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Managementkonzepte - Ein Überblick

Termpaper, 2001, 24 Pages
Author: Achim Heinrichs
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Termpaper
Year: 2001
Pages: 24
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V2135
ISBN (E-book): 978-3-638-11306-9

File size: 346 KB
Notes :
Die Arbeit stellt kurz und knapp die wichtigsten Managementkonzepte, ihre Entstehung, Entwicklung und Kernpunkte dar.460 KB



Excerpt (computer-generated)

 

Universität der Bundeswehr München
Fakultät für Pädagogik

,,Managementkonzepte"
-
Ein Überblick -

Hausarbeit im Wahlpflichtfach
,,Organisations- und Personalentwicklung"
im
Wintertrimester 2001
 

von
Achim Heinrichs

 

 

Inhaltsverzeichnis 2

1. Einleitung 3

2. Hauptteil 4

2.1 Herleitung der Entstehung von Management 4
2.1.1 Begriffsbestimmung / Definition 5
2.1.2 Ausgangsprobleme in Unternehmen 6
2.1.3 Lösung 7
2.1.4 Managementfunktionen 8

2.2 Entwicklung von Managementansätzen 10
2.2.1 TAYLORISMUS als Ausgangspunkt 10
2.2.2 Historische Entwicklung und Entwicklungsstufen 13

2.3 Die bekanntesten Ansätze und Konzepte 15
2.3.1 Die auf einen Erfolgsfaktor zielenden Konzepte 15
2.3.2 Die revolutionären (ganzheitlichen) Konzepte 19

2.4 Gemeinsamkeiten der Konzepte 20

3. Schluss 22

Literaturverzeichnis 23

Abbildungen:

Abbildung 1:
Der Managementprozess 9

 

 

1. Einleitung

Seit der Etablierung des Managements in Deutschland Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gab es viele Veränderungen rund um dieses Thema. Diese Veränderungen betrafen den Produktionsprozess ebenso wie die Struktur der Unternehmen, die Situation des Marktes ebenso wie die der Gesellschaft, den technischen Entwicklungsstand ebenso wie den wissenschaftlichen. All diese Faktoren führten ebenfalls zu Veränderungen auf Seiten des Managements. Verschiedene Stadien und Entwicklungsstufen formten und kennzeichneten nicht nur die Tätigkeiten und Funktionen ausführenden Arbeiter oder der Kapitaleigner, sondern auch in erheblichen Maße die neu eingeschobene Ebene des Managements.

In dieser Arbeit möchte ich Hintergründe der Entstehung dieser Managementebene, die fortlaufende Entwicklung dieser und die mit ihr entstandenen Managementkonzepte darstellen und beschreiben.

Ausgehend möchte ich die Entstehung des Managements skizzieren, und werde dazu auf die arbeitspolitische Lage im 19. Jahrhundert eingehen. Neben wichtigen Definitionen werde ich Ausgangsprobleme, deren Lösungen und die ersten Funktionen und Anforderungen an das Management aufzählen, um dann das erste wissenschaftlich konzipierte Managementmodell vorzustellen. Aufbauend darauf entstanden in den Folgejahren, eng verbunden mit wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, zahlreiche weitere Konzepte, auf welche ich mich anschließend konzentrieren werde.

In den letzten beiden Kapiteln werde ich die bekanntesten neueren Managementkonzepte aufzählen und zentrale Gemeinsamkeiten herausarbeiten um einen möglichst komplexen Überblick über die Entwicklung und die Vielfalt von Managementkonzepten zu geben.

2. Hauptteil

2.1 Herleitung der Entstehung von Management

Als Grundlage für die Entstehung des (ökonomisch orientierten) Managements im heutigen Sinne kann man wohl den Wandel der Produktionsformen im 19. Jahrhundert1 nennen. Dieser trat durch die einsetzende Industrialisierung zu Tage, und stellte sich entscheidend durch die Trennung von Eigentum und Unternehmensführung, also durch Arbeitsteilung, dar.

,,Jahrhunderte lang waren es Bauern, Handwerker und Händler usw., die die Menschen mit dem versorgten, was sie zum Leben brauchten. Heute werden unsere Güter zum größten Teil von großen Organisationen erstellt, Organisationen, die von Managern geleitet werden." (STEINMANN/SCHREYÖGG 2000, S. 5) Die Autoren messen dem Management eine herausragende Bedeutung, ja sogar eine zentrale gesellschaftliche Rolle, bei (vgl. ebenda).

Sehr eindrucksvoll und ausführlich beschreibt auch STAEHLE diese Entwicklung. Er stellt den Weg vom ausgehenden 18.Jahrhundert, geprägt durch handwerkliche Arbeit, über das Verlagwesen und die Manufaktur bis hin zur Fabrik dar, deren schnelle Ausbreitung über das gesamte Bundesgebiet durch die Erfindung der zentralen Energiequellen wie Wind, Wasser, später Dampf und Gas, bis schließlich um 1880 die dezentrale Energieart Elektrizität, erheblich unterstützt, sogar erst ermöglicht wird. In der fabriktypischen Produktionsweise liegt der Schlüssel zur Notwendigkeit eines Managements.

