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Personalmanagement als Führungsinstrument zur Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern

Diplomarbeit, 2005, 44 Seiten
Autor: Diana Wirsing
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation

Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 44
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 25  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V43633
ISBN (E-Book): 978-3-638-41388-6
ISBN (Buch): 978-3-638-70710-7
Dateigröße: 217 KB

Zusammenfassung / Abstract

Personalmanagement wird in den meisten Unternehmen auch heute noch als Verwaltungsarbeit und nicht als strategischer Erfolgsfaktor gesehen. Dabei gilt die Personalführung unter den Führungspraktikern als die wichtigste Funktion des Personalmanagements und ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor unserer Zeit. Erfolgreiche Führung wirkt sich positiv auf das ganze Unternehmen aus und Vorgesetzte werden auf Dauer nur erfolgreich führen, wenn ihre Führung auf fachlichem Können und der Kooperation mit den Mitarbeitern beruht. "Personalführung ist die Optimierung des Verhältnisses zwischen Führungskraft und Mitarbeiter im Hinblick auf eine weitgehende Integration von Unternehmens- und Individualzielen." Zu den entscheidenden Faktoren, die das Leistungspotential von Mitarbeitern beeinflussen, gehören die Arbeitsmotivation und die damit unmittelbar verbundene Arbeitszufriedenheit. Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation der Mitarbeiter werden zum größten Teil durch den Vorgesetzten beeinflusst. Die Führung, Motivation und daraus resultierende Verbesserung des Leistungspotentials der Mitarbeiter ist Gegenstand dieser Diplomarbeit. Hierzu bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Personalführung. Auf Mitarbeiter einzugehen, ihre Handlungen, ihr Verhalten und ihre Motivationen zu verstehen: Das ist die Grundlage, um Mitarbeiter motivieren, führen und an sich binden zu können. Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung gezielter Maßnahmen im Personalmanagement, die für eine Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern dienlich sind. Die Mitarbeiterführung, deren Aufgabe darin besteht, die Leistungspotentiale der Mitarbeiter auf eine Erfüllung der gemeinsamen Unternehmensziele zu lenken, ist einer ständigen Bewertung und Verbesserung zu unterziehen.


Textauszug (computergeneriert)

Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Essen
berufsbegleitender Studiengang
zur Wirtschafts-Diplom-Betriebswirtin (VWA)

Diplomarbeit 

zum Thema

Personalmanagement als Führungsinstrument zur 
Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern

von

Diana Wirsing

2005

 

 

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

2. Grundlagen ... 3
2.1. Führungsdefinitionen
2.2. Effizienz der Führung
2.3. Menschenbilder der Führung
2.3.1. Theorien X und Y von McGregor
2.3.2. Die vier Grundtypen von Schein
2.3.3. Managertypen von Maccoby

3. Personalführungssysteme ... 11
3.1. Führungsstile
3.1.1. autoritärer Führungsstil
3.1.2. kooperativer Führungsstil
3.1.3. charismatischer Führungsstil
3.1.4. bürokratischer Führungsstil
3.1.5. autokratischer Führungsstil
3.1.6. laissez-faire-Führungsstil
3.1.7. patriarchalischer Führungsstil
3.2. Führungsverhaltenstheorien
3.2.1. Das Führungsstilkontinuum nach Tannenbaum/Schmidt
3.2.2. Das Entscheidungsmodell der Führung nach Vroom/Yetton
3.2.3. Das Verhaltensgitter nach Blake/Mouton
3.2.4. Das Reifegrad-Modell der Führung nach Hersey/Blanchard
3.2.5. Das Kontingenzmodell nach Fiedler
3.3. Führungstechniken/Management-by-Prinzipien
3.3.1. Management by Exception
3.3.2. Management by Delegation
3.3.3. Management by Objectives
3.3.4. Management by Motivation

4. Mitarbeitermotivation ... 26
4.1. Motivation versus Motivierung
4.2. Unternehmenserfolg und Mitarbeitermotivation
4.3. Inhaltstheorien der Motivation
4.3.1. Bedürfnispyramide nach Maslow
4.3.2. ERG-Theorie der Motivation von Alderfer
4.3.3. Theorie der gelernten Bedürfnisse von McClelland
4.3.4. Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
4.4. Prozesstheorien der Motivation
4.4.1. Die Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Theorie nach Vroom
4.4.2. Die Motivationstheorie von Porter und Lawler
4.4.3. Die Gleichheitstheorie von Adams

Erkenntnisse/Zukunftsaussichten ... 36

Literaturverzeichnis ... V

 

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Zieldimensionen des Führungserfolgs
Abbildung 2: Die Theorien X und Y von McGregor
Abbildung 3: Das Führungsstilkontinuum nach Tannenbaum/Schmidt
Abbildung 4: Das Verhaltensgitter von Blake/Mouton
Abbildung 5: reifegradgerechte Führung nach Hersey/Blanchard
Abbildung 6: LPC-Skala von Fiedler
Abbildung 7: Die Bedürfnispyramide nach A. Maslow
Abbildung 8: Die ERG-Theorie der Motivation nach Alderfer
Abbildung 9: Prozesstheorie der Motivation nach Vroom

Abkürzungsverzeichnis

[...]

