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Vergleich des literarischen Werkes 'The wonderful wizard of Oz' mit den deutschen Übersetzungen von 'Der Zauberer von Oz'

Scholary Paper (Seminar), 2005, 48 Pages
Author: Claudia Geistert
Subject: Interpreting / Translating

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 48
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 31  Entries
Language: German
Archive No.: V53321
ISBN (E-book): 978-3-638-48802-0

File size: 237 KB


Excerpt (computer-generated)

Vergleich des literarischen Werkes „The wonderful wizard of
Oz“ mit den deutschen Übersetzungen von
„Der Zauberer von Oz“

von: Claudia Geistert

SS 2005

 


Inhaltsverzeichnis

Bibliographische Beschreibung

1 Ziel und Aufgabenstellung 1

2 Materialgrundlage  1

3 Methodologisches Vorgehen 1

4 Theoretische Ausgangsposition  3

4.1 Literarische Übersetzung  3

4.1.1 Spezifika der literarischen Übersetzung 3

4.1.1.1 Literarisches Übersetzen als künstlerischer Schaffensprozess  3
4.1.1.2 Kinderbuchliteratur  4

4.2.1 Textspezifika 4
4.2.2 Interpretationspotential  5
4.2.3 Unterschiede zwischen Original und Übersetzung  5
4.2.4 Friedrich Schleiermachers Theorien und Strategien  6
4.2.5 Einflussgrößen im literarischen Übersetzungsprozeß 7
4.2.6 Kategorien zur Klassifizierung der Übersetzung  9

5 Praktischer Bezug  10

5.1 Biografie Lyman Frank Baum  10
5.2 Biografien der deutschen Übersetzer/-innen 11

5.2.1 Sybil Gräfin Schönfeldt 11
5.2.2 Alfred Könner  11
5.2.3 Freya Stephan-Kühn  11

5.4 Die Übersetzungen im Vergleich 12

5.4.1 Einteilung der Kategorien  13

5.4.1.1 Hinzufügungen 13
5.4.1.2 Auslassungen  23
5.4.1.3 Redewendungen  29
5.4.1.4 Textmodifikationen 30

5.4.1.4.1 Umschreibungen mit und ohne Verlust der Information durch Verstärkung oder Abschwächung  30
5.4.1.4.2 subjektive Entscheidungen 32

5.4.1.5 Kapitelübersetzung 33

Quellenverzeichnis  39

Literaturangaben  42



 


 

Bibliographische Beschreibung

Im Vergleich stehen das literarische Werk in englischer Originalsprache „The wonderful wizard of Oz“ von L. Frank Baum mit den Übersetzungen in die deutsche Sprache „Der Zauberer von Oz“ von Freya Stephan-Kühn, Sybil Gräfin Schönfeldt und Alfred Könner. Claudia Geistert – 2005 – 49 Seiten

Magdeburg, Fachhochschule Magdeburg, Fachbereich Fachkommunikation Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, anhand eines Vergleichs der einzelnen literarischen Übersetzungen, die Interaktion verschiedener Einflussgrößen im Übersetzungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf die sprachliche Gestaltung des Zieltextes aufzuzeigen und übersetzungskritisch zu bewerten. Für die Untersuchung wurden drei Übersetzungen von Lyman Frank Baum „The wonderful wizard of Oz“ ausgewählt. Die in den Zieltext enthaltenen Veränderungen und Fehlleistungen wurden mit Blick auf die verschiedenen Einflußgrößen anhand einer Sammlung qualitativ und quantitativ ausgewertet.

1 Ziel und Aufgabenstellung

Diese Arbeit untersucht das Bestsellerwerk „The wonderful wizard of Oz“ (1900), im Hinblick auf Hinzufügungen, Auslassungen, Redewendungen und subjektive Entscheidungen im Text. Hierzu stehen die deutschen Übersetzungen mit dem Original im Vergleich. Die in der theoretischen Ausgangsposition angesprochenen Punkte in Hinblick auf die literarische Übersetzung, möchte ich mit Textbeispielen im praktischen Bezug aufzeigen und belegen.

2 Materialgrundlage

Auf der Grundlage des literarischen Werkes „The wonderful wizard of Oz“ von L. Frank Baum und den deutschen Übersetzungen von Freya Stephan Frank, Sybil Gräfin Schönfeldt und Alfred Könner untersucht diese Arbeit die in der Ziel-und Aufgabenstellung angesprochenen Probleme.

