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Autor: Catrin Schmitz
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Details
Tags: E.T.A. Hoffmann, Kindheit
Jahr: 1999
Seiten: 17
Note: keine
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 173 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-11701-2
Textauszug (computergeneriert)
Märchen der neuen Kindheit: E.T.A. Hoffmann, Das fremde Kind
von Catrin Schmitz
INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 3
2 DIE ROMANTIK 4
2.1 Ein Einblick 4
2.2 Kindheit in der Romantik 5
3 DAS FREMDE KIND - E.T.A. HOFFMANN 6
3.1 Der Autor 6
3.2 Der Text 6
3.2.1 Inhalt 7
3.2.2 Personen 8
3.2.2.1 Die Eltern 8
3.2.2.2 Die Kinder 9
3.2.2.3 Der Meister 9
3.2.2.4 Das fremde Kind 9
3.3 Die Kindheitsbilder - Dieter Richter 10
3.3.1 Naturkindheit versus Kunstkindheit 10
3.3.2 Kinderkulturkindheit 11
3.3.3 Schulkindheit (Pädagogische Kindheit) 11
3.3.4 Wunderkindheit 12
3.4 Verlust der Kindheit 13
4 SCHLUßWORT 15
5 LITERATURVERZEICHNIS 16
1 Einleitung
Die folgende Arbeit hat das Ziel, die Kindheitsbilder der Romantik anhand des Textes "Das fremde Kind" von E.T.A. Hoffmann darzustellen, so wie den Text in Bezug auf diese Thematik zu durchleuchten.
Dazu werde ich zunächst einen kurzen Überblick über die literarische Epoche der Romantik und ihre Besonderheiten geben. Danach gehe ich speziell auf die Bedeutung der Kindheit in dieser Zeit ein, um die Darstellungen der Kindheitsbilder in Hoffmanns Text in den Gesamtkontext einordnen zu können.
Bevor ich konkret auf die Kindheitsbilder im Text eingehe, werde ich zuerst den Autor sowie den Text in den wesentlichen Zügen vorstellen. Ich werde mich hierbei und im folgenden so weit wie möglich auf die für das Thema relevanten Punkte beschränken.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werden dann die unterschiedlichen Kindheitsbilder aus dem Text heraus gearbeitet. Ich beziehe mich hierbei auf die Ausführungen Dieter Richters aus seinem Buch "Das fremde Kind. Zur Entstehung der Kindheitsbilder im bürgerlichen Zeitalter".
In Punkt 3.4 werde ich dann auf den eigentlichen hintergründigen Inhalt des Hoffmann`schen Textes zu sprechen kommen, den Verlust der Kindheit, der hier an Hand der Kinder aufgezeigt wird und auch in der Abfolge der Kindheitsbilder deutlich wird.
Der Text gibt sicher noch viele Anhaltspunkte, z. B. auf bestimmte stilistische Mittel, oder andere Details einzugehen, was hier jedoch vernachlässigt werden soll.
2 Die Romantik
2.1 Ein Einblick
Wenn im nun folgenden Kapitel die Rede von der Romantik ist, so ist stets die literarische Epoche gemeint, die dieser Begriff zu umschreiben versucht. Außerdem werde ich mich auf den deutschen Zweig derselben konzentrieren.
Die Romantik ist zeitlich zwischen 1797 und 1830 anzusiedeln. Sie läßt sich grob in drei Abschnitte unterteilen. Man unterscheidet üblicherweise "die frühe oder ältere Romantik in Jena und Berlin, die jüngere Romantik in Heidelberg und die Spätromantik." (Grabert, 1961, S. 255) Hoffmann ist mit seinen Werken der Spätromantik zuzuordnen. Ich werde mich daher in den weiteren Ausführungen hierauf konzentrieren, zumal die Grundzüge des romantischen Denkens in allen Phasen der Romantik in unterschiedlichen Tendenzen zu erkennen sind (vgl. Bertelsmann-Lexikothek, 1987, S.145).
Wichtigster Sammelpunkt der Spätromantik war Berlin. Von hier aus wirkten unter anderem Arnim, Kleist, Eichendorff, Chamisso, Brentano und Hoffmann.
Sie alle vereinigte der Wille, die traditionellen Muster bestimmter literarischer Gattungen zu durchbrechen und zu den eigentlichen "ursprünglichen ‚Naturformen′" (dtv-Atlas, 1994, S. 181) zurückzufinden. Am besten schien sich hierzu die Gattung des Romans zu eignen, die keinen konkreten Mustern unterworfen war. Es ist daher nicht verwunderlich, das die Epochenbezeichnung auf diese Kunstgattung zurückzuführen ist (vgl. dtv-Atlas, 1994, S. 183) und der Roman von nun an seinen Siegeszug antrat.
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