Geschäftsprozessmanagement und Total Quality Management in heterogenen Systemlandschaften

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Details
Autor: Martin Wienand
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation
Veranstaltung: ERP: Geschäftsprozessmanagement und Workflowmanagement in
Institution/Hochschule: Universität Kassel (WiWi)
Jahr: 2003
Seiten: 27
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 22 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 310 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-25022-1
ISBN (Buch): 978-3-638-64705-2
Zunächst werden der Prozessbegriff und der Begriff Geschäftsprozessoptimierung definiert und abgegrenzt. Danach werden Optimierungskriterien zur GPO erläutert und Unterstützungstools zur GPO (z.B. ARIS) aufgeführt und erklärt und dies besipielhaft an einem Geschäftsprozess gezeigt. Dann folgen Erklärungen zum Business Reengineering und zum Qualitätsmanagement. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000(bzw.:2000), Qualitätsregelkreise und TQM werden erläutert. [...]
Zusammenfassung / Abstract
Seit Beginn der 90er Jahre gilt Prozessorientierung als unverzichtbare Maxime der Unternehmensgestaltung. Besonders in den letzten Jahre haben viele Unternehmen Maßnahmen zur verstärkten Ausrichtung an ihre Geschäftsprozesse initiiert. Die Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes haben viele Unternehmen dazu gezwungen, ständig ihre Position am Markt zu überprüfen. Der zunehmenden Komplexität, resultierend bspw. aus Veränderung des Käuferverhaltens (Individualisierung des Nachfrageverhaltens) und der zunehmenden Wettbewerbsdynamik, kann nicht einfach durch zusätzliche Koordinationsmechanismen begegnet werden.1 Zum Erfolg führt vielmehr die Steigerung der Effizienz und innovativen Durchführung innerbetrieblicher Abläufe. Möglichkeiten für die Optimierung von innerbetrieblichen Abläufen, und damit Geschäftsprozessen, bestehen z.B. in der Durchführung von Prozessoptimierungs-Maßnahme, mit dem Resultat über effizientere Prozesse die Produktqualität und die Arbeitseffizienz zu steigern und damit nicht zuletzt die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zusätzlich ist auch die Einführung und sich i.d.R. daran anschließende Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems zu empfehlen, um bereits durch optimierte Abläufe sicherzustellen, dass bspw. der Ausstoß von fehlerhafter Ware in einem Unternehmen nahezu ausgeschlossen ist. Diese beiden Maßnahmen werden in der vorliegenden Arbeit vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf dem Total Quality Management, also dem ganzheitlichen Qualitätsmanagement liegt. Außerdem werden die Zusammenhänge zwischen Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung näher beleuchtet.
Textauszug (computergeneriert)
Geschäftsprozessmanagement und Total Quality Management
von: Martin Wienand
INHALTSVERZEICHNIS
1. EINLEITUNG 1
2. PROZESSMANAGEMENT 1
2.1 DER PROZESSBEGRIFF – DEFINITION UND ABGRENZUNG 1
2.2 GESCHÄFTSPROZESSOPTIMIERUNG – DEFINITION UND ABGRENZUNG 4
2.2.1 Optimierungskriterien 4
2.2.2 Unterstützungstools zur GPO 5
2.2.3 Beispielhafte Geschäftsprozessoptimierung 9
2.3 BUSINESS REENGINEERING 10
3. QUALITÄTSMANAGEMENT 11
3.1 QUALITÄT – DEFINITION UND ABGRENZUNG 12
3.2 QUALITÄTSREGELKREISE 13
3.3 ZERTIFIZIERUNG NACH DIN EN ISO 9000 BZW. DIN EN ISO 9000:2000 13
3.4 TOTAL QUALITY MANAGEMENT 14
3.4.1 Total Quality Management – Definition und Abgrenzung 14
3.4.2 Ziele einer TQM-Einführung 15
3.4.3 Risiken einer TQM-Einführung 16
4. INTEGRATION VON PROZESSMANAGEMENT UND TQM 17
4.1 PROZESSORIENTIERUNG ALS ASPEKT DES QUALITÄTSMANAGEMENT 17
4.2 PROZESSORIENTIERTE TQM EINFÜHRUNG 18
4.2.1 Phase 1: Projektorganisation 18
4.2.2 Phase 2: Prozessoptimierung 19
4.2.3 Phase 3: Qualitätsmanagement-Dokumentation 19
4.2.4 Phase 4: Auditierung und Zertifizierung 20
5. FAZIT 21
LITERATURVERZEICHNIS 22
1. Einleitung
Seit Beginn der 90er Jahre gilt Prozessorientierung als unverzichtbare Maxime der Unternehmensgestaltung. Besonders in den letzten Jahre haben viele Unternehmen Maßnahmen zur verstärkten Ausrichtung an ihre Geschäftsprozesse initiiert. Die Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes haben viele Unternehmen dazu gezwungen, ständig ihre Position am Markt zu überprüfen. Der zunehmenden Komplexität, resultierend bspw. aus Veränderung des Käuferverhaltens (Individualisierung des Nachfrageverhaltens) und der zunehmenden Wettbewerbsdynamik, kann nicht einfach durch zusätzliche Koordinationsmechanismen begegnet werden.1 Zum Erfolg führt vielmehr die Steigerung der Effizienz und innovativen Durchführung innerbetrieblicher Abläufe.
Möglichkeiten für die Optimierung von innerbetrieblichen Abläufen, und damit Geschäftsprozessen, bestehen z.B. in der Durchführung von Prozessoptimierungs-Maßnahme, mit dem Resultat über effizientere Prozesse die Produktqualität und die Arbeitseffizienz zu steigern und damit nicht zuletzt die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Zusätzlich ist auch die Einführung und sich i.d.R. daran anschließende Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems zu empfehlen, um bereits durch optimierte Abläufe sicherzustellen, dass bspw. der Ausstoß von fehlerhafter Ware in einem Unternehmen nahezu ausgeschlossen ist. Diese beiden Maßnahmen werden in der vorliegenden Arbeit vorgestellt, wobei ein Schwerpunkt auf dem Total Quality Management, also dem ganzheitlichen Qualitätsmanagement liegt. Außerdem werden die Zusammenhänge zwischen Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung näher beleuchtet.
2. Prozessmanagement
Zum weiteren Verständnis der Geschäftsprozess-Optimierung ist zunächst die Klärung des Begriffes des Geschäftsprozesses inklusive der Erläuterung der Optimierungskriterien von Geschäftsprozessen notwendig.
2.1 Der Prozessbegriff – Definition und Abgrenzung
[...]
1 Vgl. Adam, D.; Rollberg, R. (1995), S. 667-670.
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