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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2000, 36 Pages
Author: Gero Hübenthal
Subject: Statistics
Details
Tags: Entscheidungskriterien, Risiko
Year: 2000
Pages: 36
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10340-4
File size: 855 KB
Aus dem Themenbereich Risikoanalyse. Die Downloaddatei enthält zusätzlich zur Hausarbeit eine Powerpointpräsentation.920 KB
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Excerpt (computer-generated)
UNIVERSITÄT ZU KÖLN
Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Seminar für Wirtschafts- und Sozialstatistik
Hauptseminar im Wintersemester 2000/01
Entscheidungskriterien bei Risiko
Aus dem Themenbereich II:
Risikoanalyse
Gero Hübenthal
INHALTSVERZEICHNIS
1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.1 Methodische Vorgehensweise 1
2. ERLÄUTERUNGEN UND TERMINOLOGISCHE ABGRENZUNG 2
3. DAS ERWARTUNGSWERTKRITERIUM 3
3.1 Darstellung des Erwartungswertkriteriums 3
3.2 Beurteilung des Erwartungswertkriterium 3
4 DAS ERWARTUNGSWERT-VARIANZ-KRITERIUM 4
4.1 Darstellung des Erwartungswert-Varianz-Kriteriums 4
4.2 Beurteilung des Erwartungswert-Varianz-Kriteriums 4
5 DER ERWARTUNGSNUTZEN ALS ENTSCHEIDUNGSKRITERIUM 5
5.1 Darstellung des Bernoulli-Prinzips 5
5.1.1 Axiomatische Grundlagen 5
5.1.2 Nutzentheorie und Risiko 6
5.1.3 Die Bestimmung der Nutzenfunktion 8
5.1.1 Die Berechnung der optimalen Alternative 9
5.2 Beurteilung des Bernoulli-Prinzips 10
6 ABWEICHENDES INTUITIVES VERHALTEN IN DER RISIKONUTZENTHEORIE 10
6.1 Intuitives Verhalten in der Risikonutzentheorie 10
6.2 Das Allais-Paradoxon 10
6.3 Phänomene des Entscheidungsverhaltens 12
7. DESKRIPTIVE PRÄFERENZTHEORIEN 12
7.1 Die Prospect-Theorie 13
7.2 DieTheorie vom antizipierten Nutzen 14
7.3 Cumulative Prospect Theorie 15
8. FAZIT 16
Anlagenverzeichnis IV
Anlagen V
Literaturverzeichnis XVI
1. PROBLEMSTELLUNG
Riskante Entscheidungen zu treffen ist eine Aufgabe, die sich nicht nur in der Ökonomie, sondern auch im Alltag stellt. Viele Menschen entscheiden in solchen Situationen ,,aus dem Bauch heraus". Entscheidungskriterien sollen eine Grundlage für rationales Handeln bei solchen Entscheidungen darstellen. Doch was versteht man unter einem Entscheidungskriterium bei Risiko und inwiefern können diese Kriterien zur Lösung von Entscheidungsproblemen beitragen ? Die Frage, wie ein Entscheider riskante Alternativen beurteilen sollte, wird in der Ökonomie schon seit langem diskutiert. Eine Alternative X sei durch die Konsequenzen xi und deren Wahrscheinlichkeiten pi definiert. Das bedeutet, dass die Bewertung der Alternative auf diesen Größen basieren1 muss. Auch Wert- und Risikoeinstellung des Entscheiders darf nicht unberücksichtigt bleiben. Die Auswahl der optimalen Handlungsalternative wäre dann unproblematisch, wenn eine der Alternativen eindeutig als ,,die Beste" identifiziert werden könnte. Dies wäre dann der Fall, wenn sie im Vergleich zu anderen Alternativen in keiner relevanten Eigenschaft schlechter, aber mindestens einer Eigenschaft besser abschneidet2. In der Praxis ist das jedoch eher selten der Fall. Benötigt wird somit ein Entscheidungskriterium, mit dessen Hilfe die möglichen Folgen der Alternativen (unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit) gegeneinander abgewogen werden können. Die Fragestellung lautet also: gibt es ein solches Kriterium und ist dieses auch in der Lage sämtliche Formen an rationalem menschlichen Verhalten mit zu berücksichtigen, oder existieren lediglich verschiedenste Ansätze die in ihrer Gesamtheit zum Lösen von Entscheidungen unter Risiko beitragen können ?
(...)
1 vergleiche EISENFÜHR/WEBER (1999). Rationales Entscheiden. S. 208
2 vergleiche EISENFÜHR/WEBER (1999). Rationales Entscheiden. S. 12 f.
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