Untertitel: Planungsmodell nach dem fachdidaktischen Modell der Schweiz
Autor: Gabriele Kraus-Pfeiffer
Fach: Medizin
Details
Jahr: 2005
Seiten: 31
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 22 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 191 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-45141-3
ISBN (Buch): 978-3-638-68714-0
Zusammenfassung / Abstract
Einführung Das dritte Praktikum vom 05.04.2005 bis 02.05.2005 absolviere ich in der Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München - Großhadern. Ich werde 2 x 90 Minuten Unterricht im Kurs I und Kurs II nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz zu dem Thema: "Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod" gestalten. Dieses Fachdidaktikmodell wurde in der Schweizer Kaderschule für Krankenpflege des Schweizer Roten Kreuzes in Aarau entwickelt. Die Lehrprobe findet am 02.05.2005 von 14:45 - 16:15 Uhr im Kurs I statt. Prüferin ist Frau K., Lehrgangsleitung des Lehrgangs "Leitung und Unterricht" am Berufsfortbildungswerk München. Meine Praktikumsbetreuerin ist Frau K.S. bei der ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken möchte. 1. Allgemeindidaktische Überlegungen 1.1 Bedingungsanalyse: Schultyp: Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München-Großhadern.
Textauszug (computergeneriert)
bfw - Unternehmen für Bildung
München, den 02.05.2005
Lehrgang
„Leitung und Unterricht“
Kurs 21 c
Planungsmodell nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz
Thema:
„Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod“
Teilnehmerin
Gabi Kraus-Pfeiffer
Inhaltsverzeichnis
Einführung ... 4
1. Allgemeindidaktische Überlegungen... 5
1.1 Bedingungsanalyse... 5
Schultyp... 5
Unterrichtsraum... 5
Lernbedingungen... 5
Sozioemotionale Bedingungen... 6
Bezug der Lernenden zum Thema ... 6
Zeitvorgabe... 6
Bedingungen der Lehrkraft ... 7
Eigene Erfahrung und Bezug zum Thema... 7
Bezug zum Kurs ... 7
1.2 Lehrprozess... 7
Thema ... 7
Stoffsammlung... 8
Fiktives Szenario ... 8
1.3 Mögliche (Grob)Lehrziele ... 8
1.4 Didaktische Reflexion ... 9
Ganzheitlichkeit ... 9
Komplexität... 9
Prinzipienorientierung... 10
Abstraktheit... 10
Ähnlichkeitshemmung... 11
Exemplarizität ... 11
Transfer ... 11
2. Methodische Vorüberlegungen zur 1. Unterrichtseinheit ...12
2.1 Geplante Methoden ... 12
2.2 Szenario ... 14
2.3 Optiken ... 14
2.4 Haltung ... 15
2.5 Mögliche (Fein)Lehrziele ... 15
2.6 Handlungsalternativen... 15
2.7 Verlaufsplan... 16
2.8 Baumdiagramm ... 18
3. Zwischenreflexion ... 19
4. Weitere Planung ... 21
4.1 Geplante Methoden ... 21
4.2 (Fein)ziele... 23
4.3 Verlaufsplan... 24
5. Reflexion des Gesamtunterrichts ... 26
6. Literaturverzeichnis ... 28
7. Internetrecherche ... 29
Anhang ... 30
Einführung
Das dritte Praktikum vom 05.04.2005 bis 02.05.2005 absolviere ich in der Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München - Großhadern.
Ich werde 2 x 90 Minuten Unterricht im Kurs I und Kurs II nach dem Fachdidaktischen Modell der Schweiz zu dem Thema: "Pflegerische Aspekte der Menschenwürde in der Betreuung von Patienten mit diagnostiziertem Hirntod" gestalten. Dieses Fachdidaktikmodell wurde in der Schweizer Kaderschule für Krankenpflege des Schweizer Roten Kreuzes in Aarau entwickelt. Die Lehrprobe findet am 02.05.2005 von 14:45 - 16:15 Uhr im Kurs I statt. Prüferin ist Frau K., Lehrgangsleitung des Lehrgangs "Leitung und Unterricht" am Berufsfortbildungswerk München.
