Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Carl Schmitts Liberalismuskritik im Vergleich zu Hobbes "Leviathan" close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Carl Schmitts Liberalismuskritik im Vergleich zu Hobbes "Leviathan"

Scholary Paper (Seminar), 2006, 16 Pages
Author: Andreas Kleine
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 16
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 11  Entries
Language: German
Archive No.: V57834
ISBN (E-book): 978-3-638-52162-8
ISBN (Book): 978-3-638-75233-6
File size: 163 KB

Abstract

In dieser Arbeit sollen die Unterschiede zwischen dem Liberalis-musbegriff in Thomas Hobbes „Leviathan“ und in den Werken von Carl Schmitt dargestellt werden. Um dies zu ermöglichen werden vorher die Kernbegriffe Souveränität und Staat der beiden Autoren erläutert. Anschließend wird dargelegt, dass der Liberalismus bei Carl Schmitt noch stärker kritisiert wird, als es in Hobbes „Leviathan“ der Fall ist. Schmitt ist nicht nur gegen Libera-lismus, sondern fordert auch eine homogene Gesellschaft, in der nötigenfalls jegliche Heterogenität bekämpft wird. Um die angesprochenen Punkte erklären zu können, wurden die relevanten Werke von Carl Schmitt und Thomas Hobbes untersucht. Des Weiteren wurde Sekundärliteratur zur Interpretation herangezogen. Title: „Carl Schmitt’s criticism of liberalism in comparison to Thomas Hobbes’ »Leviathan«” The idea of this excerpt is to point out the differences between the liberalism in Thomas Hobbes’ “Leviathan” and in Carl Schmitt’s writings. In order to do this the central points “sovereignty” and “state” of both of the authors had to be described at first. In the following it is stated that liberalism by Carl Schmitt is criticized much stronger than in “Leviathan” by Thomas Hobbes. Schmitt is not only against liberalism, he also demands total homogeneity in society, and if necessary even to fight against any heterogeneity. To be able to examine all important aspects the relevant publications of Carl Schmitt and Thomas Hobbes have been used. In addition secondary literature has been used for better interpretation.


Excerpt (computer-generated)

Carl Schmitts Liberalismus im Vergleich zu Hobbes Leviathan

von: Andreas Kleine

 


Inhalt

1. EINLEITUNG 2

2. DER SOUVERÄNITÄTSBEGRIFF 4

2.1. SOUVERÄNITÄT NACH THOMAS HOBBES 4

2.1.1. DER NATURZUSTAND 4
2.1.2. STAATSGRÜNDUNG UND SOUVERÄNITÄT 5

2.2. SOUVERÄNITÄT NACH CARL SCHMITT 6

2.2.1. DAS FREUND-FEIND-SCHEMA 6
2.2.2. DIE POLITISCHE EINHEIT 7

2.3. ÄHNLICHKEITEN BEI SCHMITT UND HOBBES 7

3. LIBERALISMUSKRITIK 9

3.1. LIBERALISMUS BEI HOBBES 9
3.2. LIBERALISMUS BEI SCHMITT 10
3.3. CARL SCHMITTS KRITIK AM LIBERALISMUS DES „LEVIATHAN“ 10

4. FAZIT UND SCHLUSSBETRACHTUNG 12

5. LITERATURVERZEICHNIS 14

6. ZUSAMMENFASSUNG / ABSTRACT 15


 

 

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit soll das Bild des Liberalismus von Thomas Hobbes, wie er es in seinem Werk „Leviathan“ von 1651 dargestellt hat, und Carl Schmitt verglichen werden. Hobbes gilt neben Jean Bodin als einer der geistigen Väter des Absolutismus. Der Absolutismus ist auf Grund seiner inhärenten Struktur sicherlich eine der Staatsformen, die eine liberale Gesellschaft am ehesten ablehnen. Carl Schmitt hat knapp 250 Jahre später viele der Hobbes’schen Aussagen aufgegriffen, und in zahlreichen Büchern einen dem Absolutismus vergleichbar starken Staat gefordert. Während des Nationalsozialismus in Deutschland avancierte er zu einem der bedeutsamsten Theoretiker des totalitären Regimes, und war politisch mit Sicherheit im Lager der Rechten anzusiedeln (Mehring 2001: 8).

In Schlüsselwerken wie „Politische Theologie“ oder „Der Begriff des Politischen“ trat er für einen äußerst starken, wehrfähigen Staat ein, und kritisierte den Liberalismus massiv. Carl Schmitt war von der Arbeit Hobbes durchaus angetan, zum Abschluss seines Buchs „Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes“ schreibt er „So ist er für uns der echte Lehrer einer großen politischen Erfahrung; […] (Schmitt 1938: 132). Daher sind auch viele seiner Thesen an Hobbes angelehnt. Doch Schmitt geht in seiner Auffassung eines starken Staats sogar noch weiter als Hobbes, und will Liberales nicht nur unterbinden, sondern fordert zudem auch noch eine durchweg homogene Gesellschaft.

Zur besseren Erklärbarkeit der Liberalismusbegriffe von Schmitt und Hobbes wird vorher auf die Souveränitätsbegriffe der beiden Staatstheoretiker eingegangen, da das Verhältnis von Souveränität, Staatsbegriff und Liberalismus bei beiden Autoren einen zentralen Punkt einnimmt. Die Kritik an der liberalen Gesellschaftsform baut sowohl bei Hobbes als auch bei Schmitt darauf auf, dass der Liberalismus in erster Linie einen instabilen Staat schafft, da er zum einen Staat und Gesellschaft trennt, und zum anderen der Pluralismus auch die Gesellschaft in sich spaltet, anstatt sie, wie von Schmitt gefordert, möglichst homogen zu gestalten. Um die oben erwähnten Begriffe zu erläutern, wurden die zentralen Schriften von Carl Schmitt und der „Leviathan“, das Schlüsselwerk von Thomas Hobbes, untersucht. Zudem wurde einschlägige Sekundärliteratur herangezogen, um die Aussagen der Autoren zu interpretieren, und die Fragestellung der Hausarbeit zu erörtern.

2. Der Souveränitätsbegriff

2.1. Souveränität nach Thomas Hobbes

In dem Werk „Leviathan“ konstruiert Thomas Hobbes einen absolutistischen Staat, und begründet zum einen, warum dies die einzig sinnvolle Staatsform ist, zum anderen entwirft er auch ein Bild vom Menschen im Naturzustand. Auf diesem Bild baut er sowohl seine Vertragstheorie als auch seine Staatstheorie auf.

2.1.1. Der Naturzustand

Bevor Hobbes seine Staatstheorie entwickelt, konstruiert er einen Naturzustand, in dem es noch keine Staaten oder Gesellschaften gibt. Dieses Konstrukt ist nötig, um im Folgenden die Entstehung von Staat und Souveränität zeigen zu können. Zudem ist es wichtig, das nach seiner Auffassung alle Menschen gleich sind, oder zumindest als gleich anzusehen sind, da kein Mensch bereit wäre, sich selbst als weniger wert einzuschätzen. Aus diesem Grund ist nach Hobbes immer von Gleichheit unter Menschen auszugehen. „Aber selbst wenn sie von Natur aus nicht gleich wären, würden sie doch von ihrer Gleichheit überzeugt sein. […] Man muß eine solche Gleichheit also auf jeden Fall annehmen.“ (Hobbes 1965: 122). Allerdings räumt er ein, dass es durchaus möglich ist, individuell unterschiedlich zu sein, wenn es um Intelligenz, Kraft oder Geschick geht.

[...]


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Europäische Sozialpolitik

Author: Hendrik Pistor
Politics - Political Systems - General, 2002 Download as PDF-file for 7,99 EUR

Carl Schmitt und der Leviathan des Thomas Hobbes

Author: Mathias Strüwing
Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal, 2004 Download as PDF-file for 6,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/57834/carl-schmitts-liberalismuskritik-im-vergleich-zu-hobbes-leviathan
please wait Please wait