3 Methodologisches Vorgehen

Der in der Seminararbeit thematisierte Vergleich des literarischen Werkes „The wonderful wizard of Oz“ untersucht die deutschen Übersetzungen übersetzungskritisch. In der theoretischen Ausgangsposition werden die Spezifika der literarischen Übertragung näher erläutert und Übersetzungsstrategien genannt und erklärt. Die Untersuchungen, die im praktischen Teil der Seminararbeit vorgenommen werden, sind eng mit der theoretischen Ausgangsposition verknüpft. Für die praktischen Untersuchungen wird das englische Original parallel zu den drei Übersetzungen gelesen, sodass erste Fehlleistungen erkannt werden können. Diese Fehlleistungen werden anschließend in verschiedene Kategorien eingeteilt, um einen genaueren Überblick zu bekommen, wo welche Übersetzungsfehler bzw. Unstimmigkeiten gemacht wurden. Durch die Einordnung in Kategorien kann eine bessere Auswertung der Fehlleistungen erfolgen. Die Auswertung wird wiederum in vier Analysethematika eingeteilt: Beispiel, Bedeutung, Wirkung und Kommentar. Die Bedeutung erklärt nicht bekannte Wörter oder übersetzt diese, die Wirkung beschreibt die Wirkung auf den Leser bzw. untersucht diese näher und der Kommentar beschreibt die eigene Meinung, gibt Verbesserungsvorschläge und bezieht Stellung zum Verlust oder Gewinnung des Informationsgehalts der Übersetzungen. Abschließend werden verschiedene Punkte des praktischen Bezugs nochmal in einem Abschlusswort, dem Fazit, zusammengefasst. Es wird nochmals erläutert, welche Übersetzungsstrategie jeder Übersetzer gewählt hat und ob diese nachzuvollziehen sind.

4 Theoretische Ausgangsposition

4.1 Literarische Übersetzung

4.1.1 Spezifika der literarischen Übersetzung

4.1.1.1 Literarisches Übersetzen als künstlerischer Schaffensprozess

Die literarische Übersetzung wird als künstlerischer Schaffensprozess bezeichnet. Dieser grenzt sich jedoch von den anderen Kunstrichtungen ab, indem er sich an die jeweilige Sprache bindet. (vgl. SALEVSKY 2002:384) Der Übersetzer muss demzufolge die Balance zwischen Einhaltung der Struktur des Ausgangstextes und Findung des eigenen Stils, ohne den Sachverhalt zu zerstören, schaffen. Laut Jiri Levy „weiß der Leser einer Übersetzung, dass er nicht das Original liest, aber er verlangt, dass die Übersetzung die Qualität des Originals beibehalte.“ (vgl. LEVY 1969:31) Weiterhin sollte darauf zu achten sein, dass die Informationen in die jeweilige Zielkultur mit allen künstlerischen Formen (Ästhetik des Textes, Harmonie der Schreibweise, Schöpferische Gestaltung) übertragen werden.

Nur so kann es eine neue künstlerische Schaffung des Originals geben, die den Leser gleichermaßen in seinen Bann reißt, wie auch schon der Ausgangstext. Karl Dedecius (ein bekannter Übersetzer) denkt folgendermaßen darüber: „Ein Künstler darf sich darauf beschränken, ein Ding, einen Zustand, eine Wirklichkeit zu kopieren – er muss es aber nicht. Ein Übersetzer muss das Kunstwerk kopieren, darf sich aber keinesfalls darauf beschränken, sonst schafft er nur eine leblose Kopie, aber kein Kunstwerk […] Beide Urheber arbeiten nach unterschiedlichen Vorlagen, aber mit den gleichen Mitteln. Und da sie nach gleichen Kriterien bewertet werden, sollte man ihnen fairerweise die gleichen Freiheiten und Rechte lassen.“ (DEDECIUS 1986:144, zit. n. Salevsky 2002:384) Daraus lässt sich schließen, dass der Übersetzer bestimmten Regeln im literarischen Übersetzungsprozeß unterliegt. Jedoch ihm soviel künstlerische Freiheit gelassen wird, damit das Gesamtkunstwerk erhalten bleibt. Die inhaltliche und geistige Form wird dementsprechend in die Zielsprache/Zielkultur übertragen.

4.1.1.2 Kinderbuchliteratur

[...]


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