Statistik mit SPSS. Fallstudie: Mitarbeiterbefragung

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Details

Titel: Statistik mit SPSS. Fallstudie: Mitarbeiterbefragung
Autoren: Florian Lüdeke, Alexander Wall, Martin Kruse
Fach: Statistik
Veranstaltung: Statistik mit SPSS
Institution/Hochschule: Universität Lüneburg (Institut für Sozialwissenschaften)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 41
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 4  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1551 KB
Archivnummer: V33502
ISBN: 978-3-638-33954-4



Textauszug

Universität Lüneburg | Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Studiengänge Wirtschafts- u. Sozialwissenschaften; Betriebswirtschaftslehre
Kompaktseminar SPSS | Statistik mit SPSS
Sommersemester 2003

Fallstudie:

Mitarbeiterbefragung Oelgemoeller Wurstwaren AG

STATISTIK MIT SPSS - FALLSTUDIE 
„MITARBEITERBEFRAGUNG“

von

Florian Lüdeke

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

GELEITWORT  3
FALLSTUDIE: HINTERGRUND UND AUFGABENSTELLUNG  4

AUFGABE 1: DEFINITION VON VARIABLEN  7
Definitionserklärung der Variable MANN  7

AUFGABE 2: LAGE- UND STREUUNGSPARAMETER; KORRELATION  9
2.1 Differenzierung der Variablen ABTEILUN durch Filtern  9
2.2 Lage- und Streuungsparameter der einzelnen Abteilungen  10
2.2.1 Innendienst  10
2.2.2 Außendienst  11
2.2.3 Werk  12
2.3 Graphische Darstellung der Verteilung und Parameter  14
2.4 Korrelation  16
2.4.1. Zusammenhang Zufriedenheit und Einkommen  16
2.4.2 Zusammenhang Zufriedenheit und Abteilungszugehörigkeit  17

AUFGABE 3: MULTIPLE LINEARE REGRESSION  18
3.1 Die multiple lineare Regression, Modellformulierung  18
3.2 Schätzung der Regressionsfunktion  20
3.2.1 Schätzung des Einkommens  21
3.3 Prüfung der Regressionsfunktion  22
3.4 Prüfung der Regressionskoeffizienten 24

AUFGABE 4: ARBEITEN MIT DUMMYS; KREUZTABELLE 25
4.1 Erstellung der Dummyvariablen DZUFRIED  25
4.2 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Zufriedenheit  25

AUFGABE 5: BINÄR LOGISTISCHE REGRESSION  27
5.1 Die binär logistische Regression; Modellformulierung  27
5.2 Modellberechnung in SPSS  27
5.2.1 Datenausgabe und Interpretation  28
5.2.2 Beitrag der einzelnen Variablen  31
5.3 Schätzung der Wahrscheinlichkeit  32
5.3.1 Berechnung von Wahrscheinlichkeiten  33

AUFGABE 6: FAKTORANALYSE  34
6.1 Die Faktorenanalyse  34
6.2 Technischer Ablauf in SPSS  35
6.3 Analyse des Ergebnisausdrucks  37

LITERATURVERZEICHNIS  41

 

GELEITWORT

Diese Ausarbeitung enthält nicht den Datensatz der Fallstudie, sondern lediglich die Aufgabenstellung und die Bearbeitungsergebnisse, welche auf Basis des Datensatzes gewonnen wurden. Dennoch können mittels dieser Unterlagen folgende Aspekte vermittelt werden:

  • erste und weiterführende Schritte in SPSS – hier werden Anleitungen aus der Fachliteratur quasi “übersetzt” und direkt umgesetzt;
  • dies erfolgt bezüglich gewisser Standardmethoden und -modelle – bspw. Regressions-, Korrelations- oder Faktoranalyse - wie sie in Statistikvorlesungen vorgestellt werden;
  • Orientierung und Hilfestellung für ähnliche Statistik-Fallstudien und Seminar- oder Abschlussarbeiten wie sie in gängigen (Einführungs-)Kursen und Tutorien erstellt werden. Dies ist jedoch kein Grund, die vorliegenden Unterlagen im Copy-and-Paste-Verfahren zu verwenden! (Die Tutoren sind cleverer, als man glaubt.)

Die Aufgabenstellungen werden zu Beginn der Ausarbeitung angeführt. Jedes Aufgabenkapitel nimmt direkten Bezug auf die jeweilige Aufgabe, wobei stets die nötige Handhabung der SPSSSoftware vorgestellt und entsprechend im Kontext der jeweiligen Aufgabe und der dahinter stehenden Statistiktheorie umgesetzt wird. Insofern ist der originäre Datensatz entbehrlich, da sich das nötige Statistikwissen und die Programmhandhabung auf beliebige ähnliche Fälle übertragen lassen.

