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Termpaper, 2004, 17 Pages
Author: Silke Hegemann
Subject: Nursing Science
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Esslingen (Fachbereich Gesundheit und Pflege)
Tags: Gesundheitsförderung, Krankenhaus, Notwendigkeiten, Möglichkeiten, Spezielle, Belastunsfaktore, Pflegeberufen, Gestaltungsgrundsätze, Pflege
Year: 2004
Pages: 17
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-29414-0
File size: 221 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Esslingen, Hochschule für Sozialwesen
Fachbereich Gesundheit und Pflege
Studiengang Pflegepädagogik
8. Semester
Gesundheitsförderung im Krankenhaus –
Notwendigkeiten und Möglichkeiten
von: Silke Hegemann
1 EINLEITUNG 2
2 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT 3
2.1 DEFINITION 3
2.2 ZIELE DES BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSMANAGEMENT 4
3 GESUNDHEITSFÖRDERUNG IM KRANKENHAUS 5
3.1 SPEZIELLE BELASTUNGSFAKTOREN IM PFLEGEBERUF 6
3.2 HANDLUNGSANSÄTZE AUF INDIVIDUELLER EBENE 9
3.3 HANDLUNGSANSÄTZE AUF INSTITUTIONELLER EBENE 10
3.3.1 ANSATZPUNKTE AN ORGANISATORISCHEN RAHMENBEDINGUNGEN 10
3.3.1.2 Supervision 10
3.3.1.3 Gesundheitszirkel 11
3.3.1.4 Gesunde Arbeitszeiten für Pflegepersonen 12
3.3.1.5 Weitere Ansatzpunkte 13
4 EIGENE STELLUNGNAHME 14
5 LITERATUR 15
1 EINLEITUNG
Gesundheitsförderung – ein Schlagwort, das auch im Bereich der Pflege eine immer größere Bedeutung gewinnt. Das Gesundheitsfördernde Krankenhaus, ein Konzept der WHO, gilt als zukunftsweisende Strategie für Krankenhäuser, um auf die sich ändernden Anforderungen und Veränderungsprozesse, welche u.a. die demographische Entwicklung, die Auswirkungen der Gesundheitsreform, etc. beinhalten, zu reagieren (Grundböck et al 1997, S.41). Das Konzept des Gesundheitsfördernden Krankenhauses umfasst vier Hauptgruppen:
1. patientInnenorientierte Strategien für gesündere und zufriedenere PatientInnen,
2. personalorientierte Strategien für gesündere und zufriedenere MitarbeiterInnen,
3. organisationsorientierte Strategien für rationaler und effizientere Organisationsstrukturen – „Gesündere Organisationen“,
4. umweltorientierte Strategien für eine strategische Positionierung des Krankenhauses in seiner Umwelt – „Gesündere Umwelt“. (Grundböck et al 1997, S.41)
In der vorliegenden Arbeit liegt der Fokus auf der zweiten Hauptgruppe – personalorientierte Strategien für gesündere und zufriedenere MitarbeiterInnen -, d.h. es wird der Frage nachgegangen, wie muss Gesundheitsförderung für Pflegekräfte aussehen? Ich halte diese Frage aus verschiedenen Gründen für wichtig:
· Probleme, wie Überalterung der Bevölkerung und damit ansteigende Pflegebedürftigkeit, neue Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie der modernen Medizin und die durch die Gesundheitsreform ausgelösten ökonomischen Veränderungen, führen dazu, dass immer weniger Pflegepersonal immer komplexer werdende Aufgaben erfüllen muss. Um dieser steigenden Belastung gewachsen zu sein, muss Pflegekräften ein möglichst gesundheitsfördernder Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden.
· Um die Ziele der ersten Hauptgruppe – patientInnenorientierte Strategien für gesündere und zufriedenere PatientInnen – zu erreichen, ist es meiner Ansicht nach unabdingbar, gesündere und zufriedenere Pflegekräfte zu beschäftigen, da diese den unmittelbarsten und intensivsten Kontakt zum Patienten haben. Ohne personalorientierte Strategien sind patientInnenorientierte nicht umzusetzen.
· Krankenhäuser haben die Aufgabe, den Gesundheitszustand von Menschen zu verbessern, bzw. zu erhalten. Für Pflegekräfte kann der Arbeitsplatz Krankenhaus jedoch zu Gesundheitsschädigungen führen: Körperliche Schäden, Stress, Schichtarbeit und die Verantwortung für die PatientInnen sind Belastungsfaktoren, die auf die in der Pflege Tätigen und deren Gesundheit einwirken. Schüssel (2003) verweist hierzu auf die Homburger Leitlinien, die darauf hinweisen, dass sich der Gesundheitszustand des Personals in der Qualität der Patientenbehandlung spiegelt, was die Bedeutung der Förderung der MitarbeiterInnen-Gesundheit in Krankenhäusern unterstreicht (Schüssel 2003, S.62).
Im ersten Teil der Arbeit gebe ich einen kurzen Überblick über die Definition und Ziele von betrieblichem Gesundheitsmanagement im Allgemeinen. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich ausführlich mit den verschiedenen Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung von Pflegekräften im Krankenhaus. Eine eigene Stellungnahme bildet den Schluss der vorliegenden Hausarbeit.
2 BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT
2.1 DEFINITION
Unter betrieblichem Gesundheitsmanagement versteht man die Entwicklung integrierter betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz zum Ziel haben und den Beschäftigten wie dem Unternehmen gleichermaßen zugute kommen. (Badura et al 1999, S.17) Betriebliches Gesundheitsmanagement hat zahlreiche Wurzeln. Die zwei wichtigsten sind die von der WHO im November 1986 im Rahmen einer internationalen Konferenz verabschiedete Ottawa-Charta und der betriebliche Arbeitsschutz. Die Grundidee der Ottawa-Charta liegt in der Befähigung der Bevölkerung zu einem selbstbestimmten Umgang mit Gesundheit sowie in der gesundheitsförderlichen Gestaltung der Lebenswelt und der Gesundheitsdienste. (Badura et al 1999, S.15) Daran schlossen sich unmittelbar Versuche an, die Idee der Gesundheitsförderung für Betriebe, Verwaltungen und andere Organisationen zu nutzen.
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