 

 

1. Einleitung

Personalmanagement wird in den meisten Unternehmen auch heute noch als Verwaltungsarbeit und nicht als strategischer Erfolgsfaktor gesehen. Dabei gilt die Personalführung unter den Führungspraktikern als die wichtigste Funktion des Personalmanagements und ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor unserer Zeit. Erfolgreiche Führung wirkt sich positiv auf das ganze Unternehmen aus und Vorgesetzte werden auf Dauer nur erfolgreich führen, wenn ihre Führung auf fachlichem Können und der Kooperation mit den Mitarbeitern beruht.

"Personalführung ist die Optimierung des Verhältnisses zwischen Führungskraft und Mitarbeiter im Hinblick auf eine weitgehende Integration von Unternehmens- und Individualzielen."1

Zu den entscheidenden Faktoren, die das Leistungspotential von Mitarbeitern beeinflussen, gehören die Arbeitsmotivation und die damit unmittelbar verbundene Arbeitszufriedenheit. Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation der Mitarbeiter werden zum größten Teil durch den Vorgesetzten beeinflusst. Die Führung, Motivation und daraus resultierende Verbesserung des Leistungspotentials der Mitarbeiter ist Gegenstand dieser Diplomarbeit. Hierzu bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Personalführung.

Auf Mitarbeiter einzugehen, ihre Handlungen, ihr Verhalten und ihre Motivationen zu verstehen: Das ist die Grundlage, um Mitarbeiter motivieren, führen und an sich binden zu können.

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung gezielter Maßnahmen im Personalmanagement, die für eine Verbesserung des Leistungspotentials von Mitarbeitern dienlich sind. Die Mitarbeiterführung, deren Aufgabe darin besteht, die Leistungspotentiale der Mitarbeiter auf eine Erfüllung der gemeinsamen Unternehmensziele zu lenken, ist einer ständigen Bewertung und Verbesserung zu unterziehen. 

Im ersten Teil (Kapitel 2) der vorliegenden Arbeit werden neben verschiedenen Führungsdefinitionen die Ziele des Führungserfolgs aufgezeigt. Des weiteren werden die zugrundeliegenden Menschenbilder dargestellt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Personalführung haben.

Darauf aufbauend zeigt Kapitel 3 die verschiedenen Führungsstile, Führungsverhaltenstheorien und Management-by-Prinzipien auf. Führungsstile werden dabei als Verhaltensmuster präzisiert, die sich durchgängig im Führungsprozess beobachten lassen. Führungsverhaltenstheorien hingegen liefern Handlungsweisen darüber, wie auf das Leistungsverhalten des Mitarbeiters eingewirkt werden soll, welche Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen über welche Anreize, Maßnahmen und Instrumente hervorgerufen und erfüllt werden. Management-by- Prinzipien beschreiben betriebsunabhängige Handlungs- oder Führungsempfehlungen und sollen bei der Lösung von praktischen Führungsproblemen helfen. 

Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Mitarbeitermotivation. Dabei wird auf die klassischen Motivations- und Prozesstheorien eingegangen und es werden Wege aufgezeigt, wie Mitarbeiter motiviert werden können.

2. Grundlagen

2.1. Führungsdefinitionen

Der Begriff Führung ist mit den unterschiedlichsten Bedeutungsinhalten belegt. Inhaltlich bedeutet Führung „fahren machen“ in der Bedeutung von „in Bewegung setzen“ und „Richtung weisen“.2 „Allgemein wird Führung als zeitlich übergreifendes, in allen Kulturen existierendes und interdisziplinäres Konstrukt betrachtet. Die Definitionen von Führung sind dabei als kulturgebundene Konstrukte aufzufassen, die je nach Perspektive von Wissenschaftlern und Praktikern unterschiedlich gefasst werden.“3

Der Begriff Führung spiegelt sich in vielen Führungsdefinitionen wider. Bass unterscheidet auf Basis von annähernd 7500 Quellen elf verschiedene Definitionsmerkmale von Führung4:

1. Führung als Mittelpunkt des Gruppenprozesses,
2. Führung als Persönlichkeit des Führers,
3. Führung als Fähigkeit, bei anderen Einverständnis zu erreichen,
4. Führung als Ausübung von Einfluss,
5. Führung als Handlung oder Verhaltern,
6. Führung als eine Form der Überredung bzw. Überzeugung,
7. Führung als Machtbeziehung,
8. Führung als Instrument der Zielerreichung,
9. Führung als Ergebnis der Interaktion,
10. Führung als Rollendifferenzierung,
11. Führung als Initiierung von Strukturen.

[....]


1 Scholz, C., Personalmanagement, 2000, S. 775

2 vgl. Wunderer/Grunwald 1980, S. 54

3 Hentze/Kammel/Lindert, Personalführungslehre, 3. Auflage, 1996, S. 25

4 vgl. Bass, 1960, S. 11ff.


Kommentare

peter
18.05.2006 19:31:44
Note 2,0 ??
...diese arbeit ist mit sicherheit nicht von einem professor bewertet worden.
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