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Presentation (Elaboration), 2001, 11 Pages
Author: A. Lang
Subject: Interpreting / Translating
Details
Institution/College: Free University of Berlin
Tags: Freund, Uebersetzen
Year: 2001
Pages: 11
Grade: 2.0
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-38028-7
File size: 208 KB
"Falsche Freunde" in der Übersetzung mit deutsch-niederländischen Beispielen
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Excerpt (computer-generated)
Vom falschen Freund zum wahren Freund
von: A. Lang
INHALTSANGABE
Vorwort 2
1. Einleitung 2
2. Terminologie 3
3. Definition 3
4. Arten der falschen Freunde 3
4.1. Falsche Freunde auf der lexikalisch-semantischen Ebene 4
4.1.1. Zufällige Interferenz des Schrift- oder Lautbildes 4
4.1.2. Partiell wahre Freunde mit mindestens einer starken semantischen Abweichung 5
4.1.3. Partiell wahre Freunde mit leicht abweichender semantischen Markierung der Lexeme 5
4.1.4. Wortkreationen durch identische Übertragung der Morpheme 6
4.1.5. Falsche Freunde auf der Phrasenebene 7
4.2. Falsche Freunde auf der syntaktisch-semantischen Ebene 8
5. Schlusswort 8
6. Literatur 9
Vorwort
Bei der Übersetzung eines Textes übersetzte ich mit grösster Selbstverständlichkeit den niederländischen Ausdruck ‚dat kan je schudden‘ wortwörtlich ins Deutsche als ‚das kannst du schütteln‘. Ich hatte dies von einem niederländischen Muttersprachler, mit dem ich mich sehr viel auf Deutsch unterhielt, wohl wiederholt gehört, bis sich mein Ohr daran gewöhnte, und ich den Ausdruck unbewusst als korrekt in die deutsche Sprache integrierte.
1. Einleitung
Das Problem der „falschen Freunde“, der Täuschung aufgrund ähnlicher oder auch identischer Wörter bei unterschiedlicher Bedeutung in Quell- und Zielsprache ist wahrscheinlich jedem bekannt, der sich jemals bemühte, eine fremde Sprache zu erlernen. Das folgende schriftliche Referat wird sich mit diesem Problem befassen, und sich dabei ganz besonders dem Sprachenpaar Deutsch – Niederländisch widmen. Besonders eng verwandte Sprachen wie das Deutsche und das Niederländische bieten zahlreiche Fallen und Fehlerquellen, in die sowohl Lernende einer Fremdsprache, aber auch professionelle Übersetzer immer wieder hineintappen. Vielfach werden die Differenzen der Sprachen vom Lernenden unterschätzt. Im Gegensatz dazu sind professionelle Übersetzer oft bereits so stark auf dieses Problem konditioniert, dass sie in übereifriger Wachsamkeit manchmal auch bei korrekten identischen Übereinstimmung Misstrauen hegen.1 Im Folgenden werden Unterschiedliche Arten von falschen Freunden und einige Beschreibungsmöglichkeiten der Irrtumquellen vorgestellt. Zur Veranschaulichung der Probleme sollen Beispiele dienen.
2. Terminologie
Der Begriff ‚falsche Freunde‘ wurde schon 1928 von der französischen Sprachwissenschaftlerin M. K(?)ssler2 geprägt. Obwohl dieser Begriff sich so stark von den üblichen linguistischen Fachbegriffen lateinischer und griechischer Herkunft abhebt, hat er bis heute weite Verbreitung gefunden (englisch: ‚false friends‘, französisch: ‚faux amis‘, spanisch: ‚falsos amigos‘). Vereinzelt werden die falschen Freunde manchmal auch als (zwischensprachliche) Paronyme bezeichnet.3
3. Definition
„Falsche Freunde“ sind Lexeme in einer fremden Sprache, deren Schriftbild oder Lautform einem Wort der eigenen Sprache sehr ähnlich ist, so dass der Gedanke naheliegt, sie bedeuteten auch dasselbe, während ihre Bedeutung tatsächlich voneinander abweicht, oder sogar gänzlich verschieden ist. Zu den bekanntesten Beispielen zählen Fälle wie aus dem Englischen ‚gift‘ (‚Geschenk‘) gleichlautend mit dem deutschen Wort ‚Gift‘.
4. Arten der falschen Freunde
[...]
1 vgl ALTHAUS, Johanna: Fast wie Deutsch? Von den Schwierigkeiten beim Übersetzen aus dem Niederländischen. In: Reizende Nachbarn (Nachbarn Nr. 36/1922), S. 74ff..
2 vgl. K(?)SSLER, Maxime: Les faux amis des vocabulaires anglais et américain. Neue Ausgabe. Paris 1975.
3 BREITKREUZ, Hartmut: False Friends. Stolpersteine des deutsch-englischen Wortschatzes. Rowohlt,
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