Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Scholary Paper (Seminar), 1998, 15 Pages
Author: Marcus Robbin
Subject: Film Science
Details
Institution/College: Free University of Berlin (Filmwissenschaft)
Tags: Welche, Gründe, Walter, Benjamin, Veränderung, Rezeptionsverhaltens, Betrachtung, Films, Gegensatz, Kunstformen, Einführendes, Tutorium, Filmtheorie, Technik, Films, Möglichkeiten, Modulation
Year: 1998
Pages: 15
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 28 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12331-0
File size: 179 KB
Interpretation des Textes -Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit- von Walter Benjamin im Hinblick auf die heutigen Entwicklungen in der Medienindustrie.
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Welche Gründe sieht Walter Benjamin für die Veränderung des menschlichen Rezeptionsverhaltens bei der Betrachtung eines Films, im Gegensatz zu früheren Kunstformen?"
von Marcus Robbin
Inhalt
1 Einleitung 4
2 Kultwert und Austellungswert - Definitionen 4
3 Die Trennung der Kunst vom Kult,
ihre "Fundierung" auf die Politik und die Folgen für das menschliche Rezeptionsverhalten 7
4 Benjamins Vergleiche des Films mit den klassischen Darstellungsformen: Gemälde und Theater 9
5 Der Verfall der Aura durch die Reproduktionund Benjamins Rückschluß
auf damit verbundene gesellschaftliche Bedingungen 11
6 Mögliche Ansatzpunkte für eine Interpretation
von Walter Benjamins Aussagen aus dem Blickfeld der neunziger Jahre 13
7 Quellennachweise 15
1 Einleitung
Als einen entscheidenden Faktor der gerade aufkommenden Kunstrichtung "Film" auf dem Weltmarkt, im Gegensatz zu bereits bestehenden Kunstformen, beschreibt Walter Benjamin unter anderem das sich verändernde Rezeptionsverhalten des Konsumenten.
Aufgrund der in diesem Aufsatz noch darzulegenden filmwirtschaftlichen und psychologischen Gegebenheiten wirken, so W. Benjamin, sich diese Veränderungen sowohl auf die Kunst an sich, als auch auf die Gesellschaft als Ganzes aus und bewirken so die Entstehung einer neuen "Mediengeneration".
Die genannten Bedingungen für eine sich weiterentwickelnde Form der Apperzeption sollen in dieser Arbeit betrachtet werden.
2 Kultwert und Austellungswert - Definitionen
"Die Rezeption von Kunstwerken erfolgt mit verschiedenen Akzenten, unter denen sich zwei polare herausheben. Der eine dieser Akzente liegt auf dem Kultwert, der andere auf dem Austellungswert des Kunstwerkes" (1)
Walter Benjamin beschreibt die prinzipielle Wirkung eines Kunstwerks auf den Rezipienten mit den Begriffen Kult- und Austellungswert.
Ausgehend von der These, das "Ur-Kunstwerk" basiere auf dem magischen bzw. religiösen Ritual stellt er fest:
"Wie nämlich in der Urzeit das Kunstwerk durch das absolute Gewicht, das auf seinem Kultwert lag, in erster Linie zu einem Instrument der Magie wurde, das man als Kunstwerk gewissermaßen erst später erkannte, so wird heute das Kunstwerk durch das absolute Gewicht, das auf seinem Austellungswert liegt, zu einem Gebilde mit ganz neuen Funktionen, von denen die uns bewußte, die künstlerische, als diejenige sich abhebt, die man später als eine beiläufige erkennen mag." (2)
Mit diesem Zitat konstatiert der Autor darüber hinaus bereits die Wandlung der Sichtweise auf ein Kunstwerk durch den Faktor der Zeit. Doch welchen prinzipiellen Unterschied sieht er bei der Rezeption von beispielsweise einer Höhlenmalerei und einer Photographie?
Die Höhlenmalerei entstammt höchstwahrscheinlich einem Ritual, sei es z.B. das der Jagd oder der Fruchtbarkeit. Sein Sinn ist die Greifbarkeit eines für seine Zeitgenossen abstrakten Sachverhaltes. Seine Kontemplation erfordert die Aufmerksamkeit und Phantasie des Betrachters durch die meist rudimentäre Darstellungsweise. Ästhetische oder zur Ausstellung geeignete Gesichtspunkte treten bei der Schaffung in den Hintergrund, um dem Ritual, zu dessen Zweck das Werk entstand, volle Aufmerksamkeit zu verschaffen. Den Film beschreibt er als das Gegenstück dieser Theorie:
"Der Film drängt den Kultwert nicht nur dadurch zurück, daß er das Publikum in eine begutachtende Haltung bringt, sondern auch dadurch, daß die begutachtende Haltung im Kino Aufmerksamkeit nicht einschließt." (3)
[...]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit
Author: Nadine WickertSociology - Classics, Basics and Theoretical Directions, 1999 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Darstellung der Weiblichkeit in den Werken Max Frischs. Rollen und deren Darstellung.
Author: Jessica KarcherGerman Studies - Modern German Literature, 2002 Download as PDF-file for 2,99 EUR
Die soziale Konstruktion der Wirklichkeit nach Peter L. Berger und Thomas Luckmann
Author: Andrea MüllerSociology - Classics, Basics and Theoretical Directions, 2003 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Der Geniebegriff in Lenz Anmerkungen übers Theater
Author: Sabine NieferGerman Studies - Modern German Literature, 1998 Download as PDF-file for 3,49 EUR
Was will uns diese Kunst? Zu Arthur C. Dantos Kunstphilosophie
Author: Jessica HeyserPhilosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...), 2002 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Über den Aufsatz von Walter Benjamin: "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit"
Author: Kerstin TilleCommunications: Theories, Models, Terms and Definitions, 1998 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Sturm und Drang
Authors: Tim Brüning, Kristin BönigGerman Studies - Literature of History, Eras, 2003 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Die Legitimation der Terreur: Robespierres Rede über die Prinzipien vom 5. Februar 1794
Author: Thomas DiehlHistory - Modern Times, Absolutism, Industrialization, 2002 Download as PDF-file for 6,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: