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Darstellung und Auswertung der Studie "Pflegeschwerpunkte im Operationssaal" und... close

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Darstellung und Auswertung der Studie "Pflegeschwerpunkte im Operationssaal" und Evaluation der Erhebungsinstrumente

Termpaper, 2006, 22 Pages
Author: Annika Mewitz
Subject: Nursing Science

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 22
Grade: bestanden
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V54140
ISBN (E-book): 978-3-638-49406-9
ISBN (Book): 978-3-638-66305-2
File size: 270 KB

Abstract

Operative Eingriffe sind für viele Patienten Situationen persönlicher Unsicherheit und Angst. Im Zentrum für Entwicklung, Forschung und Fortbildung in der Pflege wollten Josi Bühlmann und Silvia Käppeli in ihrer Studie "Pfelegeschwerpunkte im Operationssaal" das pflegerische Wissen zur Situation der wachen Patienten im Operationsbereich erweitern und die Pflegepersonen für deren Erleben sensibilisieren. Durch Befragungen der operieten Patienen mittels Fragebogen mit offenen und halboffenenFragen, sowie Beobachtungen durch das Pflegepersonal sollten Pflegeprobleme auf beiden Seiten aufgezeigt und dieses Erleben miteinander verglichen werden. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Hintergrund der Erhebungsmethoden Befragung und Beobachtung und beschreibt die Anwendung dieser Erhebungsmethoden am Beispiel der Studie "Pflegeschwerpunkte im Operationssaal" von Josi Bühlmann und Silvia Käppeli. Die Wahl der Methoden wird kritisch diskutiert und Alternativen im Forschungsprozess werden vorgeschlagen.


Excerpt (computer-generated)

MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT HALLE-WITTENBERG
INSTITUT FÜR GESUNDHEITS- UND PFLEGEWISSENSCHAFT
„Methoden und Ergebnisse der Pflege- und Gesundheitsforschung“
WS 2005/2006

Darstellung und Auswertung der Studie
"Pflegeschwerpunkte im Operationssaal" und
Evaluation der Erhebungsinstrumente Befrag

von: Annika Mewitz

 


Inhaltsverzeichnis

Einleitung  3

Hintergrund und Ziel der Arbeit 3
Fragestellung der Studie 3

1. Stand der Forschung 4

2. Theoretischer Hintergrund  6

2.1 Forschungsmethoden  6

2.1.1 Qualitative Forschungsmethode 6
2.1.2 Quantitative Forschungsmethode 8
2.1.3 Vergleich zwischen qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden  10

2.2 Datenerhebungsmethoden  12

2.2.1 Schriftliche Befragung  12
2.2.2 Beobachtung 16
2.2.3 Beurteilung der Angemessenheit der gewählten Methoden 17

3. Ergebnisse  19

4. Diskussion und Schlussfolgerung 21

Literaturverzeichnis 23
 


 

 

Einleitung

Hintergrund und Ziel der Arbeit

Operative Eingriffe sind für viele Patienten Situationen großer persönlicher Unsicherheit und Angst, besonders bei Patienten, die eine Operation in Lokal-, Plexus-, Spinal- oder Peridualanästhesie erleben, d.h. im wachen Bewusstseinszustand (vgl. Blum 1998: 68). Im Zentrum für Entwicklung, Forschung und Fortbildung in der Pflege des Universitätsspitals Zürich wollten Josi Bühlmann und Silvia Käppeli in ihrer Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal, das pflegerische Wissen zur Situation der wachen Patienten im Operationsbereich (OP) erweitern und die Pflegepersonen (OP- und Anästhesie- Pflegepersonal) für deren Erleben sensibilisieren, damit sie sich besser für ihre perioperativen Betreuungsaufgaben rüsten können“ (Pflege 1999; 12, 238). Durch Befragungen der operierten Patienten mittels Fragebogen mit offenen und halboffenen Fragen, sowie Beobachtungen durch das Pflegepersonal (Anästhesie- oder OPPflegepersonal) sollten Pflegeprobleme auf beiden Seiten aufgezeigt und dieses Erleben miteinander verglichen werden.

Ziel der Arbeit ist es, den theoretischen Hintergrund der Erhebungsmethoden Befragung und Beobachtung darzustellen, die Anwendung dieser Methoden am Beispiel der Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal“ von Josi Bühlmann und Silvia Käppeli (Pflege 1999;12) zu beschreiben, die Wahl der Methoden und den Forschungsprozess kritisch zu diskutieren und ein alternatives Vorgehen aufzuzeigen. Fragestellung der Studie In der Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal“ wurde untersucht, welche Probleme Patienten und Patientinnen während eines operativen Eingriffes bei wachem Bewusstseinszustand, d.h. in Lokal-, Plexus-, Spinal- oder Peridualanästhesie, schilderten. Welche Pflegemaßnahmen trugen zur Erleichterung der Situation bei? Inwiefern deckten sich die Wahrnehmungen des Pflegepersonals mit den Aussagen der Patienten und Patientinnen? (vgl. Pflege 1999;12, 238)

