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Die Redefluss-Störungen Stottern und Poltern

Presentation (Handout), 2004, 15 Pages
Author: Christina Lindner-Zabel
Subject: Medicine

Details

Category: Presentation (Handout)
Year: 2004
Pages: 15
Grade: unbenoteter Leistungsnachweis
Bibliography: ~ 6  Entries
Language: German
Archive No.: V22260
ISBN (E-book): 978-3-638-25654-4

File size: 444 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Redefluss-Störungen Stottern und Poltern

 


von: Christina Lindner-Zabel

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung S. 3

2. Überblick über Störungen des Sprechens und der Sprache S. 3

3. Stottern S. 4

· Definition
· Häufigkeit
· Beginn
· Formen
· Sekundäre Symptome
· Ursachen
· Therapie
· Prognose
· Abgrenzung zum Entwicklungsstottern

4. Poltern S. 9

· Definition
· Symptome
· Ursachen
· Therapie und Prognose

5. Zusammenfassung S. 11

6. Literaturverzeichnis S. 12

7. Anhang S. 13

 


 

 

1. Einführung

Stottern ist ein Phänomen, mit dem wohl schon jede/r einmal in Berührung gekommen ist, vielleicht weil der Klassenkamerad gestottert hat oder weil man selbst die erste große Liebeserklärung nur unter Stottern hervorgebracht hat.

Die Reaktionen auf und der Umgang mit diese/r Störung sind ganz unterschiedlich: die einen finden sie höchst amüsant, wovon viele Witze zeugen („Trifft ein Stotterer einen Glatzköpfigen und fragt diesen: <Wwwwwas kkkkostet denn ddddein Haarschnitt?> Der Glatzköpfige antwortet: <Weniger als bei dir ein Ortsgespräch!> “). Mitunter sicherlich ein Grund dafür, dass viele Betroffene versuchen, Situationen zu umgehen, die ihr Stottern preisgeben könnten. Andere Stotterer haben auch mit ihrer Krankheit Karriere gemacht: Winston Churchill, Bruce Willis, Marylin Monroe, Gareth Gates- die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Der US- Sänger „Scatman John“ machte aus seiner Krankheit einen Song, widmete sein erstes Album allen stotternden Menschen. Als er dafür den Grammy erhielt, brauchte er zehn Minuten, um sich in zwei Sätzen für die Auszeichnung zu bedanken. Das Phänomen Poltern ist dagegen eher unbekannt, obwohl es den meisten Menschen ebenso schon mal begegnet oder gar passiert sein dürfte.

Die folgende Arbeit möchte einen ersten Überblick über diese beiden Redeflussstörungen, ihre möglichen Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bieten.

2. Überblick über Störungen des Sprechens und der Sprache

Unsere Sprache entsteht durch ein Zusammenspiel von Muskeln, Knochen, Zahnstellung, Stimmbändern usw. . Sie wird vom Gehirn gesteuert und ist eng mit der menschlichen Gefühlslage verbunden. So bleibt es nicht aus, dass bei einem so komplexen System auch Störungen auftreten können. Dabei können die verschiedensten Bereiche der Sprache und des Sprechens betroffen sein. Die gängige Literatur zeigt dabei keine einheitliche Klassifizierung der verschiedenen Störungen auf. Ein Überblick sei jedoch im folgenden gegeben (s. dazu Schaubild „Anhang 1“ [Wendlandt 2000, 44]): Als Störungen der Sprache und des Sprechens gelten ein eingeschränktes Sprachverständnis, die Dyslalie (Lautstörung), ein eingeschränkter Wortschatz und der Dysgrammatismus (Störung in der Wort- und Satzbildung). Treten diese vier Auffälligkeiten gemeinsam auf, spricht man von einer Sprachentwicklungsstörung (SES), die unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Die extremste Form der SES ist die Alalie, das Ausbleiben der Sprachentwicklung. Darüber hinaus kann die Kommunikationsfähigkeit gestört sein. Hier spricht man von Mutismus. Ein Kind, das eigentlich schon Sprache erworben hat, teilt sich niemandem, bestimmten Menschen oder in bestimmten Situationen lautsprachlich nicht mehr mit. Näselt ein Kind (Rhinophonie) oder ist sein Stimmklang, die Lautstärke oder die Tonhöhe verändert (Dysphonie) handelt es sich um Störungen der Stimme und des Stimmklangs. Schließlich kann auch der Sprechablauf, auch Redefluss genannt, gestört sein. Unter diese Störungsbilder fallen das Stottern (Balbuties) und das Poltern, von denen im Folgenden die Rede sein soll. (Wendlandt 2000, 41 ff)

3. Stottern:

[...]


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