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Termpaper, 2003, 12 Pages
Author: Frank Hauß
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Tags: Umstellung, Rechnungslegung
Year: 2003
Pages: 12
Grade: 1,5
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-25439-7
File size: 222 KB
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Excerpt (computer-generated)
Gründe für die Umstellung der
Rechnungslegung von HGB auf IAS
Vorgelegt von: Frank Hauß
Inhaltsübersicht
1. Einleitung und Themeneingrenzung S. 2
2. Internationale Harmonisierung der Rechnungslegung S. 2
3. International Accounting Standards S. 3
4. Gründen für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IAS. S. 5
4.1. Öffnung für internationale Kapitalmärkte S. 5
4.2. Orientierung an den Bedürfnissen der shareholder S. 5
4.3. Vereinheitlichung des internen Konzernreportings S. 6
4.4. Vergleichbarkeit mit Wettbewerbern S. 6
4.5. Vorteile für Investoren und Finanzanalysten S. 6
4.6. IAS im Verhältnis Mutter-/Tochterunternehmen S. 7
4.7. Andere Gründe S. 7
5. Umstellungserfordernisse und –möglichkeiten S. 7
6. Mögliche Bedenken gegen eine Harmonisierung der Rechnungslegung S. 8
7. Fazit und abschließende Bemerkungen S. 9
Literaturverzeichnis S. 11
1. Einleitung und Themeneingrenzung
Transparenz und Information durch eine international einheitliche Rechnungslegungssprache und damit eine größtmögliche Vergleichbarkeit aller Unternehmen ist das Ziel der internationalen Rechnungslegung. Bei der Erstellung von Bilanzen finden in Deutschland immer mehr die sog. International Accounting Standards (IAS) Beachtung. Die vorliegende Hausarbeit befaßt sich mit den Gründen für die Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IAS. Ein direkter Vergleich der einzelnen handelsrechtlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) mit den Bilanzierungsvorschriften nach IAS und ein Befund, welches das „bessere“ Rechnungslegungssystem ist, wird aber ausdrücklich nicht angestrebt. Vielmehr werde ich der Frage nachgehen, warum sich deutsche Unternehmen verstärkt für einen Jahresabschluß nach den Richtlinien des IASC entscheiden.
2. Internationale Harmonisierung der Rechnungslegung
„Unter Harmonisierung ist ein Vorgang zu verstehen, bei dem die Anzahl der Unterschiede in den unterschiedlichen Rechnungslegungspraktiken zwischen den Rechnungslegungssystemen zweier (oder mehrerer) Länder durch wechselseitige Aufgabe bzw. Übernahme von Rechnungslegungspraktiken reduziert wird und so eine Konzentration auf eine reduzierte Anzahl übereinstimmender, gemeinsamer interna tionaler Rechnungslegungspraktiken erfolgt.“1 Diese Definition zeigt bereits, daß es nicht darum geht, aus den bestehenden Rechnungslegungssystemen das beste herauszusuchen und alle anderen Systeme hierauf einzuschwören, sondern es soll durch eine Unterschiedsreduzierung eine Vergleichbarkeit und Standardisierung erfolgen.
Im europäischen Harmonisierungsprozeß wird jedoch nur ein Vergleichbarkeitsniveau mit dem Ziel der Gleichwertigkeit der Rechnungslegungssysteme mit einer Vergleichbarkeit in den wesentlichsten Punkten angestrebt,2 Eine „Überharmonisierung“ im Sinne einer Standardisierung soll vermieden werden. Zur Harmonisierung der Rechnungslegung sind durch die EU bisher die 1. (Publizitätsrichtlinie), die 4.(Bilanzrichtlinie), die 7.(Konzernabschlußrichtlinie) und die 8.EURichtlinie (Prüfungsrichtlinie) erlassen worden.3 Es besteht jedoch ein Konsens, daß darüber hinaus eine Notwendigkeit zur weiteren Harmonisierung besteht, nicht zuletzt durch die Aktivitäten internationaler standard setter. Ein immer größeres Gewicht erlangen hierbei die International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standards Committee (IASC).
3. International Accounting Standards
[...]
1 Bernhard Pellens; Internationale Rechnungslegung; Schäfer-Poeschel Verlag Stuttgart 1998; S. 338 (im folgenden zitiert als: Pellens)
2 Vgl. Pellens; S.339
3 Vgl. Pellens; S.354
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