1. Stand der Forschung

Die Literaturrecherche soll klären, inwieweit es schon wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema gibt. Sie wurde erstens über eine computergestützte Recherche bei PubMed durchgeführt, mittels den Stichworten: nursing, problems, operating room. Es wurden insgesamt 65 Arbeiten gefunden, darunter auch die ausgewählte Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal“. Für dieses Thema relevant sind aber nur 4 dieser gefundenen Arbeiten, der Rest bezog sich zum größten Teil auf prä- oder postoperative Pflege oder die Operationssituation bei bestimmten Krankheitsbildern. Die vier relevanten Arbeiten waren:

1. Leinonen, T./Leino-Kilpi, H./ Jouko,K. 1996: “The quality of intraoperative nursing care: the patient’s perspective.” In: Journal Advanced Nursing, Okt. 1996; 24(4): 843-852. Ziel dieser Studie war es, die Patienten über die intraoperative Betreuung zu befragen und herauszufinden, ob sich ihre Meinung nach einer gewissen Zeit ändert. Die Befragungen wurden zum einen am Ende des Krankenhausaufenthalts und zum anderen nach ein paar Wochen zu Hause durchgeführt. Die Datenauswertung zeigte, dass die Patienten größtenteils zufrieden mit der intraoperativen Betreuung waren und bei der Befragung zu Hause noch weniger kritisch waren als zuvor. Probleme, die hauptsächlich benannt wurden, waren fehlende Informationen und Aufklärung und der teilweise fehlende Kälteschutz während der Operation.
2. Leinonen, T./Leino-Kilpi, H./Stahlberg, M.R./Lertola, K. 2001: “The quality of perioperative care: Development of a tool for the perceptions of patients.” In: Journal Advanced Nursing, Jul. 2001; 35(2): 294-306. Hier wurden Daten von fünf Krankenhäusern in Süd-Finnland gesammelt mittels eines Fragebogens, mit dem Patienten über die Qualität der Pflege während einer Operation befragt wurden. Ziel war es ein gültiges und zuverlässiges Datenerhebungsinstrument zu entwickeln, um die perioperative Qualität der Pflege mittels der Patientenaussagen festzustellen.
3. Ruof, S.M./Zeller, P.A./ Vidauretta,I./Lee, H..J./Holscher, A./Lathrop, R./Garcia, O. 1989: “Practicing in a university hospital. Perioperative nurses focus on patient care in a teaching setting.” In: AORN-Journal, Apr. 1989, 49(4): 1088-1092, 1094-1095. Die Studie zeigt auf, wie spezialisiert OP-Pflegekräfte geworden sind und das für diese Berufsgruppe, die bestmöglichste Patientenbetreuung während der Operation wichtiger ist als die Operation selbst.
4. Nolan, M.G. 1975: “A master nurse clinician for intraoperative care. In: Nurse Clinic North America, Dez. 1975; 10(4): 645-653. In dieser Studie soll aufgezeigt werden, ob sich die Patientenzufriedenheit in der prä-, intra- und postoperative Betreuung durch eine speziell ausgebildete Fachpflegekraft verbessert. Die Pflegekraft kümmert während der Zeit ausschließlich um den Patienten. Zweitens wurde aus dem Literaturverzeichnis der Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal“ ersichtlich, dass die beiden Forscherinnen bereits in einer Vorarbeit den Patiententransfer in der Operationsschleuse untersuchten. (Bühlmann, J./Käppeli, S. 1997: „Vom Bett auf den Tisch“. Der Transfer der Patientinnen und Patienten vom Spitalbett auf den Operationstisch. In: Pflege 10: 258-261)
Die Datenerhebung erfolgte mittels einer nicht teilnehmenden Beobachtung durch zwei Pflegeexperten und anschließende Interviews mit den Patienten. Die Aussagen der Befragten deckten sich weitgehend mit den Einstufungen der Beobachtungspersonen. Die Ergebnisse wurden auch mit den Vertretern des OP-Teams interpretiert. Des Weiteren beziehen sich die beiden Forscherinnen in ihrer Studie „Pflegeschwerpunkte im Operationssaal“ des Öfteren auf die Studie von Hankela, S./ Kiikkala, J. 1996: „Intraoperative Nursing Care as experienced by surgical patients.“ In: AORN-Journal, Febr. 1996, 345-442. In der Studie wird beschrieben, welche Erfahrungen und Erlebnisse Patienten vor und während einer Hüftendoprothesen – Operation hatten und es wurde ein Konzept für die intraoperative Pflege entwickelt. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Hilfe mit der Situation und der Angst im Operationssaal umzugehen und diese zu verarbeiten, das Wichtigste für die Patienten war.

2. Theoretischer Hintergrund

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