Meine Praktikumsbetreuerin ist Frau K.S. bei der ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken möchte.
1. Allgemeindidaktische Überlegungen
1.1 Bedingungsanalyse:
Schultyp:
Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum der Universität München - Großhadern.
Unterrichtsraum:
Der Unterrichtsraum ist ein Hörsaal ohne Fenster, deshalb nur mit künstlichem Licht zu erhellen und mit annähernd eben verlaufenden Sitzreihen. Die gesamte Anzahl der Sitzplätze beträgt 144. Es sind 26 Teilnehmer (TN), die sich im ganzen Hörsaal und vor allem in den hinteren Sitzreihen verteilen. Die Medienausstattung des Hörsaales lässt fast keine Wünsche offen. Sie umfasst OHP, große Wandtafel, Computeranlage mit Beamer und Media-Player, Filmkamera, Video und freie Wandflächen. Leider ist kein Flipchart-Bord vorhanden. Flipchartblätter können aber an die Wand, bzw. Tafel geklebt werden. Da der Raum sehr groß ist und keine weiteren Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, kann für Gruppenarbeiten der gesamte Hörsaal gut genutzt werden.
Lernbedingungen:
Die Ausbildung Fachweiterbildung des Pflegepersonals in Intensivpflege und Anästhesie beginnt jedes Jahr im Oktober und dauert zwei Jahre. So wird unterschieden in Kurs I und Kurs II. Der Unterrichtstag ist je Kurs der Montag im 14-tägigen Abstand. Ein Jahr hat den Pflegeschwerpunkt Anästhesie und ein Jahr den Pflegeschwerpunkt Intensivpflege, das heißt die Kurse haben die gleichen Unterrichtsinhalte an den jeweiligen Unterrichtstagen. Die Zahl der TN pro Unterricht kann aus diesem Grund variieren, weil die Kursteilnehmer nicht an ihren Unterrichtstag gebunden sind und den Montag tauschen können. Mein Planungsmodell bezieht sich auf den Kurs I, der im Oktober 2004 begonnen hat.
Im Kurs I sind insgesamt 26 TN, davon 15 weibliche und 11 männliche TN. Alle TN haben eine abgeschlossene 3-jährige Berufsausbildung zur examinierten Pflegekraft und verfügen über mindestens 6 Monate Berufspraxis in der Anästhesie und/oder Intensivpflege. Das Alter variiert zwischen 22 und 42 Jahre. Eine Teilnehmerin kommt von der neurologischen Intensivstation des Bezirkskrankenhauses Haar, eine Teilnehmerin von der interdisziplinären Intensivstation und ein Teilnehmer von der Anästhesie der Kreisklinik Fürstenfeldbruck, die weiteren TN aus dem Anästhesie- und Intensivbereich des Klinikums der Universität München - Großhadern. 8 TN des Kurses kommen von Anästhesieabteilungen und 18 TN kommen von Intensivstationen. Dadurch ist es sehr wichtig, bei der Gruppenbildung auf eine gute Durchmischung zu achten, da die TN sehr unterschiedliche Erfahrungswerte mitbringen und sich dann gegenseitig gut ergänzen können.
Sozioemotionale Bedingungen:
Die TN des Kurses machen einen sehr motivierten Eindruck. Das Gruppenprofil lässt sich schwer beurteilen, da sich die TN eben nur alle 14 Tage am Montag zum Unterricht treffen. Gruppenarbeiten sind bei den TN nicht so beliebt, werden aber dann konstruktiv mitgemacht. Es gibt einzelne Kleingruppen, deren Zusammensetzung vom jeweiligen Einsatzort abhängt. Bei der Gruppenzusammensetzung muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Gruppen gut durchmischt sind, wie oben schon beschrieben. Erwähnenswert ist, dass die TN zum größten Teil Frontalunterricht, oft unterstützt mit Beamer, erhalten. Dies bedingt sich durch den hohen Anteil an Unterrichten, die von Ärzten übernommen werden. In den Pflegeunterrichten werden auch andere didaktische Methoden, wie z.B. Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation auf Folien angewendet.
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