Arbeitswelt, männliches Rollenverständnis und Erziehungsurlaub für Väter: Eine kritische Auseinandersetzung

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Details
Autor: Dipl. Betriebswirtin Tanja Singh
Fach: Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Veranstaltung: Soziologie der Arbeitwelt
Institution/Hochschule: Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (Soziologie)
Jahr: 2003
Seiten: 19
Note: 1,5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 94 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-26196-8
Textauszug (computergeneriert)
Arbeitswelt, männliches Rollenverständnis und
Erziehungsurlaub für Väter: Eine kritische Auseinandersetzung
von: Tanja Mohrdiek
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1. Erziehungsurlaub (Elternzeit) im Wandel der Zeit – Ein Vergleich unter europäischen Ländern 2
1.1 Deutschland 2
1.2 Andere europäische Länder im Vergleich (einige Beispiele) 3
2. Die Rolle des Vaters innerhalb der Familie und in der Arbeitswelt 4
2.1 In der Familie 4
2.2 In der Arbeitswelt 5
3. Die Vaterrolle und ihre Konflikte, wenn der Vater die Elternzeit in Anspruch nimmt 6
3.1 Familie 6
3.2 Arbeitswelt und Karriere 7
3.3 Soziales Umfeld 10
4. Wie viel Väter nehmen heutzutage die Elternzeit in Anspruch? 11
Resümee 13
Literaturverzeichnis 14
Einleitung
Nach Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz sind Frauen und Männer in der Bundesrepublik Deutschland gleichberechtigt. Ein Gesetz, dass in der Praxis in Verbindung mit dem Erziehungsurlaub kaum zur Anwendung kommt. Zwar wird seit 1986 auch den Männern ein Anspruch auf Erziehungsurlaub zugestanden, doch wird dies auch heute noch kritisiert, denn nur die Mütter seien für die Erziehung der Kinder zuständig, während die Väter für den Familienunterhalt zu sorgen hätten. Im Zuge der Gleichberechtigung ist es für die Frauen in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden, dass sich auch die Männer um die Erziehung der Kinder kümmern. Durch die seit dem 1. Januar 2001 geltende Neuregelung im Bundes- erziehungsgeldgesetz gibt es jede Menge Möglichkeiten, wie die Eltern die Elternzeit gemeinsam gestalten können.
In Schweden zum Beispiel wird der Vater schon seit Jahren mit in den Erziehungsurlaub einbezogen indem von dem Gesetzgeber eingeräumt wird, dass jeweils mindestens 30 Tage von dem anderen Elternteil genommen werden. Wird der Anteil nicht in Anspruch genommen verfällt er. Der Staat versucht so die Eltern gemeinsam dazu zu bringen, für die Betreuung des Kindes zuständig zu sein. In der folgenden Ausarbeitung soll untersucht werden, welche Rolle der Vater innerhalb der Familie und der Arbeitswelt spielt, welche Konflikte sich ergeben können und inwiefern sich die Väter heutzutage an die Elternzeit beteiligen. Aufgrund des begrenzten Umfanges der Hausarbeit konnte im Folgenden nur sehr oberflächlich in die Problematik der Gleichberechtigung innerhalb der Kinderbetreuung eingegangen werden.
Im ersten Kapitel wird beschrieben, wie sich der Erziehungsurlaub in den letzten Jahren gewandelt hat und inwiefern der Vater mit in die Erziehungszeit eingebunden werden kann. Das zweite Kapitel beschäftigt sich damit, welche Rolle der Vater in seinem Umfeld spielt. Des Weiteren wird im dritten Kapitel erläutert, welche Rollenkonflikte es im Umkreis des Vaters geben kann, wenn die Elternzeit in Anspruch genommen wird. Anschließend wird im letzten Kapitel festgestellt, in welchem Umfang von den Vätern die Elternzeit in Anspruch genommen wird. Arbeitswelt, männliches Rollenverständnis und Erziehungsurlaub von Vätern: Eine kritische Auseinandersetzung
1. Erziehungsurlaub (Elternzeit) im Wandel der Zeit – Ein Vergleich unter europäischen Ländern
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