtsstaatlichen Gemeinwesenarbeit geht es primär um die Verbesserung des Dienstleistungsangebotes der im Wohnviertel tätigen Institutionen und Behörden. Die Bürger dürfen bei dieser Form von GWA zwar mitentscheiden und die Gemeinwesenarbeit leistet soziale Hilfe, doch alle wichtigen Entscheidungen werden durch die Institutionen getroffen3. Netzwerke werden in dieser Form der GWA nicht aufgebaut. Da Selbsthilfe und Selbstorganisation der Betroffenen um z.B. die Verhältnisse im Wohnbereich zu verändern, nicht das primäre Ziel der wohlfahrtsstaatlichen GWA sind, besteht hierbei die Gefahr die Betroffenen zu passiven Empfängern sozialer Hilfe zu machen.

2.2 Integrative Gemeinwesenarbeit

[...]


1 Kreft / Mielenz, 1980, S.232
2 vgl. Hinte / Karas, 1989, S.11ff
3 vgl. Noack, 1999, S.18


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