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Termpaper, 2006, 19 Pages
Author: Anna Model
Subject: Nursing Science
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Jena
Tags: Pflegemodell, Dorothea, Orem, Grundlagen, Pflege/Pflegewissenschaft
Year: 2006
Pages: 19
Grade: "bestanden"
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-53053-8
File size: 173 KB
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Excerpt (computer-generated)
Fachhochschule Jena
Diplom-Fernstudiengang Pflege/Pflegemanagement
Hausarbeit
Studienbereich: Grundlagen der Pflege/Pflegewissenschaft
Pflegemodell von Dorothea E. Orem
eingereicht von:
Anna Model
März 2006
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ... 1
1. Einleitung ... 3
2. Biographie ... 4
3. Schwerpunkte der Pflegetheorie ... 5
3.1 Theorien der Selbstpflege/Dependenzpflege ... 5
3.2. Theorie des Selbstpflegedefizits ... 8
3.3. Theorie der Pflegesysteme ... 9
3.4. Der Pflegeprozess ... 12
4. Besonderheiten der Pflegetheorie ... 14
5. Akzeptanz und Anwendung der Selbstpflegetheorie ... 15
5.1 Die Akzeptanz und Anwendung in der Ausbildung ... 15
5.2 Die Akzeptanz und Anwendung in der Praxis ... 15
5.3. Die Akzeptanz und Anwendung in der Pflegeforschung ... 16
6. Verbreitung der Pflegetheorie in Deutschland ... 16
7. Kritikpunkte ... 17
8. Fazit ... 17
Quellenverzeichnis ... 19
1. Einleitung
Es gibt zahlreiche Pflegemodelle, die in der heutigen Pflegepraxis angewendet werden. Die verschiedenen Pflegemodelle unterscheiden sich in ihrem Aufbau und ihrer Anwendung in der Pflegepraxis. Gegenstand dieser Hausarbeit ist das Selbstpflegemodell von Dorothea E. Orem.
Das Pflegemodell von Dorothea Orem ist in den USA und in vielen europäischen Ländern weit verbreitet. Vor allem in den Niederlanden steht das Selbstpflegemodell, sowohl in der Ausbildung als auch in der Praxis, an oberster Stelle.
In dieser Hausarbeit wird zu Beginn die Biographie von Dorothea E. Orem und die Entstehungsgeschichte ihres Pflegemodells erläutert. In den weiteren Abschnitten wird das Pflegemodell mit seinen Schwerpunkten und deren Akzeptanz in der Praxis, Ausbildung und Forschung vorgestellt. Dabei werden auch die Besonderheiten und Kritikpunkte der Pflegetheorie erläutert.
2. Biographie
Dorothea Elizabeth Orem gehört zu den ersten amerikanischen Pflegetheoretikerinnen. Ihre Pflegekarriere begann in Washington D.C., dort erhielt sie in den dreißiger Jahren ihr Pflegediplom. Sie setzte ihre Ausbildung fort und erhielt von der Catholic University of America 1939 einen „Bachelor of Science“ in Krankenpflege und 1945 einen „Master of Science“ für Krankenpflegeausbildung. Nach ihrer Ausbildung erlangte sie zahlreiche Erfahrungen in der Privatpflege, Krankenhauspflege sowie in der Lehre.
In den Jahren von 1940 bis 1949 war Orem als Direktorin in der Krankenpflegeschule und in der Pflegeabteilung des Providence Hospital in Detroit tätig. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als Beraterin der Gesundheitsbehörde im Bundesstaat Indiana. Ihr Ziel war die Qualität der Pflege zu verbessern. 1958 bis 1960 hatte sie eine Anstellung im Gesundheitsministerium von Washington D.C.. Dort arbeitete sie an einem Projekt zu Verbesserung der praktischen Pflegeausbildung. Daraufhin veröffentlichte sie Guidelines for Developing Curricula for the Education of Practical Nurses (Ratschläge zur Curriculumentwicklung in der Krankenpflegeausbildung).
In dieser Zeit entstand auch die Grundidee ihrer Selbstpflegedefizittheorie. Bei der Entwicklung ihres Modells orientierte sie sich an folgenden Fragen: „Was tun Pflegekräfte, und was sollten sie als die Ausübenden der Pflege tun?“, „Warum tun Pflegekräfte, was sie tun?“ und „Was ist das Ergebnis dieses Tuns?“ Sie entwickelte ihr Konzept der Pflege und Selbstpflege an der Catholic University weiter, an der sie als Professorin tätig war. 1971 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Nursing: Concepts of Practice“ (Pflege: Konzepte für die Praxis). Dieses Buch wurde von Orem in den weiteren Jahren immer weiter überarbeitet. 1970 eröffnete sie ihre eigene Firma als Beraterin für Pflege und Pflegeausbildung. Seit 1984 ist Dorothea E. Orem im Ruhestand. 1
[...]
1 vgl. Ann Marriner-Tomey (1992) S.189 // Cavanagh (1997) S.9 // Mischo-Killing/Wittneben (1995) S.83
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