,,Die Spezialisierung des Arbeiters auf einen einzigen, leicht zu erlernenden Arbeitsgang nimmt zu; die Aufgaben- und Rollenteilung zwischen Arbeiter und Management (kaufmännische und technische Direktion) wird weiter ausdifferenziert." (STAHELE 1999, S. 8-9) Er kennzeichnet das Fabriksystem weiter durch hohe Mechanisierung, hohe Arbeitsteilung und Massenfertigung in großen zentralisierten Werkstätten. Der auf Seiten der Firmeneigner stark steigende Kapitaleinsatz verlangt nach möglichst exakten ökonomischen Daten, schriftlichen Verträgen und der Formalisierung der organisatorischen Strukturen und Abläufe innerhalb der Betriebe. ,,Hierzu sind Managementfunktionen, wie Planung (Prognose, Arbeitsvorbereitung), Organisation (Abteilungsbildung) und Kontrolle (Aufsicht, Rechnungslegung) notwendig." (STAEHLE 1999, S. 9)

2.1.1 Begriffsbestimmung / Definition

Erstmals in der Literatur aufgeführt wurde der Begriff Management „im England des 19. Jh. und wenig später auch in den USA.“ (STAEHLE 1999, S. 71) Schlägt man heute den Begriff Management in Lexika, sowohl allgemeinen, wirtschaftlichen als auch soziologischen, nach, trifft man auf eine Vielzahl verschiedener Definitionen. Dies liegt zum einen an den unterschiedlichen Ausgangslagen, den spezifisch angesprochenen Konsumenten dieser Lektüren sowie der in den differenzierten Fachgebieten vorherrschenden Hintergründen.

Grundsätzlich umfasst der Begriff Management aber zwei Ebenen: Management wird zum einen als Institution verstanden, andererseits als Gesamtheit aller Aufgaben, die zur Steuerung eines Systems erfüllt werden müssen. Dementsprechend wird in der Managementlehre zwischen einem „institutionellen Ansatz“ und einem „funktionalen Ansatz“ unterschieden. (vgl. STAEHLE 1999, S. 71f; STEINMANN/SCHREYÖGG 2000, S. 5-6; ULRICH/FLURI 1995, S. 13-15; u.a.)

a) institutioneller Absatz:

Die Institution Management umfaßt alle Personen und Personengruppen in einer Organisation, die eine Vorgesetzten- und Leitungsfunktion wahrnehmen, die also über Kompetenzen zur Festlegung, Steuerung und Koordination sowie Kontrolle der Aktivitäten untergeordneter Personen und Stellen verfügen.

b) funktionaler Ansatz:

Management als Funktion meint die Summe aller Handlungen und Aktivitäten, die der Steuerung des Leistungsprozesses in der Organisation dienen und dementsprechend nicht ausführender Art2 sind. (vgl. STAEHLE 1999, S. 71f.; STEINMANN/SCHREYÖGG 2000, S. 5-6; ULRICH/FLURI 1995, S. 13-15)

Um den Begriff Management und alle damit verbundenen Aufgaben, Theorien und Probleme möglichst vollständig verstehen zu können, werde ich im folgenden auf die Ausgangsprobleme in Organisationen, die eine Managementebene innerhalb von Unternehmen überhaupt erst notwendig werden ließen, und die sich daraus entwickelnden Managementfunktionen eingehen, um dann schließlich auf die verschiedenen Managementkonzept zu sprechen zu kommen, die die Umsetzung dieser Aufgaben auf unterschiedliche Art und Weise zu realisieren versuchen.

2.1.2 Ausgangsprobleme in Unternehmen

Wie bereits in Abschnitt 2.1 beschrieben war die Grundlage für die Notwendigkeit der Entstehung einer Ebene zwischen Unternehmensleitern und den Arbeitern (hier den Produktionskräften) das Einsetzen der Industrialisierung mit all den dazugehörigen Faktoren wie fortlaufende Entwicklung, damit stark korrelierende Technisierung und Prozessen wie Arbeitsteilung, Veränderung der Produktionsformen etc..

[...]


1 Die Jahresangaben beziehen sich auf das heutige Deutschland; etwa England war ,,uns" bereits ca. 100 Jahre voraus.

2 Ausführungsfunktionen sind dadurch charakterisiert, daß die wesentlichen Entscheidungen bezüglich der Ziele, Maßnahmen und Mittel bereits getroffen und klar vorgegeben sind. (Vgl. ULRICH/FLURI 1995, S. 14)


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