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Grundlagen der übersetzungsbezogenen Terminologiearbeit

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2004, 26 Pages
Author: Natalia Magiati
Subject: Interpreting / Translating

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2004
Pages: 26
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V48186
ISBN (E-book): 978-3-638-44961-8

File size: 227 KB


Excerpt (computer-generated)

Grundlagen der übersetzungsbezogenen Terminologiearbeit

von: Natalia Magiati

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 4

2 Übersetzungsbezogene Terminologiearbeit 5

3 Terminologie, Terminologiearbeit und Terminologielehre 7

4 Terminus, Begriff, Benennung 9

5 Begriffssystem und Begriffsbeziehungen 10

5.1 Hierarchische Begriffsbeziehungen

5.1.1 Abstraktionsbeziehungen
5.1.2 Bestandsbeziehungen 11

5.2 Nichthierarchische Begriffsbeziehungen

5.2.1 Sequentielle Beziehungen
5.2.2 Pragmatische Beziehungen 12

6 Terminologienormung 13

7 Äquivalenz 15

7.1 Vollständige begriffliche Äquivalenz
7.2 Begriffliche Überschneidung 16
7.3 Inklusion
7.4 Keine begriffliche Äquivalenz

8 Terminologische Lexikographie 18

9 Rechnergestützte Terminologiearbeit 19

10 Terminologiedatenbanken, Terminologieverwaltungssysteme 20

11 Eurodicautom 20

12 Terminologische Daten und Datenkategorien 21

12.1 Benennung und benennungsbezogene Datenkategorien 21
12.2 Begriffsbezogene Datenkategorien 21
12.3 Verwaltungsbezogene Datenkategorien 22
12.4 Probleme bei der Zuordnung von Begriff und Benennung 22

12.4.1 Synonymie 22
12.4.2 Polysemie 23
12.4.3 Homonymie 24

13 Zusammenfassung 25

14 Quellenverzeichnis 26



 

1 Einleitung

Ziel dieser Arbeit ist einerseits die Bedeutung der übersetzungsorientierten Terminologiearbeit aufzuzeigen und andererseits terminologierelevante Grundbegriffe näher zu beschreiben. Das zweite Kapitel bietet eine Einführung in die übersetzungsorientierte Terminologiearbeit. Im Kapitel 3 wird zwischen Terminologie, Terminologiearbeit und Terminologielehre unterschieden. Nachdem im Kapitel 4 die Konzepte „Terminus“, „Begriff“ und „Benennung“ erläutert werden, werden im nachfolgenden Kapitel die verschiedenen Begriffsbeziehungen innerhalb eines Begriffsystems beschrieben. Kapitel 6 ist der Terminologienormung gewidmet. Im siebten Kapitel wird auf die vier Äquivalenzfälle eingegangen. Kapitel 8, 9, 10 und 11 beschäftigen sich jeweils mit folgenden Themen: terminologische Lexikographie, rechnergestützte Terminologiearbeit, Terminologiedatenbanken und Terminologieverwaltungssysteme und Eurodicautom. Das letzte Kapitel umfasst die Daten und Datenkategorien des terminologischen Eintrags und die Probleme bei der Zuordnung von Begriff und Benennung.

2 Übersetzungsbezogene Terminologiearbeit

Im Bereich des Übersetzens und Dolmetschens ist die Rede heute von einem medientechnischen Paradigmenwechsel. Eine Vielfalt von digitalen Hilfsmitteln und Medien steht dem Übersetzer und Dolmetscher zur Verfügung. Dazu gehören, unter anderen, digitale Lexika, Enzyklopädien, fachbezogene elektronische Textkorpora, Sprach- und Fachdatenbanken, Terminologieverwaltungssysteme, digitale Wissensrecherche im Internet, elektronische Kommunikationsformen und Kommunikationsforen, wie z.B. Email und Newsgroups (vgl. Austermühl, F., Einhauser, E., Kornelius J. 1999).

Im Rahmen der internationalen Kommunikation und der politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit kommt der Terminologie eine wichtige Rolle zu. Die Terminologie stellt die Basis sowohl für die Ordnung und Speicherung von Wissen als auch für den Austausch von Informationen und Technologien dar (vgl. KÜWES 1990:1). Die Verwendung falscher Fachwörter kann auf vielen Gebieten verheerende Folgen haben: bei Besprechungen zwischen Mitarbeitern (z.B. Missverständnisse, Zeitverlust), in Sicherheitshinweisen und Gebrauchsanleitungen (z.B. Fehlgebrauch, Unfälle), in der Aus- und Weiterbildung (z.B. verminderte Lerneffizienz, Frustration), in Lagerverwaltung und Produktion (z.B. verlangsamte Produktzyklen), für Produktklassifikationen, Online-Kataloge, E-Commerce (z.B. erhöhter Suchaufwand, vergebliche Suche nach Produkten), für die Fachübersetzung und die Lokalisierung (z.B. schlechte Akzeptanz beim Anwender, erhöhter Zeitaufwand), bei Verträgen und Rechtsvorschriften (z.B. fehlende Rechtssicherheit, Auslegungsprobleme) (http://www.iim.fh-koeln.de/dtp/terminologieRaDT.html). Fehler in der Wortwahl führen außerdem zu Wettbewerbsnachteilen, Fehlinvestitionen und anderen finanziellen Verlusten. Durch zunehmende Spezialisierung auf allen Gebieten des Wissens und hohe Innovationsraten in vielen Fachgebieten steigt ständig der Bedarf an präziser Terminologiearbeit (www.dttev.org/dttwozu.html). Die Verwendung der richtigen Terminologie fördert die effektive Informationsvermittlung und trägt zur Qualität des fachsprachlichen Übersetzens bei. Die übersetzungsorientierte Terminologiearbeit stellt den Übersetzern mehrsprachige Fachwörterbücher und Terminologiedatenbanken zur Verfügung, die ihre terminologischen Recherchen vereinfachen. Die terminologischen Hilfsmittel können außerdem die Leistungsfähigkeit der Übersetzer erheblich steigern (vgl. KÜWES 1990:3).

3 Terminologie, Terminologiearbeit und Terminologielehre

[...]


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