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"Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf "Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck

Literature Review, 2003, 6 Pages
Author: Dorothee Schnell
Subject: Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

Details

Event: Einführung in die Pädagogik bei Kindern mit einer Lernbehinderung
Institution/College: University of Koblenz-Landau (Institut für Sonderpädagogik)
Tags: Ausbruch, Bildungskeller, Hiller, Bezug, Risikogesellschaft, Moderne, Beck, Einführung, Pädagogik, Kindern, Lernbehinderung
Category: Literature Review
Year: 2003
Pages: 6
Language: German
Archive No.: V24942
ISBN (E-book): 978-3-638-27699-3

File size: 199 KB
Notes :
Die Arbeit handelt von zwei kritischen Büchern, die sich mit dem Problem der "Unterausbildung" und der damit verbundenen Chancenlosigkeit bei der Suche eines Ausbildungsplatzes. Es wird ein Schulmodell vorgestellt, dass diese ausweglose Situation verbessern soll. Die Arbeit entstans aus der Idee, herausfinden, wie ein Autor den Gedanken eines anderen weiterführt.


Abstract

Die Arbeit handelt von zwei kritischen Büchern, die sich mit dem Problem der "Unterausbildung" und der damit verbundenen Chancenlosigkeit bei der Suche eines Ausbildungsplatzes. Es wird ein Schulmodell vorgestellt, dass diese ausweglose Situation verbessern soll. Die Arbeit entstand aus der Idee, herauszufinden, wie ein Autor den Gedanken eines anderen weiterführt.


Excerpt (computer-generated)

"Ausbruch aus dem Bildungskeller" von G. G. Hiller in Bezug auf
"Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne" von U. Beck

von: Dorothee Schnell

 

 



In seinem Buch „Ausbruch aus dem Bildungskeller“ schildert G. G. Hiller eine mögliche Neugestaltung des vorhandenen Schulsystems. Besonders berücksichtigt er dabei die lernschwachen Kinder, die eine Haupt- oder Sonderschule besuchen. Lernschwache Schüler sind Schüler deren Eltern und Verwandte sie meist nicht an eine übliche Lebensbewältigung heranführen können. Dadurch benötigen sie öfter die Hilfe von öffentlichen Institutionen, wie z.B. Beratungsstellen. Sie bekommen selten eine Chance finanziell vom Staat unabhängig zu werden, da ihre schulischen Leistungen nicht für entsprechende Ausbildungen genügen oder sie von vorneherein ausschließen. Meist werden sie beschuldigt an ihrer Lage selbst schuld zu sein. Hiller macht dafür eher das vorhandene Bildungssystem verantwortlich. Drei Vorwürfe macht er dem existierenden System:
• Es orientiere sich an kleinbürgerlichen Lebensformen, die heute jedoch nicht mehr selbstverständlich sind und bereite die Schüler zudem nicht auf nichtkonventionelle Lebensformen, in denen sie mehr und mehr landen werden, vor.
• Die Schule erstarre inhaltlich und methodisch zu einer „kulturimperialistischen Einrichtung“ (Hiller, 1991, S.13), die anderen Formen des Vernünftigseins als ihrer eigenen ratlos und ablehnend gegenüber stehe.
• Die Schule halte entgegen der Realität an der Auffassung fest, sie sei lediglich dazu da, das zu ergänzen, was durch die Familie an Bildung und Erziehung bereits geleistet wurde.

[...]


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