FALLSTUDIE: HINTERGRUND UND AUFGABENSTELLUNG

Kurs: „Statistik mit SPSS“, Abschlussarbeit, Sommersemester 20031

Die Personalabteilung der Firma Oelgemoeller Wurstwaren AG hat sich verzweifelt an Sie gewandt. Sie sollen die bereits erhobene Mitarbeiterbefragung auswerten.

Für die 460 zufällig ausgewählten Mitarbeiter liegen [in dem SPSS-File] folgende Variablen vor: Zum einen wurden gängige soziodemografische Merkmale erhoben (Alter, Geschlecht, Einkommen). Zusätzlich wurden firmenspezifische Angaben abgefragt (Abteilungsnummer, Anzahl der momentanen Überstunden und das Arbeitszeitmodell). Die Zufriedenheit mit der Arbeit wurde auf einer 10er-Skala von 0 (sehr unzufrieden) bis 10 (sehr zufrieden) erfasst und in der Variablen ZUFRIED abgespeichert. Des Weiteren wurde nach der Wichtigkeit einiger Aspekte des Arbeitsverhältnisses gefragt (W_1 bis W_6). Auch diese Variablen sind auf einer 10er-Skala von 0 (sehr unwichtig) bis 10 (sehr wichtig) erhoben. Einen SPSS-Übersichtsausdruck mit den notwendigen Details finden Sie im Folgenden.

Bearbeiten Sie folgende Fragen für die Patriarchen und Firmeninhaber, die Gebrüder Leopold und Ferdinand Oelgelmoeller:


1.) Beschreiben Sie die SPSS-Definition der Variablen „MANN“. Warum wurden die vorliegenden Einstellungen gewählt?

2.) Sie sollen die Einkommens-, Alters- und Zufriedenheitsangaben2 getrennt für die drei Abteilungen anhand von wenigen Parametern der empirischen Verteilung skizzieren. Berechnen Sie geeignete Lage- und Streuungsparameter. Stellen Sie diese für eine Präsentation auch grafisch dar.

Überprüfen Sie, ob ein Zusammenhang zwischen folgenden Variablen auszumachen ist. Interpretieren Sie wenn möglich auch die Richtung des Zusammenhanges. Lassen sich diese Ergebnisse auf die Gesamtheit der Mitarbeiter übertragen?

a) Zufriedenheit und Einkommen und
b) Zufriedenheit und Zugehörigkeit zu einer Abteilung.

3.) Nachdem die Korrelationsanalyse einen Einfluss des Einkommens auf die Arbeitsplatzzufriedenheit zum Vorschein gebracht hat, sollen Sie untersuchen, von welchen Faktoren die Entlohnung in dem Betrieb abhängt. Wählen Sie als erklärende Größen Alter, Geschlecht und Abteilung. Achten Sie vor der Analyse drauf, dass die Daten für den Auswertungsschritt geeignet sind. Interpretieren Sie Ihr Ergebnis. Welche Einwände haben Sie gegen das vorgeschlagene Modell?

4.) Erstellen Sie eine Dummyvariable DZUFRIED, die genau dann den Wert „1“ annimmt, wenn ein Mitarbeiter auf der Zufriedenheitsskala („ZUFRIED“) mehr als 5 Punkte angegeben hat, sonst eine „0“. Untersuchen Sie, ob der Anteil der Zufriedenen bei Frauen wie Männern identisch ist oder ob geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen.

5.) In einem weiteren Schritt wollen Sie konkurrierende Variablen heranziehen, die erklären sollen, ob ein Befragter sich als zufrieden einordnet. Verwenden Sie dazu die Größen Alter, Geschlecht, Einkommen, Dienstwagenbesitz, Überstunden und Abteilung. Interpretieren Sie Ihr Ergebnis.

6.) Zuletzt möchten Sie überprüfen, ob sich die Angaben über die Wichtigkeit verschiedener Aspekte des Arbeitsverhältnisses (Variablen W_1 bis W_6) zusammenfassen lassen. Führen Sie hierfür eine Faktoranalyse durch, bei der Sie auch die Faktorwerte in einer neuen Variablen speichern. Bestimmen Sie die Anzahl der Faktoren nach dem Kaiser-Kriterium. Interpretieren Sie die gefundenen Faktoren im rotierten Faktorraum und die wichtigsten Parameter Ihres Ergebnisses.

List of variables on the working file

[....]


1 Die Aufgabenstellung wurde aus dem Kompaktseminar „Statistik mit SPSS“, geleitet von Dipl. Vw. D. Burgert und Dipl. Kfm. H. Stolze, im Sommersemester 2003 an der Universität Lüneburg, übernommen.

2 Variablen ALTER, EINKOMM und ZUFRIED.

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