M-Commerce im Bereich der Banken und Sparkassen

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Details
Autor: Marcus Rissmann
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: E-Business
Institution/Hochschule: Fachhochschule Hannover (Fachbereich Wirtschaft)
Jahr: 2004
Seiten: 30
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 503 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-26769-4
Diese Arbeit soll einen Überblick geben, wie Banken und Sparkassen an der neuen Technologie partizipieren und mit welcher Motivation die Kreditinstitute nach Einsatzmöglichkeiten suchen. Dafür werden relevante Zielgruppen sowie aktuelle und mögliche Geschäftsfelder untersucht. In diesem Kontext erhält die Kundenanforderung Sicherheit gesonderte Aufmerksamkeit.
Textauszug (computergeneriert)
M-Commerce im Bereich der
Banken und Sparkassen
von: Marcus Rissmann
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Grundlagen des M-Commerce 3
2.1 Technische Standards 3
2.2 Wertschöpfung durch M-Commerce 5
3 Bank- bzw. Sparkassenkunden im Kontext des M-Commerce 8
3.1 Kundenverhalten 8
3.2 Kundenanforderung 8
3.3 Kundensegmentierung 10
4 Sicherheit 12
4.1 Prinzipien der Sicherheit 12
4.2 Sicherheitsaspekte bei Mobilfunknetzen und Protokollen 14
4.3 Sicherheitsaspekte bei mobilen Endgeräten 15
5 Aktuelle Geschäftsfelder 17
5.1 Mobile Banking & Mobile Brokerage 18
5.1.1 Einsatz in einer Multikanalarchitektur 19
5.1.2 Beispiel: StarMoney Mobil 1.0 der StarFinanz 19
5.2 Weitere Dienstleistungen und Geschäftspotentiale 21
6 Zusammenfassung und Ausblick 23
Schrifttumsverzeichnis 24
1 Einleitung
„With the growing convergence of the internet and the mobile phone, we believe that by 2003 more people will be accessing the web by mobile devices than by fixed pc.” (Ian Garner, Executive, New Products – Vodafone in 2001)1
Von diesem „gewünschten“ Zustand kann in der momentanen Situation des M-Commerce keine Rede sein. In den letzten drei Jahren hat die drahtlose Variante des Internets2 sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Der anfänglichen Euphorie, von der nahezu jedes Telekommunikationsunternehmen angesteckt wurde, folgte eine Phase der Ernüchterung. Bereits in 2001 gingen viele junge Unternehmen im Umfeld des M-Commerce in den Konkurs.3 Getrieben von Investitionen von geschätzten 300 Mrd. $4 in die neue Technologie UMTS wurden die Telekommunikationsunternehmen gezwungen, erfolgreiche Geschäftsmodelle selbst zu entwickeln bzw. den Anreiz zu geben, wertschöpfende, gewinnbringende Anwendungen bereitzustellen. Marktforschungsinstitute wie Durlacher verstärkten den Druck. Sie errechneten z.B. Jahresumsätze in 2005 von 76,4 Mrd. $ für den europäischen Raum.5
Auch für Banken und Sparkassen, eine der großen Playergruppen im M-Commerce6, galt es, dem technologischen Fortschritt zu folgen und Kunden Alternativen zu bieten, das tägliche Bankgeschäft zu erledigen. Selbst die Zusammenarbeit des W3C’s und des WAP-Forums und der durch das WAP-Forum in 1999 geschaffene Kommunikationsstandard WAP konnten dem M-Commerce nicht zum Durchbruch verhelfen. Die mangelnde Attraktivität der mobilen Endgeräte, die verzögerte Einführung des UMTS-Netzes, die durch die Nutzung des GSM-Netzes geringen Übertragungsraten und die derzeitigen hohen Verbindungskosten sind mögliche Ursachen für die geringe Akzeptanz in dieser Phase.
Dennoch wird erwartet, dass die Entwicklung der Infrastruktur des M-Commerce weiter fortschreitet. Dadurch gewinnen Anwendungen des M-Commerce an Bedeutung. Nach einer Schätzung von A.T. Kearney und der University of Cambridge werden ca. 48% der weltweiten Nutzer mobiler Endgeräte bereits in 2003 und weitere 31% in diesem Jahr ihr Gerät im Hinblick auf die wachsende mobile Internetnutzung austauschen. Mehr als 80% der Nutzer wissen, dass mit der heutigen Technologie Multimedia- Anwendungen, wie das Verschicken von Bildnachrichten, möglich sind. Laut der Studie sind ca. 64% bereit, für diesen Service zu bezahlen.7 Die steigende Beachtung solcher Dienste rückt den gesamten M-Commerce in den Blickpunkt der Anbieter. Banken und Sparkassen in Deutschland bezeugen ein berechtigtes Interesse am Ausbau der Marktpotenziale. Dies wird durch eine Prognose unterstützt, dass in 2006 mehr als 7 Millionen Kunden der Kreditinstitute Mobile Banking nutzen.8 Die folgenden Seiten sollen einen Überblick geben, wie Banken und Sparkassen an der neuen Technologie partizipieren und mit welcher Motivation die Kreditinstitute nach Einsatzmöglichkeiten suchen. Dafür werden relevante Zielgruppen sowie aktuelle und mögliche Geschäftsfelder untersucht. In diesem Kontext erhält die Kundenanforderung „Sicherheit“ gesonderte Aufmerksamkeit.
2 Grundlagen des M-Commerce
[...]
1 Zit. in Vehlen, R. (2001) S. 21.
2 Vgl. Lerner, T., Diederich, B. (2000) S. 186.
3 Vgl. Vehlen, R. (2001) S. 21-22.
4 Vgl. Dean, D. R., Nettesheim, C. (2001) S. 43.
5 Vgl. Vehlen, R. (2001) S. 31.
6 Vgl. Gerigk, J., Gerhardt, A. (2002) S. 274.
7 Vgl. o.V. (2003) S. 1-2.
8 Vgl. Hardt, F., Hinrichs, J.-W., Jurecic, M., Koch, C., Mindnich, M., Wichmann, T. (2003) S. 26.
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